Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

27. März: Schlechte Zeiten für Dealer

Heroinspritzen und Kokain im Sandkasten, ausgewiesene Standflächen für Dealer, Messerattacken – der berühmt-berüchtigte Görlitzer Park (»Görli«) im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg gilt nicht nur bei der Polizei als »kbO« (kriminalitätsbelasteter Ort). Auch für viele Anwohner ist der von schwarzafrikanischen Dealern frequentierte Drogenpark eine No-go-Area. Allerdings nicht in Zeiten von Corona: In dieser Woche waren drei Fußball spielende Kinder das Verbotenste, das patrouillierende Beamte in der Kreuzberger Grünanlage ermitteln konnten. In der Sonne sitzen, spazieren gehen und sportliche Betätigung sind zwar erlaubt, aber nur maximal zu zweit. Drei kickende Kinder waren eines zu viel. Und so musste ein Beamter das Fußballspiel untersagen. Die Jungs nahmen es gelassen und beendeten nach einer Ermahnung das Training. Die absurde Moral von der Geschicht‘: Wo Corona, da kein Koka!

Der Görlitzer Park erlebt eine Renaissance spielender Kinder

26. März: Matinee in der Moschee

Corona hin, Versammlungsverbot her – das Wort des Propheten geht vor: Gleich zweimal musste die Polizei unerlaubte Versammlungen in einer Moschee in Friedberg bei Augsburg auflösen. Erst wurde dort trotz des in Bayern geltenden strikten Versammlungsverbots Islamunterricht erteilt. Die Einsatzkräfte trafen etwa 20 Personen sowie den Imam an. Da allen Anwesenden die Allgemeinverfügung bekannt war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Wenig später stießen die Beamten bei einer weiteren Kontrolle der internatsähnlichen Räumlichkeiten erneut auf 13 Muslime, die sich in Anwesenheit zweier Gemeindeverantwortlicher sowie des bereits angezeigten Imams in den Moscheeräumen aufhielten. Die Polizei löste die Veranstaltung ein zweites Mal auf und erstattete wiederum Strafanzeige. Nicht bekannt ist, ob die Beamten die Moschee auf Socken betreten haben.

Muslime halten sich offensichtlich nicht an das Versammlungsverbot, wie hier in der Moschee in Friedberg (Bayern)

25. März: Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

Bekanntlich hat der grüne Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann heißt er, mit großem Fleiß die gesamte Stuttgarter Innenstadt bis in die Vororte für Diesel der Euro-Norm-4 und Teile der Innenstadt auch für Euro-Norm-5-Diesel gesperrt. Das Diesel-Verbot gilt selbstverständlich auch in Corona-Zeiten. Bedenkenlos setzen die Grünen somit kranke und ältere Menschen, aber auch Schwangere, der Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmittel durch das Virus aus. Die grün-schwarze Landesregierung weigert sich stur, die Fahrverbote aufzuheben. Verstöße werden mit hohen Strafen geahndet, Corona hin oder her.

Paragraf 221 des Strafgesetzbuches (StGB) lautet seit seiner letzten Änderung vom 1. April 1998 übrigens wie folgt: »Wer einen Menschen in eine hilflose Lage versetzt oder in einer hilflosen Lage im Stich lässt, obwohl er ihn in seiner Obhut hat oder ihm sonst beizustehen verpflichtet ist, und ihn dadurch der Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung aussetzt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.«

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, sollte sich an seinem eigenen Motto »Vorsicht.Rücksicht.Umsicht« orientieren

24. März: Für die Gäste nur das Beste!

Die deutschen »Flüchtlingsräte« fordern zur Eindämmung der Corona-Gefahr den sofortigen Stopp der Unterbringung sogenannter Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften, Erstaufnahmeeinrichtungen und Ankerzentren. »Aufgrund der engen Belegung und der meist gemeinschaftlichen Nutzung von Bädern, Küchen und anderen Flächen sind die in den Sammelunterkünften untergebrachten Menschen besonders gefährdet, sich mit dem Coronavirus zu infizieren«, heißt es in einer Erklärung der »Flüchtlingsräte«. Dies sei »nicht zu verantworten«. Die sogenannte Menschenrechtsorganisation »Pro Asyl« wird konkreter: Sie verlangt, die Gäste »sofort in dezentrale, kleinere Unterkünfte« zu bringen, gerne auch in »Hotels und Hostels, die aufgrund von Stornierungen aktuell viele freie Zimmer haben«. Vielleicht gibt’s ja in der Minibar auch ein gekühltes Bier – es muss ja kein mexikanisches »Corona« sein!

»Pro Asyl« fordert die Unterbringung von Flüchtlingen in Hotels, ob das Adlon in Berlin gut genug ist?

23. März: Kackopalypse

Mehr noch als anderswo ist Klopapier in Berliner Supermärkten zur absoluten Mangelware geworden. Viele – man kann vor dem Hintergrund der bunten Vielfalt in der Hauptstadt nur vermuten, wer vor allem – greifen auf Alternativen wie Feuchttücher, Haushaltsrollen, Taschentücher und sogar Mikrofaserlappen zurück. »Führt das zu einer Corona-Kackopalypse?«, fragt die ›B.Z.‹. Jedenfalls gibt es in der Berliner Kanalisation zunehmend ein Problem. Denn diese Materialien zerfallen nicht im Wasser, sondern verklumpen zu meterlangen, oberschenkeldicken Zöpfen und verstopfen so die Pumpen. Stephan Natz, Pressesprecher der Wasserbetriebe: »Unsere Mitarbeiter müssen fünf bis sechs Mal pro 24 Stunden rausfahren und die Pumpen per Hand frei machen. Ein Problem sind auch die vielen Wasserspargeräte. Dadurch ist weniger Wasser zum Durchspülen in der Kanalisation vorhanden.«

Da Toilettenpapier zur Mangelware wurde, werden Alternativen dafür gesucht – zum Leidwesen der Wasserbetriebe

 

 

 

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