Der große Parteiencheck zur bayerischen Landtagswahl

Die Wahl zum 18. Bayerischen Landtag ist sowohl landes- als auch bundespolitisch betrachtet zweifelsohne die wichtigste Landtagswahl seit Kriegsende. 9,5 Millionen Bayern sind am kommenden Sonntag (14. Oktober) zur Stimmabgabe aufgerufen, darunter fast 600.000 Erstwähler. Die Bayern-Wahl ist zugleich der größte Stimmungstest seit der Bundestagswahl 2017: Aus Bayern kommt fast jeder sechste wahlberechtigte Deutsche!

Insgesamt sind 180 Mandate in 91 Stimmkreisen zu vergeben. Diese Zahl kann sich durch Überhang- und Ausgleichsmandate erhöhen. 18 Parteien sind zur Wahl zugelassen. Die Wichtigsten: CSU, AfD, Grüne, SPD, Freie Wähler, FDP, Linke.

Jeder Wähler hat eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat des jeweiligen Stimmkreises gewählt. Mit der Zweitstimme votieren die Wählerinnen und Wähler für einen Kandidaten auf der jeweiligen Wahlkreisliste. Diese Stimme zählt gleichzeitig für die Partei des jeweiligen Kandidaten. Je mehr Stimmen ein Kandidat auf diese Weise erhält, desto höher rückt er in der Wahlkreisliste vor und desto wahrscheinlicher wird es, dass er in den Landtag einzieht. Der Wähler kann seine Zweitstimme aber auch NUR der Partei geben, ohne einen bestimmten Kandidaten zu bevorzugen.

Parteien, die weniger als fünf Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten, sind im künftigen Landesparlament nicht vertreten. Für die Ermittlung der Sitzverteilung werden die Erst- und Zweitstimmen aller Parteien addiert.

Der Deutschland Kurier hat die Wahlaussagen und Programme der wichtigsten zur Wahl antretenden Parteien hinsichtlich ausgewählter Kernthemen analysiert und bewertet. Sofern Ihre Wahlentscheidung noch nicht abschließend feststeht, mag Ihnen unser »Wahlcheck« eine Orientierungshilfe dabei sein, die für Sie persönlich richtige Wahlentscheidung zu treffen.

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