Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

15. November: Haben die noch alle Teslas im Schrank?

Aus gegebenem Anlass berichtet das Irrenhaus heute etwas ausführlicher von der Volksverblödungsfront: Dieselben Dilettanten, die es in mehr als zehn Jahren nicht geschafft haben, einen Flughafen fertigzustellen, sollen jetzt dafür sorgen, dass im geplanten Tesla-Werk, kurioserweise in der Nähe eben dieses Flughafens, ab 2021 (also in spätestens zwei Jahren) E-Autos vom Band rollen. Es zeigt die ganze Operettenhaftigkeit der deutschen sogenannten Politik, dass der Politikversager und Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller und der Politikdarsteller, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD), sich auch noch zanken, wem der größere Verdienst daran gebührt, dass der vor allem wegen explodierender Autos und ob seiner Milliardenverluste in die Schlagzeilen geratene US-Hersteller seine dritte »Gigafactory« in Deutschland ansiedeln und zudem ein Design- und Technikzentrum in Berlin errichten will.

Die deutsche »Qualitätspresse« jauchzt vor Begeisterung: »Tesla braucht ein grünes Image, Brandenburg hat es, weil es dort viel Ökostrom gibt …«, ist in der linksgrünen ›taz‹ zu lesen. Dass durch die sogenannte Energiewende die Strompreise hierzulande drastisch gestiegen sind – gerade der Batteriebau ist in einem höchsten Maße energieintensiv – wird ausgeblendet. Die ›Märkische Oderzeitung‹ scheint aus der jüngeren sozialistischen Geschichte nichts gelernt zu haben: »Endlich mal wieder Aussicht auf eine richtige Großansiedlung …«

Dem Irrenhaus drängen sich ohnehin einige Fragen auf – nur um zwei Beispiele zu nennen:

► Woher soll das Geld für das Werk herkommen? Bekanntlich hat Tesla, das Hätschelkind eines gut betuchten linksgrünen Jetsets, der mit Vielfliegerbonus Klimaschutz predigt, noch nie einen Dollar verdient. Es gibt sogar Gerüchte, dass Tesla-Chef Elon Musk pleite sein soll. Dann würde sich wieder einmal die Erfahrung bestätigen: je prekärer die Lage eines Hochstaplers, desto höher seine Luftschlösser.

► Nach deutschem Genehmigungsrecht ist die Fertigstellung einer solchen Anlage bis 2021 völlig ausgeschlossen. Soll hier Genehmigungsrecht einfach umgangen und nicht beachtet werden? Das würde im Hippie-Staat Deutschland nicht wundern. Schließlich geht es ja um eine »gute Sache«. Dann kann man »5« im Zweifel eine gerade Zahl sein lassen.

Optimistisch: In der Nähe der Dauerbaustelle BER soll bis 2021 ein Tesla-Werk errichtet werden (Fotomontage: Deutschland Kurier)

14. November: Johannes der Kneifer

Kürzlich brachte der schwulen- und lesbenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, ein Verbotsverfahren gegen die AfD ins Spiel. Die ›Welt‹ wollte wissen, wie er sich ein solches Verbot genau vorstellt, und bat um ein Interview. Das Interview fand in der vergangenen Woche telefonisch statt, schreibt die ›Welt‹. In dem 15-minütigen Gespräch wiederholte Kahrs seine kruden Vorstellungen. Er habe auch Schritte genannt, die erforderlich seien für ein Verbot. Doch öffentlich machen wollte er seine Überlegungen laut ›Welt‹ nicht. Offenbar unzufrieden mit dem Gesprächsverlauf habe der SPD-Politiker das Interview vorzeitig abgebrochen. Sein Büro habe später mitgeteilt, dass es die Zitate nicht freigeben wolle.

Interview-Rückzug: Johannes Kahrs (SPD, im Bild links mit Travestiekünstler Oliver Knöbel alias »Olivia Jones« beim Christopher Street Day 2017 in Hamburg) will seine Vorstellungen zu einem AfD-Verbot nicht öffentlich machen

13. November: Vereinsmeier Scholz

Schützenvereine oder Sportklubs, die nur Männer als Mitglieder aufnehmen, sollen künftig den Status der Gemeinnützigkeit verlieren und in Folge nicht mehr die damit verbundenen Steuervorteile erhalten. Der Genosse Bundesfinanzminister plant eine entsprechende Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts. Grund: Es gebe »deutschlandweit Hunderte Vereine wie Schützengilden oder Sportclubs, die ausschließlich Männer zulassen«, beklagt Olaf Scholz, der mit Klara Geywitz (»who the f… is Klara?«) für den SPD-Vorsitz kandidiert. Womit sich abschließend die Frage stellt, was ist mit Vereinen, die nur Frauen oder Diverse aufnehmen?

Gender-Gaga: Schützengilden oder Sportvereine, die nur Männer aufnehmen sollen nach dem Willen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Gemeinnützigkeit verlieren

12. November: AfD ist schuld!

Folgt man der Logik des Genossen Karl »Karlchen« Lauterbach (SPD), dann ist die AfD auch schuld daran, dass vergangene Woche der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer nach einem Zitteranfall im Plenum kollabierte.

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Die Bundestagsabgeordneten (monatliche Grundbezüge: 10.083,45 Euro + steuerfreie Aufwandspauschale von 4.418,09 Euro) seien zu stark belastet, klagt Lauterbach und verweist auf den Schwächeanfall seines Parlamentskollegen. Im Übrigen: »Als der Kollege Matthias Hauer zusammengebrochen ist, debattierte der Bundestag gerade den Antrag der AfD zur Rettung des Bargeldes. Dabei will das niemand im Parlament abschaffen.« Das wiederum erinnert irgendwie an »Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten«. Es war wohl nur ein unglücklicher Zufall, dass der »Internationale Währungsfonds« (IWF) kürzlich Empfehlungen veröffentlichte, wie Notenbanken den Bürgern das Bargeld entziehen oder madig machen können. Übrigens die dritte »Studie« dieser Art in nur zweieinhalb Jahren. Erst vor einigen Monaten verfasste eine hochrangige Managerin der »Europäischen Zentralbank« (EZB) mit einer IWF-Beraterin ein ähnliches Papier.

Für Karl »Karlchen« Lauterbach (SPD) ist die AfD nun auch für den Schwächeanfall eines CDU-Abgeordneten verantwortlich

11. November: DDR-Grufti

»Auferstanden aus Ruinen«, hieß es einst in der DDR-Hymne. »Ausgekramt aus der politischen Mottenkiste«, könnte man vorliegend sagen: Egon Krenz, 1989 beim Zusammenbruch der DDR für nicht einmal zwei Monate Staatschef, lobt in der ›Berliner Zeitung‹ die Masseneinwanderungskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre sogenannte Flüchtlingspolitik. Die Entscheidung, 2015 die Grenzen für »Flüchtlinge« nicht zu schließen, sei richtig gewesen. Er hätte diese Entscheidung »genauso getroffen. Das ist eine humanistische Frage«, sagt ausgerechnet der Mann, der als langjähriger SED-Bonze den Schießbefehl auf sogenannte Republikflüchtlinge mit zu verantworten hatte. Laut einer Dokumentation des Mauermuseums am Checkpoint Charlie kamen an der innerdeutschen Grenze bis zu 1.245 Menschen ums Leben.

Lesen Sie dazu auch die »spitze Feder«

Beifall von der SED für die Masseneinwanderungskanzlerin: Alt-Sozialist Egon Krenz lobt Angela Merkel (CDU) in den höchsten Tönen
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