Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

6. Dezember: Forum für Israel-Hetzer

Das erklärte Ziel der palästinensischen Terrororganisation Hamas ist die Zerstörung des Staates Israels und die Vernichtung der Juden. Trotzdem dürfen Sympathisanten dieser Terrorgruppe am Samstag im Herzen der Hauptstadt eine sogenannte Konferenz abhalten. Zu der Zusammenkunft in Moabit (Stadtbezirk Mitte) rufen Organisationen auf, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden – etwa das »Palestinian Return Center« (PRC) und die »Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland« (PGD). In dem viele Hundert Teilnehmer fassenden Veranstaltungssaal sollen laut Einladung der Veranstalter zahlreiche Redner aus Deutschland und dem Ausland auftreten. So wurde zum Beispiel einer der angekündigten Redner, Moin Shubib, längere Zeit von US-Behörden als hochrangiger Hamas-Aktivist geführt. Ein weiterer Referent, Khaled Shouldi, wird vom US-Finanzministerium als Hauptgeldbeschaffer der Hamas eingestuft. Einer der Einladenden, Tareq Hammoud, ist Geschäftsführer des PRC. Das Palästinenser-Zentrum ist wegen seiner engen Verbindungen zur Hamas in Israel verboten ist. Die Organisation mit Sitz in London organisiert seit 2003 seine »Konferenzen der Palästinenser in Europa« – jedes Jahr in einer anderen Stadt. Laut Verfassungsschutz ist das PCR die zentrale Propaganda-Organisation der Hamas in Europa. Wie die Behörde in ihrem jüngsten Bericht schreibt, gelten die vom PRC organisierten Konferenzen als wichtigste Propagandaveranstaltung der Hamas in Europa. Über die PGD schrieb der Berliner Verfassungsschutz 2016, dass diese ebenfalls vorwiegend aus Hamas-Anhängern bestehe. Inzwischen ist die PGD nicht mehr im (rot-rot-grünen) Berliner Verfassungsschutzbericht vertreten. Allerdings wird sie vom Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen beobachtet, der die PGD als der Hamas nahe stehend ansieht.

Palästinenser-Demo in Berlin (Archivbild): Die deutsche Hauptstadt ist wieder Aufmarschgebiet für Israel-Feinde

5. Dezember: § 168 StGB

Gestern berichtete der Chronist des Irrenhauses über allerlei »gegen rechts« gerichtete Initiativen. Der Vollständigkeit halber wird eine weitere zivilgesellschaftliche Erhebung nachgereicht: Leichenschändung gegen rechts! Damit wäre der vorläufige perverse Tiefpunkt im »antifaschistischen« Wahn erreicht: In Reichstagsnähe stellte die sogenannte Künstlergruppe (Spinnergruppe) des linksextremen »Zentrums für Politische Schönheit« (ZPS) ein »Holocaust-Mahnmal« auf – in das angeblich echte Überreste von NS-Opfern verarbeitet wurden. Die zweieinhalb Meter hohe, vier Tonnen schwere Stahlsäule soll Knochensplitter und Asche echter Holocaust-Opfer beinhalten. Als Warnung vor allem an die Unionsparteien vor einer Zusammenarbeit mit der AfD wollte das sogenannte Künstlerkollektiv das »Mahnmal« verstanden wissen. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet ein gewisser Volker Beck, den die ›Bild‹-Zeitung einst mit der »Hitlerdroge« erwischt sah , Strafanzeige erstattete:


Link zum Tweet

»Falls es sich tatsächlich um die Asche von in der Shoah Ermordeten handeln sollten, wäre dies eine strafbare Verletzung der Totenruhe (§ 168 StGB). Dies behaupten die Aktivisten vom Zentrum für Politische Schönheit (ZPS)«, twitterte Beck. Allein dies würde, falls zutreffend, schon eine Anzeige wegen Störung der Totenruhe gebieten.

Das linksextreme »Zentrum für Politische Schönheit« zündet die nächste Stufe der Geschmacklosigkeit: In diese Säule des »Künstlerkollektivs« soll die Asche von Auschwitzopfern eingegossen worden sein

4. Dezember: Jetzt re(i)chts!

Der »Kampf gegen rechts« nimmt immer groteskere Züge an! Nachfolgend eine Auswahl von Beispielen – nichts davon ist Satire, sondern der Dezemberausgabe des Monatsmagazins ›Cicero‹ entnommen: »Aufmucken gegen rechts«; »Duschen gegen rechts«; »Frauen gegen rechts«; »Kicken gegen rechts«; »Kirchen gegen rechts«; »Lesben gegen rechts«; »Omas gegen rechts«; »Rock gegen rechts«; »Stricken gegen rechts«. Fehlt eigentlich nur noch: »Kreuzworträtseln gegen rechts«; »Kiffen gegen rechts«, »Saufen gegen rechts«, »Klauen gegen rechts«; »Rasen gegen rechts«; »Linksabbiegen gegen rechts«. Der Kreativität des Irrenhauses sind keine Grenzen gesetzt. Selbst das Volkslied »Wem Gott will rechte Gunst erweisen« des großen deutschen Dichters Joseph von Eichendorff (1788–1857) bekommt so gesehen einen ganz neuen Sinn.

Es ist so leicht, Gutmensch zu sein: »Omas gegen rechts«, gesichtet in Chemnitz

3. Dezember: Alles so schön bunt hier

Nach einer Massenschlägerei auf einem Supermarkt-Parkplatz in Bochum am Adventssonntag hat die Polizei 13 Männer festgenommen. Man habe zudem sechs teils stark beschädigte Autos sichergestellt, in denen »Schlagwerkzeuge« wie Baseballschläger und Mistgabeln gefunden wurden, sagte ein Polizeisprecher. Nach den bisherigen Ermittlungen waren 20 bis 30 »Männer aus Südosteuropa« an der Randale beteiligt. Laut ›WAZ‹ soll es »Bezüge zum Rotlichtmilieu« geben. Die Polizei musste Verstärkung aus Dortmund anfordern. Die Mordkommission Bochum ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Alles so schön bunt hier in Deutschland! Wie sagte noch Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt: »Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!«

Baseballschläger und Mistgabeln sichergestellt: Die Polizei (Symbolbild) nimmt am ersten Adventssonntag in Bochum 13 randalierende »Männer aus Südosteuropa« fest

2. Dezember: Stinkefrei

Nach klimafrei gibt’s an Berliner Schulen jetzt auch stinkefrei: So geschehen dieser Tage im Stadtbezirk Pankow an der Reinhold-Burger-Schule. In der Hausburgschule, einer Grundschule in Berlin-Friedrichshain, wird seit Monaten nicht mehr richtig geputzt. In einem Brief an den zuständigen Schulstadtrat klagt Schulleiter Stephan Matthies: »Häufig kommen wir in die Schule und stellen fest, dass keine Toilette geputzt wurde, geschweige denn Treppen, Flure oder Klassenzimmer. Im Essensraum kann man oft auf dem Fußboden den Speiseplan der vorvergangenen Woche ablesen.« Vor allem der Toilettenbereich sei ein großes Problem und eigentlich ein Fall für das Gesundheitsamt: »Es häufen sich Berichte von Eltern, deren Kinder erst zu Hause auf Toilette gehen, weil sie sich nicht auf die Schultoiletten setzen wollen.« Auch in anderen Schulen in der Hauptstadt ist Hygiene ein Fremdwort. In Spandau wurden in einer Schule sogar Ratten gesichtet. Derweil für die Gäste nur das Beste!

Toilette in einer Schulturnhalle (Archivbild): Hygiene ist an manchen deutschen Schulen ein Fremdwort
Drucken