Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

17. Januar: Klimakerker

Auf dem Weg zur Klimadiktatur geht es zügig voran:  Die Lobby-Organisation »Solarenergie-Förderverein« will Gegner der Klimahysterie bzw. jeden, der trotz medialer Gehirnwäsche seinen gesunden Menschenverstand beibehalten hat, einsperren lassen. Auf der Website des bereits 1986, also noch in den Anfangsjahren der Grünen, gegründeten Solar-Vereins schlägt dessen Ehrenvorsitzender Wolf von Fabeck vor: »Wer in einer Weise, die geeignet ist, die Abwehr der Klimakatastrophe nach dem Pariser Klima-Abkommen und seinen Folgevereinbarungen zu stören, verächtlich zu machen oder zu verhindern, die Klimakatastrophe verharmlost oder leugnet, wird mit einer Geldstrafe von bis zu 300 Tagessätzen bestraft. Im Wiederholungsfall ist die Strafe Haft«. Wer also das Abkommen von Paris auch nur konstruktiv diskutieren will, zahlt Strafe. Wer gar Witze über selbsternannte Klimaretter macht, wandert in den Knast. Übrigens nicht in den Knast geht, wer seit 14 Jahren in eklatanter Weise gegen den Amtseid verstößt, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und seinen Nutzen zu mehren. Eine abschließend nicht geklärte Frage ist, ob der im Umfeld von Solaranlagen entstehende Elektrosmog aufs Gehirn geht.

Wer in der drohenden Klimadiktatur sich eine eigene Meinung leisten will, soll Strafe zahlen oder gar in den Knast

16. Januar: Trump ist immer schuld

Der sogenannte deutsche Qualitätsjournalist zeichnet sich gemeinhin durch seine unverrückbaren Gesinnungskoordinaten aus. Die Grünen, Merkel, Windräder und die EU sind die Guten – Kohle, Öl, Autoindustrie, Trump, Putin und die AfD sind die »Achse des Bösen«. Die gilt es immer und überall mit allen Mitteln zu bekämpfen. Ein besonders verbissener Vertreter dieser Art von »Qualitätsjournalismus« ist Ulrich Ladurner (58) vom Hamburger Wochenhaltungsblatt ›Zeit‹. Ihm ist es gelungen, auf »zeit.de« in einem einzigen Satz den wahren Schuldigen für die komplizierten Verhältnisse im Nahen und Mittleren Osten auszumachen: »Ohne die Tötung des iranischen Generals hätte es keine Racheschwüre aus Teheran, keinen Raketenbeschuss der amerikanischen Militärbasis und keinen (versehentlichen) Abschuss der Passagiermaschine gegeben.«

US-Präsident Donald Trump: Was auch immer er tut, für sogenannte deutsche Qualitätsjournalisten ist Trump stets der Böse

15. Januar: Eile mit Weile

Noch am vergangenen Freitag hatte die Dresdner Staatsanwaltschaft dementiert, Erkenntnisse der israelischen Geheimdienstfirma »CGI« zum spektakulären Juwelenraub im »Grünen Gewölbe« erhalten zu haben. Nun rudert die Ermittlungsbehörde zurück. Denn die Juwelenjäger aus Tel Aviv haben den diesbezüglichen E-Mail-Verkehr offengelegt. Daraus geht hervor, dass »CGI«-Präsident Jacob Perry, ein früherer israelischer Ex-Geheimdienstchef, sich am 6. und 7. Januar an den Dresdner Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt gewandt hatte. Hintergrund: Die israelischen Privatermittler hatten am 3. Januar von Unbekannten im Darknet ein Angebot über Teile des Diebesgutes von unschätzbarem Wert erhalten. Da Behördenchef Schmidt laut automatischer E-Mail-Benachrichtigung im Urlaub war, rief »CGI« noch einmal bei der Staatsanwaltschaft in Dresden an. »Wir haben in Englisch erklärt, es ginge um den Diebstahl im ›Grünen Gewölbe‹. Die Dame sagte, Herr Schmidt sei am 13. Januar wieder da«, so »CGI«-Geschäftsführer Zvika Nave. Eine E-Mail-Weiterleitung im Urlaub gab es jedoch nicht. »Eine automatische Weiterleitung von dort eingehenden E-Mails ist generell nicht vorgesehen und wäre auch datenschutzrechtlich bedenklich«, erklärte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt und bestätigte damit nachträglich den Erhalt der Nachrichten. Er habe die Informationen sofort an die Ermittler weitergeleitet. Die E-Mails der Israelis würden »nun ausgewertet«.

Das Juwelenzimmer im Grünen Gewölbe, Dresden: Eine wichtige Nachricht zum spektakulären Juwelenraub in der weltberühmten Schatzkammer erreichte den Dresdner Oberstaatsanwalt erst mit einer Woche Verspätung – wegen Urlaubs!

14. Januar: »Antifa«, alaaf!

Die sogenannte Antifa hat einen neuen Freund und Helfer: die Kölner Polizei. Deren Beamte haben einen Infostand der Zwangsgebühren-Kritiker vor der Zentrale des Westdeutschen Rotfunks (›WDR‹) blockiert und damit eine Abhaltung der Kundgebung verhindert. »Eine bessere Blockade und Einkesselung hätte von keiner ›Antifa‹-Gruppe kommen können«, jubelte das Volksfrontbündnis »Köln gegen Rechts«. Die Anti-Zwangsgebühren-Demonstranten von »Widerstand steigt auf« hatten die Veranstaltung angemeldet und auch genehmigt bekommen. Die Polizei indes habe illegale und teil-vermummte Demonstranten einfach gewähren lassen, berichtet David Berger in seinem Blog. Der Slogan »die Polizei, dein Freund und Helfer« bekommt mitten im närrischen Treiben eine ganz neue Bedeutung: »Antifa«, alaaf!

Freund und Helfer der »Antifa«? Polizisten während einer Protestdemonstration gegen den ›WDR‹ (Aufnahme vom 4. Januar)

13. Januar: DDR reloaded

Wer als Westmensch in Ostdeutschland unterwegs, fragt sich mitunter, ob die SED-Diktatur noch immer an der Macht ist bzw. fröhliche Urständ feiert: Ernst-Thälmann-Straße, Rosa-Luxemburg-Platz, Straße der Pariser Kommune, Straße der Freundschaft – nicht nur in der Hauptstadt sondern vielerorts im Osten stößt man noch immer auf Hinterlassenschaften der früheren Machthaber. Die Säulenheiligen des Kommunismus haben 30 Jahre Demokratie ebenso überdauert wie der »russische Genetiv«. So hießen im Volksmund die unzähligen Straßen »der Einheit«, »der Jugend«, »des Friedens«, »der Waffenbrüderschaft«, »der Freundschaft«, »der Opfer des Faschismus«, der »Pariser Kommune« oder »der Kosmonauten«. Der Historiker Hubertus Knabe, aus dem Amt gemobbter Ex-Leiter der Stasi Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, wundert sich, dass viele der propagandistischen Straßennamen bis heute überlebt haben. Noch verwunderlicher ist, dass hingegen ein Name, der noch immer wie eine Fackel der Freiheit leuchtet, bis heute keine öffentliche Würdigung erfahren hat: Seit 15 Jahren wird in Berlin darüber diskutiert, ob und wo man den 40. Präsidenten der USA, Ronald Reagan (1911-2004), ehren könnte. Vorschläge dazu werden regelmäßig von einer linksgrünen Einheitsfront blockiert. Der konservative frühere US Präsident hatte 1987 mit seiner berühmten »Berliner Rede« den Stein der Geschichte zwei Jahre später ins Rollen gebracht: »Mister Gorbatschow! Öffnen Sie dieses Tor, Mister Gorbatschow reißen Sie diese Mauer nieder!«

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