Die drei Vollpfosten der Woche:

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Christian Wulff (CDU), Luisa Neubauer (Grüne/FFF)

Bundeswehr-Abrissbirne Annegret Kramp-Karrenbauer

Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode. Schon ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen hat die Bundeswehr mit Misswirtschaft, Beräteraffären und Hexenjagden auf die Traditionspflege in Grund und Boden gewirtschaftet. Landesverteidigung ist kaum noch drin, selbst Mini-Auslandseinsätze bringen die Armee schon an die Grenzen.

In der Nato ist man mal belustigt, mal besorgt über die Deutschen, deren Panzer nicht fahren, Flugzeuge nicht fliegen, U-Boote nicht auslaufen können. Höchste und ungeteilte internationale Anerkennung fand bisher vor allem das „Kommando Spezialkräfte“ (KSK) mit seinen bestens trainierten und hochmotivierten Einsatzspezialisten. Dieser Elitetruppe macht jetzt Annegret Kramp-Karrenbauer als „Bundesverteidigungsminsterin“ den Garaus.

Als Höhepunkt einer Kampagne wegen „Rechtsextremismus“ in den Reihen des KSK wird der Verband jetzt kastriert und seiner Unabhängigkeit beraubt, eine Kampfkompanie wird aufgelöst, die verbleibenden Soldaten werden auf Gesinnungsfehler durchleuchtet. Das KSK sei jetzt eine Truppe „auf Bewährung“, signalisiert die „Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt“.

Weiß die Merkel-Getreue und gescheiterte Parteichefin überhaupt, was eine Kampftruppe ist? Die KSK-Männer sind keine grünen Sozialarbeiter, die alle Differenzen im Stuhlkreis regeln. Sie sind Profis, deren Aufgabe es ist, im Dienst der Bundesrepublik Deutschland zu töten und stets bereit zu sein, ihr Leben zu riskieren. Da geht es nach Dienstschluss auch mal derber zu, ob das den Petzen passt oder nicht.

Jeder Staat braucht solche Männer. Frau Kramp-Karrenbauer scheint aber zu glauben, beim KSK handele es sich um so eine Art privilegierten steuerfinanzierten Versorgungsposten, so wie die, die sie ihr ganzes Leben lang bekleidet hat. Posten halt, wo es nicht auf Leistung und Können ankommt, sondern vor allem auf die richtige Haltung, und die man sich durch Linientreue verdienen muss.

So kann man Parteischranzen rekrutieren, aber keine Elitesoldaten. Den Frust in der Truppe kann man sich vorstellen. An den Wehrbeauftragten brauchen sich die Männer gar nicht erst zu wenden, die neue Posteninhaberin Eva „Teletubbie“ Högl war ja selbst von Anfang an Teil der Kampagne. Die Truppe wird konzertiert in die Zange genommen, um eine zahnlose Polit-Armee aus ihr zu machen. Da wäre es doch ehrlicher, die Merkel-Regierung löste die Bundeswehr gleich ganz auf.

Antirassismus-Anbiederer Christian Wulff

Lange nichts mehr gehört von Christian Wulff. Sie wissen schon, der Merkel-Bubi, der eine Zeit lang Bundespräsident spielen durfte, bis er bei den Medien in Ungnade fiel und die ihm seine im internationalen Vergleich doch recht kläglichen Korruptionsaffären so lange vorrechneten, bis er aufgab und zurücktrat.

Das wurmt ihn bis heute, auch wenn lebenslänglich 240.000 Euro „Ehrensold“ jährlich, plus Dienstwagen, Büro und Personal, den Vorruhestand erträglich machen. Seither darf er auch nur noch gelegentlich als Reserve-Grüßaugust für Multikulturelles oder bei Trauerfeiern in Saudi-Arabien und Japan auftreten, wenn sonst gerade absolut keiner Zeit hat.

Da kam ihm die Gelegenheit gerade recht, sich in der Schlange der Mahner und Warner auch noch mal hinten anzustellen, um irgendwas über Rassismus zu raunen. Ja, Deutschland habe ein „gravierendes Rassismus-Problem“ und müsse sich „ehrlich machen“ und ein „schonungsloser und offener Diskurs“ müsse stattfinden und „Gruppierungen, die die Angst vor allem Fremden und Anderem schüren und damit den offenen Diskurs verhindern“ mit „Ideen, die voll von Ressentiments und Rassismus sind“, müsse man „entschieden entgegentreten und sie in die Schranken weisen“ und „jeder einzelne“ müsse endlich kapieren, dass „Vielfalt“ doch ein „echter Gewinn“ sei und so weiter und so fort – der übliche Phrasensalat eben, den Mainstream-Musterschüler so absondern.

Muss auch nicht überraschen bei einem Wiederholungstäter, der auch schon Massenzuwanderung als „Glücksfall“ bezeichnet, von der „bunten Republik Deutschland“ geschwärmt und „Der Islam gehört zu Deutschland“ verkündet hat. Aber wir Bürger müssen uns diese banalen Zumutungen von keinem sagen lassen. Schon gar nicht von einem, der bislang noch an jeder Aufgabe gescheitert ist und den Steuerzahler vor allem viel Geld gekostet hat.

Klima-Plappermäulchen Luisa Neubauer

Sie nervt. Sie ist naseweis und narzisstisch. Sie weiß nichts, aber dafür alles besser. Und sie hat schon wieder ein Talkshow-Dauerabo, nachdem es Corona-bedingt wenigstens um den „Klimaschutz“- und „Fridays for Future“-Rummel etwas ruhiger geworden war. Luisa Neubauer, die „Deutschland-Greta“, hat bei Markus Lanz sogar den Gastgeber als größte Nervensäge in der eigenen Sendung ausgestochen.

Routiniert plappert Luisa Neubauer ihren unausgegorenen Klima-Schmus in Endlosschleife: Kohleausstieg sofort, CO2-Energiepreise noch drastischer in die Höhe jagen, Auto und Urlaub nur noch für wenige. Arbeitsplätze, verarmte Normalverdiener-Familien, technische Machbarkeit? Muss alles eine verwöhnte Göre aus wohlhabendem Hause nicht interessieren, die zwar noch keinen Tag im Leben richtig gearbeitet hat, dafür aber mit Papas Kohle studiert hat und um die Welt gejettet ist und jetzt einfachen Arbeitern und Familienvätern erklären will, worauf sie alles verzichten sollen.

Eine noch kläglichere Figur als Langstrecken-Luisa gab nur ihr Seiten-Vollpfosten Friedrich Merz ab. Der CDU-Zauderer, der immer noch von der Reise im Schlafwagen ins Kanzleramt träumt, biederte sich dafür schamlos bei den Grünen und bei den „so tollen jungen Leuten“ wie Klima-Luisa an, nur um von der frechen Göre ein ums andere Mal wie ein Schulbub abfertigen zu lassen. „Mandatspolitisch sind sie überhaupt nichts“, patzte sie den erfolgreichen Wirtschaftsanwalt und nicht so erfolgreichen Möchtegern-CDU-Hoffnungsträger an. Neubauer hat übrigens auch kein demokratisch legitimiertes Mandat; aber sie ist ja im Namen der Weltrettung unterwegs. Für Grüne ist das ja sowieso fast dasselbe

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