Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

28. Juni: Kanzlerkandidat Söder

Ob die Redaktionsstuben des ›Handelsblattes‹ in Berlin ausreichend klimatisiert sind, entzieht sich der Kenntnis des Chronisten. Die Vermutung liegt nahe, dass sie es nicht sind. Thomas Sigmund, Leiter des Hauptstadtbüros des in Düsseldorf erscheinenden Blattes, spekuliert allen Ernstes, dass CSU-Chef Markus Söder Kanzlerkandidat der Union werden könnte. Er nennt u. a. folgende Gründe: ► Die Tradition von Franz Josef Strauß und Edmund verpflichte. ► Der Wirtschaftsflügel, die Junge Union und die WerteUnion stünden angeblich hinter dem bayerischen Ministerpräsidenten. ► Kein anderer Unionspolitiker habe die Annäherung an die Grünen derart strategisch vorangetrieben wie der CSU-Chef. Die sommerliche Hitze entfaltet im Treibhausklima der Hauptstadt seit jeher ihre ganz eigene Wirkung.

27. Juni: Doppelt geflogen hält besser

Diesmal soll Angela Merkel (CDU) ohne Panne zum Treffen der G20 ins japanische Osaka kommen. Zusatzkosten für die Steuerzahler: schlappe 300.000 Euro. Um einem möglichen Ausfall der Kanzlermaschine wie beim vergangenen G20-Gipfel in Buenos Aires vorzubeugen, fliegt die Luftwaffe nach Medienberichten mit beiden verfügbaren Airbus A340 der Flugbereitschaft nach Japan. Zuerst startete am Mittag der erste A340 mit der Masseneinwanderungskanzlerin an Bord Richtung Osaka. Später folgte dann der zweite A340 aus Berlin zu einem angeblich ohnehin fälligen regulären Trainingsflug nach Tokio. Sollte die Reise der Kanzlerin planmäßig verlaufen, hätte die Besatzung des zweiten A340 planmäßig das behauptete Trainingsprogramm absolviert. Im Falle eines technischen Problems oder eines Zwischenfalls bei der ersten Maschine stünde das vermeintliche Trainingsflugzeug als Ersatz zur Verfügung. Die Luftwaffe reagiert damit auf die vermehrten Ausfälle in den vergangenen Monaten. Höhepunkt dieser Pannenserie war der Ausfall des Airbus »Konrad Adenauer« auf dem Weg zum G20-Gipfel nach Buenos Aires im vergangenen November. Ursache war damals eine defekte elektronische Verteilerbox. Merkel musste seinerzeit auf dem Weg zum G20-Gipfel nach kurzer Flugzeit umdrehen, weil an der Maschine gravierende Defekte aufgetreten waren. Unter anderem fiel der Funkverkehr aus, auch mit der Stromversorgung gab es erhebliche Probleme. Merkel flog letztendlich mit einem Linienflug über Madrid nach Buenos Aires – und verpasste Teile des ersten Gipfeltages.

26. Juni: Zeugen gesucht

Am Montag berichtete der Deutschland Kurier über den alljährlichen Migranten-Badespaß in deutschen Freibädern. Dazu notiert die ›Rheinische Post‹ (Düsseldorf) folgenden Nachtrag über einen Vorfall noch am selben Abend: Gegen 18.30 Uhr ermahnte ein 22 Jahre alter Bademeister im Schwimmzentrum Oststadt eine »Männergruppe«, mit dem Wasser spritzen aufzuhören. Doch lesen Sie selbst: »Sie kamen dann raus aus dem Becken und fingen zunächst einen Streit mit dem 22-Jährigen an«, sagte eine Sprecherin der Essener Polizei. Dann habe einer der Männer den Bademeister aufs Ohr geschlagen. Daraufhin sei ein zweiter Bademeister seinem Kollegen zur Hilfe geeilt. »Auch der wurde geschlagen«, sagte die Sprecherin. Daraufhin flüchteten die Männer. »Dabei schlug einer von ihnen einem zwölfjährigen Mädchen in den Magen«, so die Polizeisprecherin. Die Bademeister und das Mädchen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei fahndet nun nach der »Männergruppe«. Altersangaben über die Täter lagen zunächst nicht vor. »Sie hatten aber kurze, dunkle Haare. Zwei von ihnen hatten Spitzbärte. Einer trug eine orangefarbene Badehose, ein weiterer hatte ein weißes Pflaster über dem Schlüsselbein, und ein dritter Mann trug ein weißes Feinripp-Unterhemd«, so die Polizeisprecherin.

 

25. Juni: Wie der Sprech, so der Bus

Keine Frage, Konkurrenz belebt das Geschäft: Fernbus-Marktführer »FlixBus« bekommt einen neuen Mitwettbewerber. »BlaBlaBus« schickt seit dieser Woche Fernbusse durch Deutschland und Europa. Bislang fuhren die Fernbusse nur in Frankreich. Am Morgen begann der erste dieser neuen Fernbusse seine Reise von Düsseldorf nach Berlin. Zunächst sollen die »BlaBlaBus«-Fernbusse auf fünf Strecken fahren. Diese führen von Frankfurt am Main über Leipzig nach Berlin, von Dresden über Berlin und Hamburg nach Bremen, von Berlin nach München, von Berlin nach Düsseldorf und von Hamburg nach Düsseldorf. Als weitere Ziele ab Juli nennt »BlaBlaBus« Stuttgart, Münster, Karlsruhe und Mannheim. Der Name jedenfalls liegt voll im Trend, denkt man an die Sprechblasen der Altparteien-Politiker.

 

24. Juni: Kauf dir deinen SPD-Chef

Die für diese Woche erwartete Hitzewelle macht den ersten Genossen bereits zu schaffen! Nach dem Motto »Mit 5 Euro sind Sie dabei, egal welcher Partei Sie angehören« sollen allen Ernstes auch Nicht-SPD-Mitglieder darüber abstimmen dürfen, wer künftig die Partei führt. Bundestags-Vize Thomas Oppermann (SPD) fordert, dass bei Abstimmungen über Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur auch Bürger mitmachen können, die nicht Mitglied der SPD sind. »Diese Entscheidungen auch für interessierte Bürger zu öffnen, die sich zum Beispiel für eine Kostenbeteiligung von 5 Euro für eine Wahl registrieren lassen, wäre ein mutiger Schritt«, sagte der Ex-Fraktionschef den Zeitungen der »Funke-Mediengruppe«.

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