Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

27. Dezember: Atomkraft, ja bitte!

Zum Jahreswechsel geht auch Block 2 des Atomkraftwerks Philippsburg im Kreis Karlsruhe vom Netz. Der Meiler deckte rund 13 Prozent des Stromverbrauchs in Baden-Württemberg ab. Auch ohne Atomstrom aus Philippsburg sei die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg nicht gefährdet, versichert Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). Allerdings: »Diese Menge müssen wir ersetzen.« Wie das geschehen soll, sagte der Minister auch: vor allem durch den Import von Atom- und Kohlestromstrom aus Frankreich und Polen. Zum Glück laufen da die Kern- und Kohlekraftwerke länger als geplant. Laut Umweltministerium wurde bereits 2018 in etwa die Menge importiert, die ein Atomkraftwerk im Schnitt produziert. Rund ein Drittel der erzeugten Strommenge in Baden-Württemberg stammte dereinst aus Kernenergie. Atomkraft, ja bitte – aber aus dem Ausland!

Taschenspielertricks des grünen Umweltministers Franz Untersteller, Baden-Württemberg: AKW’s in Deutschland abschalten und dafür mehr Atomstrom aus dem Ausland importieren. So geht grüne Umweltpolitik…

23. Dezember: O du gnadenreiche …

Hunderte Straftäter können die Feiertage in Freiheit verbringen, weil die Bundesländer sogenannte Gnadenerlasse beschlossen haben. Mindestens 1.200 Häftlinge sind seit November freigekommen. Das ergab eine Umfrage der ›Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung‹ unter den Justizministerien der Länder. Nordrhein-Westfalen (522 Entlassungen) argumentiert mit »sozialen Aspekten«. Das kleine Saarland, das 9 Häftlinge entließ, spricht von einem »humanitären Akt« zu Weihnachten. Auch Länder wie Niedersachsen (59 Freilassungen), Thüringen (9), Schleswig-Holstein (14), Mecklenburg-Vorpommern (16) und Hamburg (35) schieben die Festtage vor. Baden-Württemberg, das »mehrere hundert Personen« entließ, argumentiert: Es sei der Resozialisierung »dienlich«, wenn die Gefangenen an Weihnachten »ihren Weg zurück in ihre Familien« finden würden. Einzig Brandenburg (43 Freilassungen) erzählt uns keinen vom Weihnachtsmann: Man könne so die Bediensteten in den völlig überfüllten Haftanstalten »entlasten«, heißt es in Potsdam. Ziel sei es, dass weniger Justizbeamte über die Feiertage arbeiten müssten. Im benachbarten Berlin, das 142 Häftlinge entlässt, wird der Gnadenerweis ausdrücklich nicht mit weihnachtlicher Barmherzigkeit begründet: »Der Sammelgnadenerweis richtet sich nicht nur an Christen, sondern an alle Gefangenen«, verlautet es aus der Justizverwaltung. Eigentlich logisch – denn in der Hauptstadt hat fast jeder zweite Häftling einen sogenannten Migrationshintergrund überwiegend islamischer Provenienz. O du gnadenreiche …

Die Gefängnistüren stehen über die Feiertage offen: Hunderte Häftlinge dürfen während dieser Zeit in die Freiheit

 

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