Wie sich Deutschlands Chefredakteure eine goldene Nase verdienen

Geld verdirbt den Charakter, sagt ein Sprichwort. In kaum einer Branche wird so blendend verdient wie bei Lügenpresse und Lügen-TV! Der ›Deutschland-Kurier‹ enthüllt, was die Bosse der Unwahrheiten und Halbwahrheiten abzocken – ohne Nebeneinkünfte. Die Zahlen sind offiziellen Geschäftsberichten entnommen. Oder sie beruhen auf seriösen Insiderschätzungen. von Elfi Kaspers


Julian Reichelt

Chef der Chefredakteure bei ›BILD‹ und jetzt so eine Art Diekmann für Arme (»alles habe ich von Kai gelernt«), sackt laut Flurfunk variable 500.000 bis 600.000 Euro ein. Für den Kriegspropagandisten, Sylt-Naherholungssuchenden und Johnny Cash-Fan gibt es nicht nur »gute Bomben« (die der Amerikaner) – für ›BILD‹ gibt es auch eine »gute Angst« (die vor dem Terror). So unsäglich kommentierte Politik-Chef Blome nach den Anschlägen von Paris. Verleger Axel Springer hätte den Mann fristlos gefeuert!


Christian Krug

Chef des untergehenden ›Stern‹, dürfte rund 600.000 Euro bekommen. Das sollte reichen für eine dicke Gürtelschnalle und das modisch aufgeknöpfte Hemd. Das Magazin gilt seit den Hitler-Tagebüchern als die Hochglanz-Lüge schlechthin. Krug war früher Chef der Klatschpostille ›GALA‹. Das merkt man dem ›STERN‹ nun an.


Kai Diekmann

Ex-›BILD‹-Chef, soll dem Vernehmen nach sagenhafte 1,2 bis 1,5 Mio. Euro jährlich abgegriffen haben. Dazu gab es eine Chauffeurslimo der deutschen Luxusklasse. Während der Asyl-Invasion 2015 ließ er 40.000 Zeitungen auf Arabisch drucken und vor Flüchtlingsunterkünften gratis verteilen (»Welcome to Germany«). ›BILD‹ entblödete sich nicht, die höhere Kriminalität von Ausländern als »Lüge« zu bezeichnen. Dumm gelaufen. Heute ist dies statistisch eindeutig belegt. Unter Diekmann stürzte die Auflage von 4,2 auf rund 1,8 Millionen ab.


Giovanni di Lorenzo

Chefredakteur der ›ZEIT‹, werden »mindestens« 450.000 Euro nachgesagt. Wollen wir dem Deutsch-Italiener als Bonus eine gewisse Läuterung zugestehen (dann sind es vielleicht doch so um die 500.000 Euro?). Der Mitläufer der Merkel-Demokratie sieht seine Faktenresistenz bei der Invasion von 2015 heute jedenfalls kritisch: »Wir waren geradezu beseelt…«. Die Freude im Himmel über einen reuigen Sünder ist bekanntlich größer als über 99 Selbstgerechte!


Tom Buhrow

WDR-Intendant, erhält eine garantierte Alters-versorgung im Gesamtwert von königlichen 2,87 Miillionen Euro! Mit 399.000 Euro Jahresbezügen und chauffeurgepflegtem AUDI A8 gehört der Rotfunk-Chef ohnehin zu den vom Gebührenzahler alimentierten Spitzenverdienern. Verständlich, dass für den früheren ›Tagesthemen‹-Moderator »der Wert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland besonders hell erstrahlt – trotz ›Lügenpresse‹-Geschrei«.


Robert Schneider

Chef des am Krückstock dahinsiechenden ›FOCUS‹, hinkt hinterher. »Knapp 500.000 Euro«, sagen Burda-Insider. Statt »Fakten, Fakten, Fakten« (gab es mal welche?) dominieren in dem Münchner Magazin fast nur noch ausgelutschte Nutzwertthemen wie: »Besser laufen«. Merke: Lügen haben kurze Beine!


Der Mainstream säuft weiter ab!
Land unter bei den Mainstream-Medien: Alle sieben überregionalen Tageszeitungen in Deutschland haben im 2. Quartal 2017 erneut auf breiter Front Auflage verloren! Am härtesten trifft es schon wieder die Springer-Presse: ›BILD‹ verliert gegenüber dem Vorjahr 160.083 Käufer (-9 %); ›BILD am Sonntag‹ 86.457 (-8,9 %); ›Welt am Sonntag‹ sieht 18.282 Leser von hinten (-7,5 %). Nicht viel besser schneidet die ›FAZ‹ ab: 13.486 weniger »kluge Köpfe« (-6,1 %). Die ›Süddeutsche Zeitung‹ kommt mit einem blauen Auge davon: Zur Alpen-Prawda griffen 5998 Leser weniger (-2 %).
Gewinner: Die ›Junge Freiheit‹! Das liberal-konservative Wochenblatt gewann 700 neue Leser (+3,1%). Es wurde Zeit für den ›Deutschland-Kurier‹.
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