Das Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 15. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

3. April: Shutdown-Koller

Im bayerischen Fürth regnete es buchstäblich Geld. Ein 55 Jahre alter Mann drehte nach tagelangem Shutdown durch und warf splitternackt Geldscheine von seinem Balkon auf die Straße. Dabei rief er die Nachbarschaft lautstark dazu auf: »Macht Liebe!« Doch statt dem Ansinnen zu folgen oder doch wenigstens das schöne Geld aufzusammeln, alarmierten die Anwohner die Polizei. Die Beamten lasen zunächst die Scheine von der Straße auf und begaben sich dann zu dem großherzigen Wohltäter in dessen Wohnung. Da sich der 55-Jährige laut Polizei offenbar in einer »psychischen Ausnahmesituation« (so heißt jetzt der Shutdown-Koller) befand, wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht. Die Polizeibeamten brachten die von der Straße aufgesammelten 27.000 Euro zur Hausbank des Mannes und zahlten den Betrag auf dessen Konto ein. Und was ist mit Finderlohn?

27.000 Euro warf der 55-Jährige buchstäblich aus dem Fenster

2. April: Corona-Sozialismus

Wer hätte das gedacht bzw. besser: Wer hätte das nicht gedacht? Die meisten Unterstützer von Corona-Ausgangssperren befinden sich einer aktuellen »Forsa«-Umfrage (1.008 Befragte) zufolge unter Grünen, SPD und Linken! Zwar befürwortet auch mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) schärfere Corona-Ausgangsbeschränkungen (noch). Aber das dürfte sich absehbar ändern, sobald in vier Wochen die Arbeitslosenzahlen für April kommen. Österreich, wo der Shutdown bereits etwas länger gilt als in Deutschland, ist insoweit mit 52 Prozent Steigerung gegenüber März 2019 schon mal in Vorleistung getreten. Nein, das wirklich Interessante an der »Forsa«-Umfrage ist etwas anderes: 88 Prozent der Linksparteiwähler, 93 Prozent der SPD-Anhänger und 94 Prozent der Grünen-Sympathisanten plädieren für eine Beibehaltung des Shutdowns. Merke: Ist die Wirtschaft erst einmal ruiniert, sozialisiert es sich ganz ungeniert!

Zurück zum “Volkseigenen Betrieb” (VEB) à la DDR: Linksgrüne Sozialisierungspropheten wittern in der Coronakrise Morgenluft

1. April: Kein Aprilscherz!

›Focus‹-Leser reiben sich verwundert die Augen. Wir sehen zwei Schlagzeilen aus dem Online-Auftritt des Münchner Magazins.

Zwischen beiden Berichten, die sich diametral widersprechen, liegen nicht einmal 24 Stunden. Der erste Text nimmt Bezug auf den Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes (BKA) zum Anschlag von Hanau (der Deutschland-Kurier berichtete).

https://www.deutschland-kurier.org/hetzkampagne-kommt-als-bumerang-zurueck-der-irre-von-hanau-war-gar-kein-rechtsextremist/

Der zweite Text spricht ausweislich schon der Überschrift für sich und lässt nur einen Schluss zu: Offenbar erhielt BKA-Chef Holger Münch zwischenzeitlich einen Anruf aus dem Kanzleramt und wurde saftig durchgemerkelt. So stimmt das regierungsamtliche Narrativ wieder und Münch darf seinen Job behalten – zumindest vorerst.

31. März: Der Mann mit der weißen Maske

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet muss das Tragen der Schutzmaske noch üben

Eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesländer ist Nordrhein-Westfalen mit mehr als 12.000 bestätigten Infektionen. Deshalb machte sich Landesvater Armin Laschet (CDU) zu einem medienwirksam inszenierten Schaulaufen in der Uniklinik Aachen auf. Über einen Monitor verfolgte er mit bedeutungsschwerem Gesichtsausdruck eine Behandlung in einem der Uniklinik angeschlossenen Krankenhaus. Laschet trug wie alle Anwesenden aus Sicherheitsgründen einen Mundschutz. Zu dumm nur: Diesen hatte er falsch aufgesetzt. Wie Aufnahmen (zunächst) zeigten, hatte der NRW-Ministerpräsident die Maske zwar über den Mund, nicht aber auch über die Nase gezogen. Auf späteren Fotos, welche die NRW-Landesregierung auf ›Twitter‹ teilte, saß die Maske dann auf wundersame Weise wieder richtig.

30. März: Migranten zur Kur

Reichhaltige Salz- und Sole-Vorkommen sind seit mehr als 1.000 Jahren das »weiße Gold« im westfälischen Bad Salzuflen (Kreis Lippe). Das Doppelprädikat Sole & Kneipp macht die Stadt laut Eigenwerbung »zu einem Gesundheitsstandort mit einem einzigartigen medizinischen und therapeutischen Angebot … Erleben Sie mit Haut und Haaren, wie gut es tut, bei uns gesund zu werden«.
Wenn es nach der NRW-Landesregierung in Düsseldorf geht, sollen auch Migranten mit nicht näher bezeichneten Vorerkrankungen in den Genuss der »Heilkraft der Natur« kommen. Unsereins denkt da zum Beispiel an Tuberkulose. Wie auch immer: Bad Salzuflen wehrt sich dagegen, dass das ehemalige »Sophienheim« für Migranten beschlagnahmt werden soll. Die Kurklinik in der Innenstadt verfügt über 200 Betten. Laut Bezirksregierung Detmold kann das Haus in zwei Wochen betriebsbereit sein. »Rechtswidrig«, sagt die Stadt Salzuflen und lehnt eine selbst vorübergehende Nutzung durch Migranten ab. Begründung: Das Heim liege in einem Kursondergebiet. Zudem soll das Gebäude als Notkrankenhaus für Corona-Erkrankte vorgehalten werden.
Wie kur(ios) sind die denn? Offenbar hat es sich noch nicht bis Westfalen herumgesprochen: Für die Gäste nur das Beste!

Neben, »Kreuzfahrten« und Unterbringungen in »Hotels« sollen Migranten nun in den Genuss von »Kuraufenthalten« kommen (Archivbild)

 

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