Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

21. Juni: Zauberwürfel

»Zauberhaft, diese Schuhe!« Die ›Bild‹-Zeitung war regelrecht entzückt. Die neue Bundesjustizministerin kennt zwar kein Mensch; aber sie komplettiert das letzte Merkel-Aufgebot, nachdem sich ihre Vorgängerin noch rechtzeitig vor dem absehbaren GroKo-Aus nach Brüssel abgesetzt hat. Beim ersten Auftritt diese Woche in der Hauptstadt machte Christine Lambrecht (SPD) vor allem wegen ihrer Schuhe von sich reden. Die Hofchronisten von ›Bild‹ notierten: »Die 54-jährige Juristin überraschte die verblüfften Reporter auch mit einem Hauch von Extravaganz: Sie trug Pumps im Zauberwürfel-Look. Ihre besonderen Schuhe stammen aus einer Kollektion der US-Sängerin Katy Perry. Vergleichbare Modelle kosten auf der offiziellen Seite gut 130 Euro.«

20. Juni: Zigeuner-Schnitzel

»Manchmal glaubt man ja, man hat schon alles gesehen. Egal ob verrückt, ekelig oder lustig – so wirklich überraschen kann einen heutzutage eigentlich nicht mehr wirklich viel«, weiß der Kölner Rüdiger B. im ›Express‹ zu berichten. »Aber wenn direkt vor dem eigenen Küchenfenster ein Schwein abgeflämmt und zerlegt wird, traut man seinen Augen kaum.« Als der 60-Jährige an einem sonnigen Nachmittag im Stadtteil Holweide an der Bergisch Gladbacher Straße in seine Küche kam, hatte er einen bestialischen Gestank in der Nase. Er blickte durch das Fenster und sah, wie seine Nachbarn, eine Roma-Familie, im Hinterhof ein Schwein zerlegten. Rüdiger B.: »Ich dachte zuerst, die flämmen da einen Teppich oder etwas Ähnliches ab.« Doch als B. dann das Fenster öffnete, fiel er aus allen Wolken. Da lag tatsächlich ein totes Schwein. Die Frau flämmte mit einem übergroßen Bunsenbrenner die Borsten ab, der Mann machte sich mit einem Messer an den Hinterbeinen des Tieres zu schaffen. Der 60-Jährige rief bei der Polizei an. Die zuckte die Achseln – Privatgrundstück, nicht zuständig.

19. Juni: Schulschwänzen als Schulfach

An der Dortmunder Gesamtschule »Gartenstadt« ist es ab sofort kein Schulschwänzen mehr, wenn Schüler an »Fridays for Future«-Demos teilnehmen. Damit hat die erste Schule im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen offiziell den bildungspolitischen Offenbarungseid geleistet. Eltern, Schüler und Lehrer hätten sich zusammengetan und »arbeiten nun offiziell zusammen« für »Fridays for Future« , berichtet der ›Westdeutsche Rundfunk‹ (WDR), gemeinhin auch »Rotfunk« genannt. Der Sprecher der Elternvertretung, Harry Jääskeläinen, erklärte: »Das zeigt, dass praktisch alle Menschen außerhalb der Politik wissen, wie ernst die Lage ist. Das Wissen um die globalen Zusammenhänge ist wichtiger, als viele andere Themen, die aktuell im Unterricht viel Beachtung finden.« Laut »PISA«-Test ist NRW mäßig bis schwach, vor allem in den Kompetenzfeldern Lesen, Zuhören, Rechtschreibung. Unter den 16 Bundesländern schaffen die Pennäler an Rhein und Ruhr hier Ranking-Plätze 12 und 13. Doch dies nur am Rande.

18. Juni: Wen der Hafen sticht

Immer mehr große und kleine deutsche Städte erklären sich zu »sicheren Häfen«. Sie wollen mehr sogenannte Flüchtlinge aufnehmen, als sie eigentlich müssten. Insgesamt haben sich 60 deutsche Städte zu einem Bündnis »Sichere Häfen« zusammengeschlossen. Sie verpflichten sich, über ihren obligatorischen Anteil an der Migrantenaufnahme hinaus weitere Merkel-Gäste aufzunehmen – vor allem aus dem Mittelmeer »Gerettete«, weil diese fast nur noch geschlossene europäische Häfen finden. Zum Gutmenschen-Bündnis gehören Metropolen wie Berlin und Hamburg oder der dritte Stadtstaat Bremen, der sich gerade anschickt, von einer linksgrünen Einheitsfront regiert zu werden. Aber auch mehrere Landeshauptstädte wie Potsdam, Mainz, Wiesbaden, Hannover oder Kiel machen mit. Vertreten sind zudem kleinere Kommunen, etwa Brilon im Sauerland oder der Kreis Nordfriesland. Auch die Schickimicki-Insel Sylt gehört zum sogenannten Hafen-Bündnis. Wen der Hafer (Hafen) sticht …

17. Juni: »Bürgerschaftliches Engagement«

Endlich erfahren wir, was die SPD-Vorzeigemuslimin Sawsan Chebli, die Frau mit dem längsten Titel aller Zeiten (»Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales«), den ganzen Tag so treibt und wofür sie vom Steuerzahler bezahlt wird: Sie stellt Strafanzeigen in eigener Sache (Beleidigungen, Hassmails z. B.) – bis zu 30 pro Woche, also durchschnittlich sechs pro Tag. So kann man »bürgerschaftliches Engagement« auch sehen. Bleibt da überhaupt noch Zeit für »Internationales«? Die spannende Frage wäre zudem, ob bei der Berliner Staatsanwaltschaft inzwischen eine eigene Abteilung nur für Frau Chebli arbeitet?

15. Juni: Brüder im Geiste

Das Kommuniqué liest sich wie einst im real existierenden Sozialismus: Die katholische Amtskirche und die Grünen »stimmen in der Sozialpolitik in vielen Punkten überein. Zu den großen aktuellen Herausforderungen in diesem Bereich gehören etwa die Bekämpfung von Kinderarmut, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Ausbau der Pflege«, teilten die »Deutsche Bischofskonferenz« und die Grünen nach einem »Spitzentreffen« in Berlin mit. Auch der Kampf gegen die Wohnungsnot und gegen »den Klimawandel« seien »Kernfragen auf dem Weg zu einer global gerechteren Gesellschaft«. An dem Gespräch nahmen u. a. Grünen-Chef Robert Habeck sowie der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck teil. Man habe zudem »darin übereingestimmt, dass die offene Gesellschaft als freiheitliche Demokratie verteidigt und gestärkt werden« sollte, hieß es weiter. Gesellschaftliche Prozesse seien kein Selbstzweck, sondern hätten stets »in sozialer Verantwortung« zu geschehen. Fehlte eigentlich nur noch der Hinweis: Den linkskatholischen (Öko-) Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs‘ noch Esel auf!

Grünen-Chef Robert Habeck und die Bischöfe Marx und Overbeck (von li.)

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