Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

19. Juli: Die wahren Klimakiller

Katharina Schwirkus (den Namen müssen Sie sich nun wirklich nicht merken) kam laut ihrer Autoren-Biografie »aus Leidenschaft zum Journalismus«. Sie schreibt für die frühere SED-Postille ›Neues Deutschland‹. Das Blatt (23.600 Auflage) nennt sich heute »sozialistische Tageszeitung«. Schwirkus meint darin: »Vierbeiner verschmutzen nicht nur Parks und Gehwege, sondern sind auch eine unnötige Belastung für das Klima. Sie sollten endlich aus unseren Städten und aus unserem Leben verschwinden.« Wer dem Klima »etwas Gutes« tun wolle, sollte sich weder einen Hund noch eine Katze anschaffen. Das Thema könnte von den »Fridays For Future«-Aktivist*innen aufgenommen werden. Sie könnten damit zeigen, »wie ernst es ihnen mit dem Umweltschutz ist«. Richtigerweise hätte es in der eingangs zitierten Kurzbiografie der Autorin wohl heißen müssen: »Sie kam aus Leidenschaft zum Schwachsinn.«

»Eine unnötige Belastung für das Klima?«: Eine ultralinke Journalistin des ›Neuen Deutschland‹ möchte, dass Vierbeiner »aus unseren Städten und aus unserem Leben verschwinden«

18. Juli: Schildbürger

Die Bonner »Konrad-Adenauer-Brücke« (Südbrücke) liegt bei Rheinkilometer 651,3. Sie überquert auf der linken Rheinseite unweit des ehemaligen Regierungsviertels den Freizeitpark Rheinaue und führt hinüber in den rechtsrheinischen Teil der Bundesstadt, von den Einheimischen auch »Schäl Sick« (falsche Seite) genannt. Die Brücke ist neben der Bonner Nordbrücke die wichtigste Achse für den überregionalen Verkehr. An den Enden liegen die Autobahnausfahrten Bonn-Rheinaue linksrheinisch und Bonn-Ramersdorf (ehemals Bonn-Beuel-Süd) rechtsrheinisch. Wie zuletzt erst vor fünf Jahren ist auch jetzt wieder ein Stauchaos rund um die Bundesstadt programmiert. Diesmal für die Dauer von viereinhalb Jahren. So lange braucht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) für einen Kilometer Brückensanierung. »Erweiterung« nennt sich das zur Abwechslung.

17. Juli: Vom Wesen des Sozialismus

Wieder einmal bestätigt sich eindrucksvoll das Sprichwort: »Die schärfsten Kritiker der Elche sind meistens selber welche.« Das Thema der Zweckentfremdung von Wohnraum ist im rot-rot-grün regierten Berlin in aller Munde. Da muss doch sehr verwundern, dass die dem Land Berlin gehörende Wohnungsbaugesellschaft »Berlinovo« der größte Anbieter möblierter Appartements in der Hauptstadt ist. Diese sind begehrt u. a. bei Besuchern und Urlaubern. 6.500 solcher Objekte vermietet die landeseigene »Berlinovo«. Daraus presst sie rund 255 Millionen Euro Jahresgewinn. »Von außen scheint ihr vor den Menschen fromm«, heißt es in der Bibel bei Matthäus. »Aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.« Oder, wie der Schwabe sagt: »Ein Jeder kehr‘ vor seiner Tür und sauber ist das Stadtrevier.«

Wasser predigen und Wein trinken: Mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft »Berlinovo« verdient der rot-rot-grüne Senat in Berlin eine Viertelmilliarde Euro pro Jahr

16. Juli: Der Psychologe

Am 5. Juli wurde eine 18-Jährige in Mülheim an der Ruhr Opfer einer Gruppenvergewaltigung durch bulgarische Jugendliche. Der ›WDR‹, neuerdings auch als »Grünfunk« bekannt, hat zu der Tat den »Kriminalpsychologen« Christian Lüdke interviewt. Gutmenschen kommen voll auf ihre Kosten. Alles nicht so schlimm! Zitat: »Sie (das Mädchen) wird dann später ein anderes Leben führen, als sie ohne diese Vergewaltigung geführt hat. Aber dieses Leben muss nicht unbedingt schlechter sein, es ist einfach nur anders.« Ohne Worte!

Psychotherapeut Christian Lüdke: Das Opfer einer Gruppenvergewaltigung »wird dann später ein anderes Leben führen […]. Aber dieses Leben muss nicht unbedingt schlechter sein«

15. Juli: Altbier & Altparteien!

Schluss mit lustig in der rheinischen Karnevalsmetropole Düsseldorf: Das ironisch gemeinte Plakat einer traditionsreichen Altbier-Brauerei ruft Politiker*innen der Altparteien im NRW-Landtag auf den Plan. Die Werbung sei sexistisch. 15 weibliche Abgeordnete von CDU, SPD, FDP und Grünen schickten dem Chef der Düsseldorfer Traditionsbrauerei »Füchschen« einen geharnischten Beschwerdebrief. Die Brauerei ist bekannt für ihre lustige Werbung, die gemalte Füchse mit kessen Sprüchen kombiniert. Das jüngste Motiv zeigt eine blonde Füchsin mit einem Steak auf der Gabel auf einem Grillrost wippend – dazu der Slogan: »Medium rare oder richtig durch nehmen?«

Unbeschwerter Altbier-Genuss in der Düsseldorfer Altstadt: Die Altparteien dagegen verstehen angesichts der jüngsten »Füchschen«-Werbung keinen Spaß

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