Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

8. November: Entmilitarisierung

Die Polizei im rot-rot-grünen Berlin wird 30 Jahre nach dem Mauerfall »entmilitarisiert«, der Begriff »Dienstgrad« abgeschafft. Die Beamten sollen »weg vom Soldaten im Inneren« hin »zum modernen Dienstleister«, heißt es zur Begründung. Da schließt sich der Kreis: Erst kürzlich verkündete Innensenator Andreas Geisel (SPD), die Genossin Polizeipräsident, Barbara Slowik, heiße künftig nicht mehr »Der Polizeipräsident in Berlin«, sondern »Polizei Berlin« mit Slowik als Präsidentin. Jetzt muss auf Vordrucken z. B. für Strafanzeigen das Wort »Dienstgrad« entfernt und ersetzt werden durch »Amts- und Dienstbezeichnung« – etwa dort, wo der »Polizeihauptkommissar« unterzeichnet. Diese Anweisung soll nun an die »Stäbe der Dienststellen« gehen, wie die Polizeiführung dem Gesamtpersonalrat mitteilte. Wobei der Begriff Stab natürlich einen verachtenswerten militärischen Ursprung hat. Aber wir wollen jetzt nicht pingeliger sein als die roten Preußen. Das Beste an dieser rot-rot-grünen »Köpenickiade«: Wer dennoch wissen will, was es mit den Schulterklappen der Berliner Polizisten auf sich hat, findet im Internet unter »Berliner Polizei« weiterhin die »Amtskenn- und Dienstgradabzeichen« zur Ansicht. Auch bei der Berliner Feuerwehr werden Dienstgrade künftig ausgewiesen. Im Irrenhaus steppt der Berliner Bär heute im Kettenhemd!

»Polizeikommissar« soll ab sofort nur noch »Amts- und Dienstbezeichnung« sein: Der Begriff »Dienstgrad« ist dem rot-rot-grünen Senat zu militärisch

7. November: Putzteufel

In der Sitzung des Finanzausschusses der Stadt Köln kam in dieser Woche Erstaunliches auf den Tisch. Unter dem nebulösen Titel »Überplanmäßige Aufwendungen im Teilplan 0106 – Zentrale Dienstleistungen« jubelte die Verwaltung der Oberbürgermeisterin von grünen Gnaden, Henriette Reker, dem Stadtparlament mal eben über eine Million Euro Mehrkosten für das Putzen von Asylbewerberheimen unter. Auf satte 2.140.000 Euro statt geplanter 900.000 Euro summierte sich 2018 die Reinigung der städtischen Unterkünfte durch Fachkräfte, von denen wir allerdings dachten, sie seien seit vier Jahren massenweise gekommen. Was für Generationen deutscher Wehrpflichtiger selbstverständlich war – nämlich die Reinigung der eigenen Stuben und aller Gemeinschaftsräume inklusive Toiletten und Duschen – ist aus Sicht der Stadt Köln den Merkel-Gästen offenbar nicht zuzumuten. Im laufenden Jahr wird übrigens mit noch höheren Kosten gerechnet: Laut Verwaltung soll der eingestellte Betrag für 2019 um 1.450.000 Euro auf 2.350.000 Euro erhöht werden. Das Beste wie immer zum Schluss: Auch leer stehende Unterkünfte werden in Köln regelmäßig gereinigt – auf Kosten der Steuerzahler.

Für »Putzfrau Gretel«, alias Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), gäbe es in den Kölner Unterkünften der Merkel-Gäste viel zu tun

6. November: Vertrag ist Vertrag

Im Juli wurde eine 14-Jährige in einem Waldstück in Mülheim an der Ruhr Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen. Gegen drei tatverdächtige Jugendliche hat die Staatsanwaltschaft kürzlich Anklage erhoben. Die Eltern des Hauptverdächtigen entgehen vorerst einer Ausweisung in ihr Heimatland Bulgarien, berichtete diese Woche die ›Deutsche Presse-Agentur‹ (›dpa‹). Denn kurz vor Ablauf der Frist habe die Mutter einen Arbeitsvertrag vorgelegt, durch den das Verfahren nun gestoppt werde, wie ein Sprecher der Stadt Mülheim bestätigte. Wenn ein Einkommen, sei es auch nur ein geringfügiges, vorhanden ist, gilt das EU-Freizügigkeitsrecht. Der Vater hatte allerdings auch schon einmal einen Arbeitsvertrag vorgelegt, um mit seinen Angehörigen in Deutschland bleiben zu können. Er hat die Arbeitsstelle nach Angaben der Stadt jedoch nie angetreten.

In Mülheim wurde ein 14 Jahre altes Mädchen Opfer einer Gruppenvergewaltigung (Symbolbild): Die Eltern des Hauptverdächtigen werden vorerst nicht in ihr Heimatland Bulgarien abgeschoben

5. November: Was noch fehlte

Die Grünen im niedersächsischen Landtag fordern, sogenannte Flüchtlinge zu Lokführern und Busfahrern auszubilden. Begründung: Zugausfälle seien zu mehr als 40 Prozent auf den Mangel an Lokführern zurückzuführen. »Auf dem Arbeitsmarkt sind derzeit kaum noch Triebfahrzeugführerinnen und -führer verfügbar«, heißt es in dem Antrag der Grünen-Fraktion. Geprüft werden solle auch, ob »Flüchtlinge« Busfahrer werden können. Die niedersächsischen Grünen folgen damit dem Beispiel Baden-Württembergs. In Mannheim haben 15 »Flüchtlinge« im Alter von 22 bis 36 Jahren mit Ausbildungen zum Lokführer begonnen. Nicht auszudenken, wenn ein Islamist demnächst im Führerstand eines ICE sitzt oder am Lenker eines Busses in – sagen wir – der Innenstadt von Limburg. Die Gedanken sind frei (noch).

Angehender Lokführer am Simulator im neuen Trainings- und Ausbildungszentrum der Deutschen Bahn: Nach dem Willen der Grünen soll er bald viele Kollegen aus Migrantenkreisen bekommen

4. November: Merkels Yoga-Pakt

»Alles wird gut«, lautet das Mantra, mit dem Angela Merkel (CDU) seit nunmehr 14 Jahren die Wähler einlullt. Insofern kann man nicht sagen, die Kanzlerin verstünde nichts von der Thematik. Bei ihrem Besuch in Indien vergangene Woche vereinbarten die Regierungen beider Länder, die »Zusammenarbeit bei Ayurveda, Yoga und Meditation« zu vertiefen. Indien hat bereits ein Ministerium für »Ayurveda, Yoga und Naturheilkunde« – vielleicht wird das Bundesgesundheitsministerium demnächst um diese Geschäftsbereiche erweitert? Laut ›Bild‹ gibt es bereits eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Sie berät, »wie man Ayurveda und Yoga nach indischem Vorbild stärker ins deutsche Gesundheitswesen integrieren und vom Ruf eines reinen Lifestyle-Trends lösen kann«. Die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Neu-Delhi sollen schon kollektiv meditieren, wird dem Irrenhaus berichtet. Auf der höchsten Stufe des transzendentalen Glücksgefühls kommt, wenn man dem glauben darf, das Abheben als sogenannte ayurvedische Flieger. »Inder feiern Merkel wie eine Königin!«, schrieb ›Bild‹-Hofchronistin Miriam Hollstein aus Neu-Delhi. Mehr Abgehobenheit geht nun wahrlich nicht!

»Zusammenarbeit bei Ayurveda, Yoga und Meditation«: Führt der Indien-Trip die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in neue spirituelle Sphären?
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