Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

13. September: »Verbrenner-Fasten«

Die »Internationale Automobil-Ausstellung« (IAA) in Frankfurt ist offiziell eröffnet. Für Samstag haben ein halbes Dutzend Organisationen – darunter »Greenpeace«, der »Fahrradclub ADFC« und die »Deutsche Umwelthilfe« (DUH) zu einer Großdemonstration in der Mainmetropole aufgerufen. »Solange SUVs statt kleiner Elektromobile das Bild bestimmen, bleibt der Autoverkehr das Sorgenkind des Klimaschutzes«, erklärten die Autogegner. SUVs seien schon deshalb gefährlich, weil sie den Ausstoß des Treibhausgases CO2 noch steigerten, sagte Marion Tiemann von »Greenpeace«. Aber das Beste wie immer zum Schluss: »Stadtpanzer raus aus unseren Städten«, blies »DUH«-Chef Jürgen Resch zur Hexenjagd auf jeden siebten deutschen Arbeitsplatz. Es müsse einen sofortigen Verkaufsstopp geben. Die Verbraucher forderte der Fahrverbots-Ayatollah zu »Verbrenner-Fasten und SUV-Schämen« auf. Also, ab in die Ecke!
Wo wir gerade bei PS sind, hier noch ein PS (Post Scriptum): Frankfurts Stadtoberhaupt Peter Feldmann (SPD), ein ausgewiesener Autohasser, wurde zur »IAA«-Eröffnung erst gar nicht eingeladen.

»Internationale Automobil-Ausstellung« in Frankfurt: Die IAA ist dieses Jahr Zielscheibe von Autohassern und Klimafanatikern

12. September: »Radfahrende absteigen«

In Deutschland gibt es rund 200 Lehrstühle mit spezieller »gendergerechter« Ausrichtung, aber beispielsweise nur 180 Lehrstühle für Pharmazie. Der zur quasi Staatsdoktrin erhobene Genderismus will – vermutlich sehr zur Freude der Schilderindustrie – aus »Radfahrer absteigen« künftig »Radfahrende absteigen« machen. Darauf weist der »Verein für deutsche Sprache e. V.« hin. Gerundivkonstruktionen wie »Studierende« oder »Schreibende« sowie der sogenannte Binnenstern (*innen) seien dabei noch längst nicht der Sprachverhunzung letzter Schluss. In den Sprachlaboren der Genderideologen werde schon weitergedacht. Neue Wortschöpfungen sind etwa »Studentx«, »Professx«, »Christx«, »Kanzlerx« usw. Also x-beliebig. Frei nach Erich Honecker: Den Genderismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!

So könnten »gendergerechte« Verkehrsschilder zukünftig aussehen (Montage: Deutschland Kurier): Oder heißt es gar bald »Radfahrx«?

11. September: Integrationsbarometer

Klima, und zwar in allen Variationen, hat im Irrenhaus Hochkonjunktur: Das Bundesinnenministerium fördert künftig mit 15.000 Euro (man gönnt sich ja sonst nichts!) die Erstellung eines »Integrationsbarometers« durch den »Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration« (SVR). Das »Integrationsbarometer« misst angeblich repräsentativ das »Integrationsklima«. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU): »Die Integration von denen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, genauso wie von Menschen, die schon seit Jahrzehnten in Deutschland leben, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Um diese zu bewältigen, braucht es auch eine fundierte Datengrundlage zum Integrationsklima in der gesamten Bevölkerung. Das schafft das Integrationsbarometer und liefert damit wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema. Für eine erfolgreiche Integrationsarbeit ist das unerlässlich.« Wie wär’s mit einem Fieberthermometer? Offensichtlich ist Seehofer schon im Fieberwahn!

Es wird immer irrer: Nach dem Willen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) soll künftig ein »Integrationsbarometer« Aufschlüsse über das »Integrationsklima« in Deutschland geben

10. September: Hausmitteilung

In eigener Sache sozusagen: Fast die Hälfte der Beschäftigten in der Psychiatrie erlebt regelmäßig körperliche Übergriffe. Das ergab eine Umfrage der Gewerkschaft »Verdi«. Für die Erhebung wurden mehr als 2.300 Psychiatrie-Beschäftigte aus 168 Krankenhäusern über ihre Erfahrungen in den vier Wochen vor der Studie befragt. Über 80 Prozent der Beschäftigten gaben an, in dem Zeitraum mit Beschimpfungen konfrontiert worden zu sein. Drei von vier Beschäftigten haben zudem mindestens eine Zwangsmaßnahme miterlebt, die Hälfte sogar mindestens einmal die Woche. Jede(r) Fünfte erlebt das praktisch in jedem Dienst. Patienten können mit Gurten festgehalten werden, sodass sie sich selbst oder andere nicht gefährden. Über 60 Prozent der Beschäftigten meinen, ungefähr die Hälfte oder fast alle Zwangsmaßnahmen wären mit mehr Personal vermeidbar gewesen. Mehr als 80 Prozent der Befragten sagten, ein begleiteter Ausgang für die Patienten sei bei Bedarf nur teilweise oder nicht möglich. Mehr als drei Viertel der Beschäftigten können sich demnach nicht vorstellen, bei der derzeitigen Personalsituation bis zur Rente in der Psychiatrie zu arbeiten. 77 Prozent der Beschäftigten bewerten die Besetzung auf ihrer Station als knapp oder viel zu gering. Ach so: Nicht gefragt wurde interessanterweise danach, wie viele der Übergriffe und Zwangsmaßnahmen von Merkel-Gästen ausgingen bzw. diese betrafen.

Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, Berlin: Die meisten Zwangsmaßnahmen wären mit mehr Personal vermeidbar

9. September: »ISPD«

In Saarbrücken traten vergangene Woche erstmals alle Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz öffentlich auf. Die Genossen sind offenbar stramm auf dem Weg hin zur »ISPD« (Islamisch-Sozialdemokratische Partei Deutschlands). Vize Ralf Stegner, der sich zusammen mit der Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan um den Vorsitz der ehemaligen Volkspartei bewirbt, sagte auf die Frage aus dem Publikum, was er zu tun gedenke, um auf »die Ängste unserer Bürgerinnen und Bürger« mit Blick auf die nicht mehr nur schleichende Islamisierung zu reagieren: »Die meisten Menschen haben kein Problem, dass ihre Gemeinde islamisiert wird.« Das ist in zweierlei Hinsicht eine bemerkenswerte Äußerung: Zum einen räumt Genosse Stegner offen ein, dass die Islamisierung Deutschlands eine Tatsache und nicht, wie er sonst immer meinte, »eine Erfindung der Rechtsradikalen« ist. Zum anderen lässt Genosse Stegner keinen Zweifel daran, in welchem Milieu die einstige Arbeiterpartei künftig ihre Wähler vermutet.

Schaulaufen der Kandidaten für den SPD-Vorsitz in Saarbrücken: ganz links Islamisierungsversteher Ralf Stegner
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