Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

4. Oktober: E-Führerschein

Wer als Fahrschüler seine ersten Runden in einem Elektroauto drehen möchte, hat bei Fahrschulen einer Umfrage zufolge bislang wenig Auswahl. Gerade einmal fünf Prozent der befragten Fahrschulen in Deutschland haben nach eigenen Angaben aktuell ein Elektroauto im Angebot. Das geht aus einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Puls hervor. Es stellen sich in der Branche allerdings zwei Probleme: Zum einen kommen immer mehr Fahrschüler aus der sogenannten Klima-Bewegung und verlangen nach einem Stromer; zum anderen berechtigt ein E-Führerschein nicht zum Fahren eines Autos mit Schaltgetriebe, weil batteriebetriebene Pkws automatisch schalten. Jetzt will Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die entsprechende Regelung ändern, um es sich nicht mit der linksgrünen, urbanen Zielgruppe der Union zu verscherzen. Die Doppelmoral von der Geschichte: Elektrisch reden und Benzin fahren! Dass sich nämlich Führerschein-Novizen ein in der Anschaffung um ein Vielfaches teureres E-Auto leisten können, wird im Irrenhaus nun doch stark bezweifelt.

Die Jüngsten dürfen schon mal mit Elektroautos probefahren, doch für »echte« Fahrschüler stehen nur wenige E-Fahrzeuge zur Verfügung

3. Oktober: Pieks!

Der Spielplatz am Wassertorplatz in Berlin-Kreuzberg: Die Eltern sind mit ihrer kleinen Tochter noch einmal an den Ort gekommen, der ihnen vor sechs Wochen den Schrecken ihres Lebens eingejagt hat. An einem heißen Tag, genau am 23. August, war die Fünfjährige mit ihrer Oma hier. Aus der Spielplatzpumpe tröpfelte das Wasser in den warmen Sand – Kinder lieben das Matschen. Die Kleine lief barfuß. Das Mädchen verspürte einen Stich im Fuß. Der erste Gedanke: eine Wespe! Nein, das Mädchen war in eine Heroinspritze getreten. Die Familie durchlitt und durchleidet noch immer bange Wochen. Alles schien (scheint) möglich – HIV, Hepatitis. Die Eltern: »Wenn die Kinder noch nicht mal auf dem Spielplatz sicher sind, dann fragt man sich, ob man hier als Familie überhaupt noch willkommen ist.« Die Eltern haben jetzt den regierenden (SPD-) Bürgermeister und die grüne Bezirksbürgermeisterin angezeigt. Gemach, Berliner Spielplätze sind kein Streichelzoo!

Tödliche Gefahr auf dem Kinderspielplatz (Archivbild): Berlin-Kreuzberg hat ein Herz für Drogendealer aber anscheinend nicht für Familien

2. Oktober: »Auto Blöd«

Termin beim Zahnarzt. Im Wartezimmer liegt u. a. die ›Auto Bild‹ aus. Kennen Sie Tom Drechsler? Müssen Sie nicht. Der Mann ist Chefredakteur der bei Axel Springer erscheinenden Autozeitschrift. Früher war Drechsler mal Nachrichtenchef bei ›Bild‹ und danach Vize bei ›Bild am Sonntag‹. Vielleicht besteht seine hauptsächliche Qualifikation für den laut Brancheninsidern mit gut 300.000 Euro Jahresgehalt dotierten Chefposten bei ›Auto Bild‹ vor allem darin, dass Drechsler ein intimer Buddy von ›Bild‹-Oberchefredakteur Julian Reichelt ist und auch schon mal ›die Pappe weg‹ hatte. Ob wegen Promille oder Provollgas lässt sich im Nachhinein nicht mehr genau verifizieren. Drechsler jedenfalls ist der Meinung, dass das sogenannte Klimapaket der Bundesregierung eigentlich nur ein »Klimapaketchen« sei, wie er in der jüngsten Printausgabe schreibt. »Böse gesagt«, so meint er, schade eine jemenitische Drohne in Saudi-Arabien dem Benzinpreis mehr als die geplante CO2-Bepreisung. Mit anderen Worten: Die Autofahrer müssen viel mehr geschröpft werden. Die ›Auto Bild‹ erzielte im zweiten Quartal 2019 eine verkaufte Auflage von nur noch knapp 313.400 Exemplaren. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal 2011, also vor Drechslers Amtszeit, verkaufte die 1986 vom früheren ›Stern‹-Chefredakteur Peter Koch gegründete Zeitschrift immerhin noch mehr als 538.200 Exemplare, zu besten Zeiten sogar 900.000. Böse gesagt: Von nix kommt nix – und davon immer weniger!

Internationale Ausgaben der ›Auto Bild‹ als sich das Blatt noch gut verkaufte: Der jetzige Chefredakteur stößt ins Horn der Klimahysteriker und Autohasser

1. Oktober: Herzlich willkommen!

Sogenannte Aktivisten haben am Montag die Bundeszentrale der Linken in Berlin-Mitte gestürmt, um für besseren »Klimaschutz« zu protestieren.

Sechs Mitglieder der Gruppe »Extinction Rebellion« hängten nach Angaben eines Parteisprechers Transparente aus den Fenstern des Karl-Liebknecht-Hauses. Es habe auch ein Gespräch mit der Parteivorsitzenden Katja Kipping gegeben. Den »Aktivisten« sei zudem angeboten worden, ein Statement abzugeben.

Die Bundesregierung habe mit dem Klimapaket gezeigt, »dass sie weder an einer wirksamen noch einer sozialen Klimapolitik interessiert ist«, hieß es in einer Mitteilung der Klimahysteriker. »Daher wenden wir uns an die Opposition und fordern diese dazu auf, den Druck auf die Regierung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhöhen.«

Die Gruppe »Extinction Rebellion« – zu Deutsch »Rebellion gegen das Aussterben« – macht seit Ende 2018 immer wieder mit Protestaktionen auf sich aufmerksam. Dass dabei ausgerechnet auch die Linkspartei in den Fokus gerät, ist eine neue Dimension. (lol)

Die radikale »Klimaschutz«-Gruppe »Extinction Rebellion« (Archivbild) hat sich nun die Linkspartei vorgeknöpft

 

30. September: Das verbotene Thema

Die Zahl der Gewalttaten gegen Homosexuelle ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Demnach wurden im Jahr 2013 vom Bundeskriminalamt 50 Gewalttaten gezählt. Im vergangenen Jahr waren es 97 und im ersten Halbjahr 2019 bereits 58 Vorfälle. Die Bundesregierung müsse das Thema auf die nächste Tagesordnung der Innenministerkonferenz setzen, forderte die Linken-Abgeordnete Doris Achelwilm: »Die Zunahme von Gewalt kommt nicht von ungefähr …« Eine Anfrage der Grünen hatte kürzlich ähnliche Ergebnisse ergeben. Um die Hintergründe der zunehmenden Homophobie schwurbeln Linke und Grüne herum. Deshalb folgender Hinweis (Pars pro Toto) aus dem Irrenhaus: Im Münchner Schwulenzentrum Sub gibt es eine erste Selbsthilfegruppe, in der auch muslimische Schwule (Gibt’s die eigentlich?) willkommen sind. Wir erfahren: Als Munir S. noch ein Kind war, da zeichnete er Moscheen und Männer auf fliegenden Teppichen. So stellte er ihn sich vor – den geheimnisvollen Orient, voller Wunder und Spiritualität. Heute ist S. ein Mann von 48 Jahren und sieht die Welt nicht mehr wie in »Tausend und einer Nacht«: Homosexualität und der Islam – das sei eine »heikle Kombination«, sagt er. Ahmad P., Imam einer kleinen muslimischen Gemeinde, ergänzt: »Das Thema ist scharf wie eine Handgranate mit gezogenem Splint.«

Muslimische Gewalt gegen Homosexuelle in Deutschland, Todesstrafe für Homosexuelle in etlichen muslimischen Ländern: »Das Thema ist scharf wie eine Handgranate mit gezogenem Splint.«
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