Die drei Vollpfosten der Woche:

Annalena Baerbock (Grüne), Michael Müller (SPD), Sawsan Chebli (SPD)

Kobold mit »Nazi«-Koller: Annalena Baerbock

Wer an Kobolde in Autobatterien glaubt, der sieht auch überall »Nazis«. Die Mainstream-Medien schwanken noch, ob sie lieber Annalena Baerbock (39, Grüne) oder doch ihren Vorsitzenden-Kollegen Robert Habeck (50) zum Wunschkanzler hochschreiben sollen. In Sachen Inkompetenz und ignoranter Dummschwätzerei hat der weibliche Teil des Chaos-Duos zuletzt massiv aufgeholt.

In Thüringen sei neulich doch beinahe »ein Nazi« Ministerpräsident geworden, verkündete Annalena Charlotte Alma Baerbock, natürlich unwidersprochen vom devoten Moderator, kürzlich in der Labersendung von Markus Lanz. Das konnte sich nur auf den dortigen FDP-Vorsitzenden Thomas Kemmerich (55) beziehen, der einen Tag nach seiner Wahl mit Stimmen auch von der AfD per Intervention der Gottkanzlerin zurückgetreten wurde, damit Wunschkommunist Ramelow als Regierungschef weitermachen konnte.

Dass für stramme Linksgrüne jeder Nicht-Linke ein böser Rechter ist, wussten wir ja schon länger. Sind jetzt also auch schon FDPler aus Grünen-Sicht »Nazis«? Nein nein, sie habe natürlich die AfD gemeint, schob Baerbock als lahme Entschuldigung nach. Das ist erstens verlogen, und zweitens ist der inflationäre Gebrauch von »Nazi« als Allerweltsschimpfwort eine skandalöse Verharmlosung der NS-Verbrechen.

Aber Kemmerich gab sich mit der faulen Ausrede zufrieden und verzichtete auf die großmäulig angekündigten rechtlichen Schritte gegen Baerbock. Mit solchen liberalen Weicheiern haben die grünen Hetzer natürlich leichtes Spiel.

 

Versorgungsfall mit Verlierergarantie: Michael Müller

Loser bleibt Loser, da kann er sich noch so abstrampeln. Als Chefkindergärtner der Hauptstadtregierung der sozialistischen Einheitsfront war Michael Müller (55, SPD) ein Totalausfall. Nach der nächsten Wahl dürfte die Berliner SPD nur noch das kleinste Rad am rot-rot-grünen Wagen werden. Als Landesparteichefin soll jetzt Frau »Dr.« Franziska Giffey (42, SPD) die Kastanien aus dem Feuer holen, der resignierende Bürgermeister von Berlin will sich in den Bundestag retten.

Dort hat man ein Herz für Müllers Versorgungsnöte: Weil die Plätze auf der Berliner Landesliste für die Schrumpf-SPD auch immer knapper werden, hat die SPD-Bundestagsfraktion vorsorglich schon Krawallschachtel Eva Högl (51, SPD) auf den gut dotierten Posten der Wehrbeauftragten abgeschoben.

Wer in Berlin auf die Liste will, muss allerdings auch Direktkandidat sein. Im Heimatbezirk Tempelhof-Schönefeld hat Müller allerdings zu langsam geschaut, da ist ihm Enteignungs-Kevin Kühnert (31, SPD) mit der Bewerbung zuvorgekommen, der außer Politik nichts Gescheites gelernt hat. Also nach Charlottenburg-Wilmersdorf – aber da will seine eigene Staatssekretärin ebenfalls an die Fleischtöpfe.

Müller glaubt aber trotzdem, dass er das rettende Ufer schon irgendwie erreichen wird. Und nicht nur das, sogar Bundesminister will er werden – am liebsten Bauminister. Auf dem Gebiet hat seine Sozialistentruppe in Berlin ja auch das größte Chaos angerichtet. Träum weiter. Vor so viel Inkompetenz, Größenwahn und Postenschieberei ergreifen derweil auch die letzten SPD-Wähler noch die Flucht. Wenn sie sich nicht vorher schon kaputtgelacht haben.

 

Quotenprinzessin mit Chuzpe: Sawsan Chebli

Für einen Lacher ist auch Sawsan Chebli (42, SPD) immer gut, derzeit noch Berliner Staatssekretärin für Gedöns, Dauergetwitter und Strafanzeigen, die sie nicht so von ihr begeistert sind wie sie selbst.

»Ich denke, dass ich für dieses dynamische Berlin stehe«, plärrt sie über die ›Welt‹ in dieselbe hinaus, um Reklame für ihre Bundestagskandidatur zu machen. Wenn sie damit die typische Berliner Politik-Mischung aus Angeberei, Realitätsverlust und Selbstüberschätzung meint – Volltreffer. Logisch, dass der Mainstream begeistert ist von der Kandidatur der Quotenprinzessin mit dem Doppel-Bonus als Frau und Tochter eines palästinensischen Analphabeten, erst abgelehnten und dann eingebürgerten Asylbewerbers.

Ständig in das linke Klagelied einstimmen, dass der Erfolg immer noch viel zu sehr von der sozialen Herkunft abhänge, aber dauernd mit dem eigenen Migrationshintergrund hausieren gehen, ohne den ihre steile Polit-Karriere nie möglich gewesen wäre: So was nennt man Chuzpe. Die bekommt jetzt auch der Berliner Noch-Bürgermeister Michael Müller (55, SPD) zu spüren, dem sie in einer Kampfabstimmung die Direktkandidatur für den Bundestag streitig machen will. Dabei war es doch Müller, der ihr einen maßgeschneiderten Staatssekretärsposten zugeschustert hatte, nachdem sie sich als Sprecherin des damaligen Außenministers Frank-Walter Steinmeier (64, SPD) durch penetrante Inkompetenz blamiert hatte.

Tja, Pech gehabt. Im Wettlauf um die letzten warmen Plätze ist sich jeder selbst der nächste. Die SPD ist ein sinkendes Schiff, und die Berliner SPD sinkt besonders schnell. Da wird das Quotengedöns ruckzuck zur scharfen Waffe in der Prügelei um die knappen Sitze im Rettungsboot Bundestagsfraktion. Dem Sieger winkt ein schönes fünfstelliges Monatsgehalt. Plus eine steuerfreie Aufwandspauschale von noch mal knapp viereinhalbtausend Euro im Monat. Mit so einem Polster im Rücken könnte man sich noch jede Menge schweineteure Rolex-Uhren und Hermès-Latschen anschaffen.

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