Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

5. Juli: Ausgezwitschert

Mit dem Kurznachrichtendienst ›Twitter‹ ist Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nie richtig warm geworden. Ganz anders etwa als seine Kabinettskollegin Dorothee Bär. Die geltungssüchtige Vieltwitterin ist allerdings qua Amt (Staatsministerin) sowieso für Digitalisierung zuständig bzw. sollte es eigentlich sein. Jedenfalls kein Jahr nach seinem ersten Tweet (Gezwitscher) wendet sich Seehofer von dem sozialen Netzwerk ab. Dabei befindet er sich mit Robert (Robäärt) Habeck von den Grünen jetzt in bester Gesellschaft. Seehofer sieht es so: In seinem Ministerium gebe es ein Social-Media-Referat, die machten das sehr seriös, sagte der Ex-CSU-Chef dem ›Donaukurier‹. »Gelegentlich schaue ich mir dann an, wie das kommentiert wird, und was ich da lese, ist oft dermaßen platt und flach, gehässig und bösartig – nein, von so einer Community möchte ich nicht Teil sein.« Das Bundesinnenministerium weist auf seinem Twitter-Account vor allem auf Beschlüsse und Termine hin – etwa: »Mit der Reform des #Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz wird der Verwaltungsaufwand verringert & Zulagen deutlich erhöht.« Oder: »Hohe Einsatzfähigkeit der #GSG9 der #Bundespolizei – BM Horst #Seehofer hat sich heute bei einem Besuch am Standort in #SanktAugustin vom Einsatzspektrum überzeugt.« Gääähn! Vielleicht ist es aber auch eine Altersfrage? Seehofer wurde gestern 70 Jahre alt. Das Irrenhaus gratuliert nachträglich auf das Allerherzlichste!

Das war’s: Horst Seehofer (CSU) sagt ›Twitter‹ Adieu

5. Juli: Maria hilf!

Für den linkskatholischen Hamburger Erzbischof Stefan Heße steht die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete in der unmittelbaren Nachfolge Jesu. Sie habe nach einem ethischen Imperativ gehandelt und Ertrinkende gerettet. »Das passt sehr gut mit dem Evangelium zusammen. Wer wie die Kapitänin ein Menschenleben rettet, steht in der Nachfolge Jesu«, sagte der offensichtlich verirrte Hirte dem Onlineportal ›katholisch.de‹.

Für Erzbischof Stefan Heße steht Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete »in der Nachfolge Jesu«

4. Juli: Offenbarungseid

Es ist der Offenbarungseid der bundesdeutschen Justiz: Im Prozess um den Raubmord an einer Cottbuser Rentnerin ist der syrische Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der Angeklagte müsse sich an einem bestimmten Ort aufhalten, sich täglich bei der Polizei melden und pünktlich zu den Hauptverhandlungsterminen erscheinen, teilte das Landgericht Cottbus am Mittwoch mit. Die Begründung für die Entlassung: Der Angeklagte befinde sich seit mehr als zwei Jahren und vier Monaten in Untersuchungshaft und ein kurzfristiger Abschluss des Verfahrens sei nicht absehbar. »Die erteilten strengen Auflagen erscheinen der Kammer ausreichend, um der weiterhin bestehenden Fluchtgefahr entgegenzuwirken«, heißt es in der Mitteilung des Landgerichts weiter. Und nachts ist es kälter als draußen!

Demonstration gegen Migrantenkriminalität in Cottbus, Februar 2018: Das jüngste Urteil des Landgerichts Cottbus dürfte kaum zur Beruhigung der Gemüter beitragen

3. Juli: Grünfunk

Ein irres Gerücht macht die Runde im Irrenhaus: Die Zwangsgebühren für die Öffentlich-Rechtlichen (demnächst 19,20 Euro, der Deutschland Kurier berichtete) sollen künftig als Parteispende für die Grünen steuerlich absetzbar sein! Der ›Westdeutsche Rundfunk‹ (›WDR‹), bislang gemeinhin bekannt als »Rotfunk«, heißt künftig »Grünfunk«. Hintergrund beider Gerüchte ist: Die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert »Robäääärt« Habeck waren im ersten Halbjahr 2019 jeweils fünf Mal in einer Staatsfunk-Talkshow präsent – von »Anne Will«, über »Hart aber fair«, »Maybrit Illner« bis »Maischberger« und zuletzt bei »Lanz«. Der ZDF’ler kriegte sich vergangene Woche gar nicht mehr ein vor Begeisterung: »Ihr (wir sind schon per du!) habt gerade mehr Autogramme geschrieben als Rod Stewart als er bei uns war … « Da wackelte selbst der »Publizist« Wolfram Weimer als Mainstream-Mittalker mit seinen Jumbo-Ohren.

Medienlieblinge der Staatsfunker: die Grünen-Chefs Annalena Bearbock und Robert Habeck vergangene Woche in der Talkshow »Markus Lanz«

 

2. Juli: Ab’zockt is!

Der Bierpreis auf dem Münchner Oktoberfest steigt in diesem Jahr um mehr als drei Prozent. Wie die Stadt München mitteilte, verlangen die Wirte der Festzelte auf der Ende September beginnenden Wiesn zwischen 10,80 Euro und 11,80 Euro pro Maß. Im Durchschnitt müssen Oktoberfestbesucher 11,54 Euro bezahlen, 35 Cent oder 3,1 Prozent mehr als auf dem Oktoberfest 2018. Die Oktoberfestwirte legen die Bierpreise unabhängig von der Stadt München fest. Diese prüft die Preise nur auf ihre Angemessenheit und nimmt dazu die Bierpreise in den Münchner Großgaststätten als Maßstab – dort liegt die Spannbreite zwischen 5,60 Euro und 10,40 Euro je Maß Bier, so die Stadt. Die Wiesn-Wirte begründen den saftigen Aufschlag mit hohem Security-Aufwand als Folge der Masseneinwanderung. Im Irrenhaus wird allerdings auch für möglich gehalten, dass es sich um einen »Klima-Aufschlag« handeln könnte – sozusagen, um das Klima auf dem Oktoberfest anzuheizen.

Teure Gaudi: Für eine Maß auf der Wiesn 2019 werden die Gäste im Schnitt 11,54 Euro berappen

 

1. Juli: Zittern fürs Klima

Ganz Deutschland rätselt über die Zitterattacken der Masseneinwanderungskanzlerin Angela Merkel (CDU). Ganz Deutschland? Für Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock ist der Fall klar: »Bei der Bundeskanzlerin wird deutlich, dass dieser Klimasommer gesundheitliche Auswirkungen hat«, erklärte sie anlässlich einer »Pressekonferenz« über ihre Reise in den Irak. Dort sei es 48 Grad heiß gewesen. Würden diese Temperaturen auch in Deutschland vorherrschen, »wird jeder, wenn er eine Stunde in dieser prallen Sonne steht, zitterig werden.« Im Irrenhaus ist man ja einiges gewohnt, aber diese Meldung vom Wochenende schlägt dem Fass den Boden aus! Böhmermann & Co. können einpacken – der Deutsche Satirepreis 2019 geht an …

Und schuld daran ist nur der »Klimasommer«? Zitterattacke von Angela Merkel bei der Begrüßung des Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selensky im Bundeskanzleramt
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