Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

27. September: Transgender-Barbie

Buntheit, Vielfalt und Beklopptheit sind in der heutigen Zeit wichtige Gesellschaftsthemen, die auch beim Spielzeugkonzern Mattel großgeschrieben werden. Denn Spielzeuge sind bekanntlich ein Spiegelbild der jeweils vorherrschenden Kulturnorm bzw. dessen, was dafürgehalten wird. 2016 brachte der US-Hersteller eine Dicken-Barbie auf den Markt, 2017 folgte die moslemische Hijab-Barbie. Rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts gibt es nun eine komplett geschlechtsneutrale Puppenlinie mit dem Namen »Creatable World«. Sie soll Kindern »grenzenlosen Spielspaß« ermöglichen soll. Das Besondere an der neuen Linie ist die individuelle Gestaltung von Haaren, Kleidungsstücken und Accessoires. Kinder können ihr Spielzeug nach Belieben selbst umgestalten, sodass bei ihren Puppen keinerlei Geschlechtsnormen vorgegeben sind. Mit der neuen Kollektion erhofft sich Mattel, dass »auch Erwachsene erkennen, dass Kinder von dem Spiel mit individualisierbaren Puppen profitieren«. Die Linie besteht folgerichtig aus sechs verschiedenen Sets, in denen je eine Puppe, zwei Frisuren und viele Styling-Möglichkeiten enthalten sind. Außerdem sind die Puppen in unterschiedlichen Hauttönen erhältlich. Der Preis für ein Set liegt bei 39 Euro. Das ist weiß Gott nicht zu teuer – denn: Die neue Puppe ist laut Hersteller garantiert frei von geschlechtlichen Zuschreibungen und wird transgendergerecht mit männlicher und weiblicher Kleidung verkauft. Für den Konzern ist der neue Verkaufsschlager eine Antwort auf die Bedürfnisse »moderner Kinder«. Die Klima-Greta-Barbie dürfte insoweit nur noch eine Frage der Zeit sein.

Stets politisch hyperkorrekt: Der Spielzeugkonzern Mattel hat für jede Minderheit die passende Barbie

26. September: In dubio gegen Israel

Der Rat der Bundesstadt Bonn hatte den deutsch-palästinensischen Frauenverein vom alljährlichen Bonner Kultur- und Begegnungsfest an diesem Wochenende ausgeschlossen. Das Verwaltungsgericht Köln entschied nun per Eilbeschluss: in dubio pro Palästina und gegen Israel. Der Verein sowie zwei weitere Palästinensergruppen dürfen doch teilnehmen, obwohl sie die offen anti-israelische und anti-semitische Boykott-Organisation »BDS« unterstützen. Die Abkürzung steht für »Boycott, Divestment and Sanctions«. Dabei handelt es sich um eine globale Kampagne, die Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren will.

Die Stadt Bonn wurde im Wege der einstweiligen Anordnung verpflichtet, »den Verein zu den üblichen, für alle Aussteller gültigen Bedingungen« mit einem Stand auf dem Fest zuzulassen. Die Alt-68er lassen grüßen. Die zerbeulten Cordhosen unter den Richterroben und die verkniffenen Blicke aus halbrunden Nickelbrillen haben den Marsch durch die Instanzen bis heute unbeschadet in die zweite und dritte linksgrüne Richtergeneration überstanden.

Muslimische Frauen rufen zum Boykott Israels auf (Archivbild): Das Verwaltungsgericht Köln lässt einen deutsch-palästinensischen Frauenverein nun zum Bonner Kultur- und Begegnungsfest zu

25. September: Nun auch Goethe

Mehrere Zehntausende Besucher haben die größte Ausstellung seit 25 Jahren zum Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe in der Bonner Bundeskunsthalle gesehen. Neben 74.293 Gästen, die seit Mitte Mai die Hauptausstellung »Goethe. Verwandlung der Welt« besuchten, schauten auch 77.213 Besucher bei »Goethes Gärten« vorbei. Apropos Gärten bzw. Gartenhaus: In Weimar hat das selbst ernannte Künstlerkollektiv »Frankfurter Hauptschule« kürzlich das Gartenhäuschen des Dichters mit Klopapier beworfen. Goethes Werk strotze vor »erotischen Hierarchien zuungunsten seiner Frauenfiguren«. So verharmlose Goethe in dem Gedicht »Heidenröslein« eine angebliche Vergewaltigung. Zuletzt hatte die nicht mehr ganz dichte »Künstlergruppe« u. a. mit einer »Heroin-Performance« auf sich aufmerksam gemacht. Diese richtete sich gegen die Vertreibung von Junkies aus dem Frankfurter Bahnhofsviertel. Es dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Goethes Werke auf dem Index der einschlägigen »Bundesprüfstelle« stehen.

Auch Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe ist nicht vor selbsternannten Gesinnungspolizisten sicher

24. September: Notizen aus dem Ländle

Filderstadt (rd. 46.000 Einwohner) liegt im baden-württembergischen Landkreis Esslingen vor den Toren Stuttgarts. Eigentlich war Filderstadt immer als ruhiges Fleckchen Erde bekannt, u. a. für seine Mühlenkultur. Mit der Romantik war es vorbei, als die »Flüchtlinge« kamen. In den zwei Filderstädter Heimen kam es innerhalb eines Jahres zu 54 Polizeieinsätzen. Jetzt bleibt die Security vorsorglich auch am Wochenende im Einsatz, beschloss die Stadt. Kosten für die Filderstädter Steuerzahler: 85.000 Euro allein bis Ende 2020. Man sei schon an dem Punkt gewesen, die Bewachung zu reduzieren, sagt Bürgermeister Andreas Koch (CDU). Dann habe man aber festgestellt, dass man »nicht alles mitbekommen« habe, was sich in den Heimen so abspielt – zum Beispiel ein florierender Drogenhandel. Denn, so Koch: »Dort wohnen viele Menschen zusammen, die keine Bleibeperspektive haben.« Auch schon aufgewacht, Herr Bürgermeister!

In Filderstadt, direkt südlich von Stuttgart ist es mit der Ruhe vorbei, seit »Flüchtlinge« kamen und einen florierenden Drogenhandel etablierten

23. September: Post aus der Hauptstadt

Es hat sich mittlerweile weitestgehend herumgesprochen: Wenn du ausländische Medien lesen/hören musst, um zu erfahren, was im eigenen Land so alles abgeht, lebst du entweder in Nordkorea oder in der Bananenrepublik Deutschland. Der Berliner Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl hat der ›Neuen Zürcher Zeitung‹ (›NZZ‹) einen Zustandsbericht aus der Hauptstadt übermittelt: »Im Rückblick hätte ich es mir einfacher machen können«, konstatiert der Autor. Wohl wahr: Über ein paar Wochen hinweg tagtäglich die heftigste Schlagzeile notiert – das hätte vermutlich gereicht und vielleicht sogar ein noch präziseres Bild von dem vermittelt, was Deutsch-Absurdistan und was die inzwischen mehr berüchtigte als berühmte rot-rot-grüne »Berliner Luft, Luft, Luft« so ausmacht. Ruß-Mohl hat ein paar Beispiele zusammengetragen:

»Es fehlen demnächst in der Stadt zig Tausende Plätze für schulpflichtige Kinder. Schüler werden – vor allem an sozialen Brennpunkten – in zunehmender Zahl von Lehrkräften betreut, die selbst nicht zum Unterrichten ausgebildet wurden.«

Oder: »Die Notrufzentrale lässt einen neun Minuten in der Warteschleife hängen – und dann wird man nicht etwa durchgestellt, sondern die Verbindung reißt ab.«

Weiter: »Ein Verkehrsberuhigungskonzept in Kreuzberg wird rückgängig gemacht, das unter anderem aus riesigen, die Fahrbahn blockierenden Felsbrocken, sogenannten Parklets, bestand, unwirtlichen Sitzecken, die mitten auf der Straße die Kommunikation unter den Nachbarn stimulieren sollten.«

Nicht zu vergessen »auch noch diese Schnapsidee: Die Reinigung der vermüllten Parks soll – frei nach Mark Twains Tom Sawyer, der seine Freunde den Zaun seiner Tante streichen ließ – zu Events stilisiert werden, bei denen, so der gendergerechte O-Ton einer Bezirksverwaltung, ›eine stärkere Verbindung zwischen Tourist*innen und Anwohner*innen‹ entsteht«.

Nicht minder bizarr ist, was der ›NZZ‹-Autor in seinen Hauptstadt-Beobachtungen sonst noch so alles berichtet – etwa: »Politiker der Grünen haben allen Ernstes vorgeschlagen, auf dem Tempelhofer Feld – dem riesigen Gelände des früheren Flughafens Tempelhof – Marihuana anzubauen.«

Auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof soll nach dem Willen von Berliner Grünen-Politikern zukünftig Marihuana angebaut werden
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