Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

22. November: DU

Viele sind schon lange der Meinung, dass das »C« im Parteilogo der CDU nichts mehr zu suchen hat – Stichwort Homo-Ehe zum Beispiel. Insofern gebührt sogenannten Greenpeace-Aktivisten Dank dafür, dass sie das rote »C« von der gläsernen Fassade der Berliner CDU-Zentrale heruntergeholt haben. Das verbliebene »DU« ergänzten die Diebe mit einem Banner, sodass »DU sollst das Klima schützen« übrig blieb. »Das C geht jetzt auf Reise«, teilte Greenpeace mit. Wohin der »Skalp« gehen soll, wollte die NGO nicht verraten. Nur so viel: Der Buchstabe soll an drei Orten in Deutschland auftauchen (das Irrenhaus ist gespannt).

Obwohl es sich, juristisch gesehen, vorliegend zweifelsfrei um Diebstahl in Tateinheit mit Sachbeschädigung handeln dürfte, reagierte die nur noch DU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer mit (ziemlich gequältem) Humor: »So ein C für Christlichkeit und Nachhaltigkeit kann auch Greenpeace nix schaden, leihen wir also gerne für kurze Zeit einmal aus«, sagte sie am Rande des Leipziger Parteitages. Sicher doch – alles kein Problem! Denn den Rechtsstaat in seiner Beliebigkeit hat die Desaster Union (DU) schon lange an Chaoten jedweder Couleur ausgeliehen – sonst hätte sie umgehend Strafanzeige erstattet! Oder hat Kramp-Karrenbauer einfach nur Angst vor der geballten »Green Power« einer linksgrünen Vorfeldorganisation?

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Video: Greenpeace-Aktivisten entfernten an der CDU-Parteizentrale das C aus dem Partei-Logo

21. November: Schildbürger

Seit Oktober 2018 gelten in 30 deutschen Städten Dieselfahrverbote für besonders befahrene Straßen. Auch für acht Straßen in Berlin. Dennoch fahren dort weiter auch Dieselfahrzeuge. Der Grund ist ein Umstand, der so manchen an einen Schildbürgerstreich denken lässt. In der Reinhardstraße im Berliner Regierungsviertel sollte eigentlich längst ein Durchfahrtverbot für Dieselautos und auch Lkw gelten. Eigentlich. Denn passiert ist noch nichts. Obwohl der Berliner Senat schon im Juli einen neuen Luftreinhalteplan verabschiedet hat. Darin enthalten auch die Dieselfahrverbote auf bestimmten Berliner Straßen. Doch seitdem wurde die Aufstellung entsprechender Hinweisschilder immer wieder verschoben. Und ohne Schilder kein Durchfahrverbot. Ein Stück aus dem Tollhaus? Nein, sagt Jan Thomsen, Sprecher der Berliner Umwelt- und Verkehrssenatorin: »Diese Schilder sind so groß, dass sie tatsächlich im Berliner Straßenland sehr sicher verankert werden müssen. Das klingt jetzt absurd, aber es ist so. Die Berliner Bezirke sind zuständig für die Schilder, die werden jetzt bis Ende des Jahres so weit sein, dass sie stehen. Und dann gibt es auch die Durchfahrverbote.« Bleibt die spannende Frage, ab wann es in dem rot-rot-grünen Hauptstadt-Tollhaus Schilder für Denkverbote gibt?

Absurde Politik: Ohne Verbotsschilder keine Dieselfahrverbote

20. November: Nachtruhe

In der Hauptstadt scheitern inzwischen mehr als drei Viertel aller Abschiebungen, weil die Betroffenen untertauchen oder sich flugs, um im Bilde zu bleiben, für fluguntauglich erklären lassen. Der rot-rot-grüne Nachtwächtersenat von Berlin legt nunmehr auch Wert auf eine ungestörte Nachtruhe der Merkel-Gäste. Polizisten dürfen abgelehnte Asylbewerber, gemeinhin auch Asylbetrüger genannt, nicht mehr nach 21 Uhr aufgreifen, um sie der Abschiebung zuzuführen. Frühestens ab 6 Uhr morgens (bisher 3 Uhr) dürfen die Beamten anklopfen – wenn dann noch jemand da sein sollte. Diese Neuregelung geht aus einem internen Erlass hervor, über den die ›B.Z.‹ berichtete.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) pocht auf eine ungestörte Nachtruhe. Damit konnte sich die Sozialsenatorin einmal mehr durchsetzen.

Zuvor schon hatte Breitenbach erreicht, dass die Polizei nicht mehr nach eigenem Ermessen in eine Unterkunft »eindringen« darf. Falls Sie es noch nicht wussten: In Berlin gelten Wohnheime für »Flüchtlinge« neuerdings als Privatwohnung. Diese ist bekanntlich durch das Grundgesetz geschützt. Weshalb eine Durchsuchung nur mit richterlichem Beschluss möglich ist. Für die Beamten in Berlin gibt es also einiges zu beachten:

Sie müssen erst den Richter fragen, bevor sie eine Unterkunft betreten – und dann aber auch nur den Raum, in dem die gesuchte Person wohnt. Wenn die Polizisten die Person dort nicht antreffen, dürfen sie andere Räume nicht durchsuchen – auch dann nicht, wenn sie als Versteck dienen können. Und nun kommt noch die Nachtruhe dazu. Bisher kamen die Beamten um drei Uhr morgens, um mit der gesuchten Person (Amtsdeutsch: »Schübling«) das Flugzeug um sechs oder sieben Uhr zu erreichen. Die meisten Auslandsflüge starten früh. Nun muss die Abschiebung tagsüber durchgeführt werden. Hat erst einmal ein einschlägig spezialisierter Anwalt Wind davon bekommen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Abschiebung scheitert – zum Beispiel wegen »Fluguntauglichkeit«.

Verkehrte Welt: Illegale Migranten werden von der Politik geschützt – die Polizei ist machtlos

19. November: Pack die Badeburka ein

Der türkischstämmige Abdullah Z. aus Frankfurt ist strenggläubiger Muslim. Er habe »einen anderen Blickwinkel auf die Sachen«, sagte er der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹. Mit »den Sachen« meint Z. Fragen der Integration und des Zusammenlebens. Weil er diesen »anderen Blickwinkel« hat, war der Familienvater seit 25 Jahren nicht mehr schwimmen. Denn der Besuch eines öffentlichen Bades widerspricht seinem Glauben. Zumindest so, wie er ihn auslegt und lebt. Jetzt plant er mit unbekannten Investoren und mithilfe von Spenden den, seiner Meinung nach, überfälligen Bau eines »Islamischen Schwimmbads« in Frankfurt. Das Thema »Schwimmbad-Kultur« sei nun einmal eines, bei dem Welten aufeinanderprallen würden. Bei Weitem nicht das einzige Thema, gibt das Irrenhaus zu bedenken.

Schwimmbad in Kuala Lumpur, die Frauen sitzen am Beckenrand: Ist kulturbereicherndes Halal-Schwimmen bald auch in einem »Islamischen Schwimmbad« in Frankfurt a. M. möglich?

18. November: Der gefeuerte St. Martin

»De hill’je Zinte Mätes, dat wor ne jode Mann. Hä jof de Pänz de Käzjes un stoch se selver an.« Das ist rheinisch und heißt so viel wie: »Der Heilige Sankt Martin (ein zum Christentum konvertierter römischer Legionär aus Köln), das war ein guter Mann. Er gab den Kindern Kerzen und zündete sie selber an.« Jetzt hat die Islamisierung auch das rheinische Brauchtum erreicht. Beim Martinsumzug im rheinischen Niederkassel (Rhein-Sieg-Kreis) kam es »zum Eklat«. Der Grund: Klaus Maurer (76) spielte wie jedes Jahr den Sankt Martin hoch zu Ross, verteilte Weckmänner an die Kinder beim Martinsumzug. Bei der Ausgabe der mit Rosinen gespickten Hefemännchen, traditionell mit weißer Tonpfeife, sprach er eine Frau mit Kopftuch an und erlaubte sich vorsorglich den Hinweis: »Sie wissen aber schon, dass es ein christliches Fest ist, oder?« Die Veranstalter des Umzugs reagierten mit »Berufsverbot«. Sprecher Markus »Mohammed« Thüren: »Der Vorstand hat sich entschlossen, diese Person für den Sankt Martin nicht mehr zu buchen. Sollte es zu fremdenfeindlichen Aussagen gekommen sein, distanzieren wir uns klar von ihnen. Es ist schade, wenn solche Vorkommnisse ein schlechtes Licht auf uns werfen.« Der »gefeuerte« Sankt Martin Klaus Maurer versteht die Welt nicht mehr: »Ich habe mich gewundert, was die muslimischen Kinder dort wollen – schließlich feiern sie ja auch nicht Weihnachten. Das war alles nur als Feststellung und nicht abfällig gemeint.« Im Übrigen hätten alle Kinder, auch die muslimischen, einen Weckmann bekommen. Tja, vielleicht heißt der Weckmann nächstes Jahr Muselmann – überbracht von der »Christlichen Döner Union Rheinland« (CDU). Damit wäre das Problem erledigt.

Martinsspiel im Rahmen eines Martinsumzugs (Archivbild): In Niederkassel (Nordrhein-Westfalen) wurde der Martinsdarsteller gefeuert, weil er darauf hingewiesen hat, dass der Martinstag ein christliches Fest ist
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