Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

13. Dezember: Man muss auch gönnen können

Die einschlägig bekannte Berliner »Staatssekretärin« und SPD-Vorzeige Muslima Sawsan Chebli zeigt sich von ihrer gnädigsten Seite: Im Gespräch mit der ›Katholischen Nachrichtenagentur‹ (›KNA‹), sagte sie, das Weihnachtsfest müsse nicht aus Rücksicht auf andere Religionen zu einem neutralen Fest werden. Mit »anderen Religionen« meint die Dame mit einem Faible für Rolex-Uhren vermutlich in erster Linie den Islam. Falls Sie es noch nicht wussten: Chebli ist nämlich ein Musterbeispiel für interreligiöse Toleranz! Nach eigenem Bekunden hat sie einen Adventskranz mit einer großen Kerze. Dieses Gönnerhafte muss umso mehr erstaunen, als man die Dinge auch anders sehen kann: »Es gibt natürlich auch jene, die sagen, man dürfe als Muslim keine christlichen Feste feiern. Das ist nicht mein Ansatz. Ich habe auch heute noch einen Adventskalender und einen Adventskranz zu Hause.« Alsdann: »Ich möchte nicht, dass wegen mir als Muslima das Weihnachtsfest zum neutralen Festtag wird …« Wirklich zu gnädig, die Dame!

SPD-Vorzeige Muslima Sawsan Chebli gibt sich generös: Das Weihnachtsfest müsse ihrer Meinung nach nicht aus Rücksicht auf andere Religionen zu einem neutralen Fest werden

12. Dezember: Zufälle gibt’s!

»Der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht; Macheath, der hat ein Messer; doch das Messer sieht man nicht.« Zigmal, hundertfach – so genau weiß das kein Mensch – blitzt in Deutschland jeden Tag ein Messer auf und sticht immer öfter zu – Leipzig, Stuttgart (s. Landkarte des Schreckens). Im Schnitt sieben Messerattacken täglich sollen es allein in Berlin sein. Bei fast jeder fünften Straftat in der Hauptstadt ist laut amtlicher Statistik ein Messer im Spiel. Insgesamt 3.000 Messereien wurden im ersten Halbjahr im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gezählt. Aber eine bundesweite Statistik gibt es noch immer nicht, obwohl die Innenministerkonferenz (IMK) von Bund und Ländern schon vor einem Jahr beschlossen hatte, Messer als Tatmittel in der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes (PKS) künftig gesondert aufzuführen. Was es aber gibt, sind inoffizielle Zahlen aus seiner sogenannten Dunkelfeldbefragung. Demnach steigt die Zahl der Personen, die ein Messer tragen, vor allem in der Altersgruppe 14 bis 39. »Im Fünfjahresvergleich wird deutlich, dass die Fälle der Gewaltkriminalität unter Verwendung des Tatmittels Messer um 24,6 Prozent angestiegen sind«, zitiert ›Bild‹ einen Sprecher des baden-württembergischen Innenministeriums. Er präzisiert: »Hierbei fällt insbesondere der Anstieg zwischen den Jahren 2014 und 2016 um 32,5 Prozent auf. Darüber hinaus stiegen im Fünfjahresvergleich die gefährlichen und schweren Körperverletzungen im Zusammenhang mit dem Tatmittel Messer um 34 Prozent an.« Nur ein rechter Hetzer wird hier auf die Idee kommen, dass es einen zeitlichen Zusammenhang geben könnte.

»Die Fälle der Gewaltkriminalität unter Verwendung des Tatmittels Messer« – wie es im Behördendeutsch heißt – sind im Fünfjahresvergleich um 24,6 Prozent angestiegen, im Bereich der gefährlichen und schweren Körperverletzungen sogar um 34 Prozent

11. Dezember: Pfeiffer wie Pfeife, nur mit zwei »f«

Man hätte die Uhr danach stellen können: Der frühere Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, der einschlägig bekannte Relativitätstheoretiker Christian Pfeiffer, hat der AfD vorgeworfen, die tödliche Attacke auf einen Feuerwehrmann in Augsburg für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. »Das ist sehr typisch für die AfD und ihren Umgang mit solchen Straftaten«, sagte er der ›Welt‹. Die Partei zeichne damit ein Zerrbild der Gewalt in Deutschland. Auf diese Weise könnten Menschen zu einer »Fehleinschätzung der tatsächlichen Gewaltlage in Deutschland kommen«. Vor diesem Hintergrund sprach sich Pfeiffer auch gegen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts aus. Die Tat von Augsburg sei »kein Beleg dafür, dass da im Vorfeld etwas falsch gelaufen ist«. Die Strafhärte bei Jugendlichen (womit diese Pfeife insbesondere den von deutschen Gutmenschen-Richtern vielfach gewährten Migrationsbonus meinen dürfte) hätte sich bewährt. »Sie ist nicht zu milde, nicht zu streng, sondern in einem angemessenen Mittelmaß angekommen.« Das Beste wie immer zum Schluss: Dass Migranten häufiger als deutsche Jugendliche durch Gewalt auffallen, liegt laut Pfeiffer auch daran, dass sie zu Hause öfter von den Eltern geschlagen würden. Womit Einsteins Relativitätstheorie bezüglich der Wechselwirkung von Raum und Zeit auch insofern bewiesen wäre.

Gedenken an den getöteten Feuerwehrmann: Kriminalitätsforscher Christian Pfeiffer (kleines Bild) meint, die Tat von Augsburg sei »kein Beleg dafür, dass da im Vorfeld etwas falsch gelaufen ist«

10. Dezember: Mietsache Burkina Faso

Wegen angeblicher »Diskriminierung« eines aus Afrika stammenden Mietinteressenten muss ein Wohnungseigentümer 1.000 Euro Entschädigung an den Bewerber zahlen. Das Amtsgericht Augsburg entschied zudem, dass der Vermieter nicht noch einmal ein Inserat mit einer Formulierung aufgeben dürfe, wonach er nur »an Deutsche« vermiete. Ansonsten droht dem Wohnungseigentümer ein hohes Ordnungsgeld. Das Gericht gab damit der Klage des aus Burkina Faso stammenden Schwarzafrikaners vollständig statt. Der Mietinteressent hatte während des Prozesses vorgebracht, dass bereits das erste Telefonat von dem Vermieter beendet wurde, als klar geworden sei, dass er »Migrationshintergrund« habe. Der Wohnungseigentümer habe zu verstehen gegeben, dass er nur an deutsche Staatsangehörige vermieten wolle. Der 81-Jährige begründete dies damit, dass er in seinem Haus einmal Ärger mit einem türkischen Drogendealer gehabt habe. »Verbrechen und Vergehen werden von Menschen begangen, nicht von Staatsangehörigen«, sagte der Gutmenschen-Richter dazu. Wobei: Das eine schließt das andere nicht aus. Den Migrationalismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!

Von wegen Vertragsfreiheit: Wer eine Wohnung vermieten will, sollte zukünftig aufpassen, dass der nicht »diskriminiert«

9. Dezember: Grüne Hausnummern

Der Blockwart lässt grüßen: Häuser in Vilshofen (Landkreis Passau), deren Einwohner in besonderem Maße auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz achten, sollen künftig von der Stadt grüne Hausnummern verliehen bekommen. Das berichtet der ›Vilshofener Anzeiger‹. Die Idee sei von den drei Frauen gekommen, die im Stadtrat die Fraktion »Freie Wähler Gemeinschaft/Grüne« bilden, und habe bei den anderen Stadtverordneten einhellig Zustimmung gefunden. Geplant ist demnach ein Punktesystem auf Basis eines Katalogs mit 51 Kriterien. Positiv angerechnet werden u. a. die Verwendung heimischer Produkte beim Hausbau, geringer Stromverbrauch, eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und/oder eines E-Autos. Ein autofreier Haushalt bekommt sogar 20 Punkte aufs Konto. Als Nachweis müssten Fotos und Rechnungen eingereicht werden. Ab 150 Punkten soll es die grüne Plakette fürs Haus geben, und außerdem einen 50-Euro-Gutschein für einen Baum. Im Irrenhaus hält sich hartnäckig das Gerücht: Ab 200 Punkten kommt sogar Greta Thunberg zum Hausbesuch.

Stadtzentrum und Stadtturm in Vilshofen an der Donau: Die Gemeinde will Einwohner, die sich besonders mustergültig ökologisch verhalten, mit grünen Hausnummern auszeichnen
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