Die drei Vollpfosten der Woche:

Fritz Kuhn (Grüne), Horst Seehofer (CSU), Jan Böhmermann (ZDF)

 

Maoist: Fritz Kuhn

Die Stuttgarter Krawallnacht hat dem grünen Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt einen Auftritt als Verharmlosungsweltmeister verschafft. 19 Polizisten verletzt – der grüne OB Fritz Kuhn macht Dududu, „das geht nicht“, da sei aber „eine Grenze überschritten“. Migrantenmob hat er natürlich keinen gesehen, Stuttgart sei doch so toll und schön weltoffen und tolerant, dass da Polizisten ins Krankenhaus geprügelt werden, das „kann nicht sein“ und „ist nicht möglich“. War es aber doch, und die Polizeigewerkschaft gibt Kuhns blauäugiger Multikulti-Stadtpolitik ein gerüttelt Maß an Mitschuld.

Aber Fritz Kuhn gehört eben zur Generation der Grünen-Mitgründer mit linksradikalem K-Gruppen-Stallgeruch. So wie auch Südwest-Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der es auch „nicht ahnen“ konnte, „was da passiert“ ist. Was ein eingefleischter Kommunist und Maoist ist, der legt sich die Welt dialektisch zurecht, bis es passt. Gelernt ist eben gelernt; noch als frischgebackener OB überreichte Kuhn 2013 dem damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück eine „Mao-Bibel“ zur Ermahnung

In seinen knapp acht Jahren als Stuttgarter Stadtoberhaupt hat Kuhn vor allem knallharte Grüne Lobbypolitik gemacht. Viel Geld für „Klimaschutz“, autofeindliche Politik, Sperrungen, Verbote, sinnlose Radwege und die gesamte linke Integrations- und Sozialindustrie; der Mittelstand schaute dabei in die Röhre.

Sonderlich beliebt ist Kuhn in der Stadt nicht, trotz ihrer gutsituierten grünen Besserverdiener-Milieus. Am Montag wird er 65; für eine zweite Amtszeit bewirbt er sich Ende des Jahres nicht, obwohl das nach dem geänderten Kommunalrecht möglich wäre. Er wird wissen, warum.

Bettvorleger: Horst Seehofer

Soll man überhaupt noch etwas zu Horst Seehofer sagen, oder vergreift man sich da schon an einem politisch Untoten? Merkels prächtigster Bettvorleger ist inzwischen nur noch eine traurige Gestalt, die dem politischen Berlin vor allem als Witzvorlage dient. In der zurückliegenden Woche ist der Drehhofer wieder mal so oft umgefallen, dass man mit der Rotationsgeschwindigkeit seiner Kehrtwenden auch ein Windkraftwerk betreiben könnte.

Nach den Stuttgarter Krawallen, bei denen ein Mob aus Migranten und einschlägig Vermummten Polizisten gezielt angegriffen und etliche Beamte zum Teil schwer verletzt hatte, war dem Horst plötzlich eingefallen, dass er sich als Bundesinnenminister doch eigentlich mal vor die Polizeibeamten stellen könnte.

Also kündigte er großspurig an, er werde Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen eine der ärgsten Hetzerinnen in der linksradikalen Medienblase erstatten: Die „taz“-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah, die am liebsten alle Polizisten als Abfall auf der Müllhalde „unter ihresgleichen“ entsorgen möchte. Linke finden so was lustig und reden sich bei Kritik auf „Satire“ raus.

Da war er nicht der erste, mehrere Bürger und die Polizeigewerkschaft hatten die hasssprühende Schreiberin auch schon angezeigt. Aber es kam auch gar nicht erst dazu: Nach einer heuchlerischen linken Empörungskampagne bestellte Kanzlerin Merkel ihren Lieblings-Umfaller zum Rapport, und ein paar Tage später spurte Seehofer und erklärte in einer windelweich-geschwätzigen Pressemitteilung, er werde stattdessen die „taz“-Redaktion zu Kaffee, Kuchen und Palaver ins Ministerium einladen. Die Anzeige übernahm für ihn dann die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch.

Bei der Gelegenheit räumte Seehofer dann auch gleich noch eine weitere markige Ankündigung ab. Solange jeder Drogendealer die Beamten nach dem neuen Berliner Gesetz wegen „Diskriminierung“ verklagen kann, wenn sie ihre Arbeit tun, werde er keine Bundespolizisten mehr in die Hauptstadt entsenden, hatte er gesagt, der Seehofer. Jetzt schickt er sie doch wieder, versprach er dem Berliner Innensenator.

Hetzer: Jan Böhmermann

Eine Gestalt wie Jan Böhmermann ist außerhalb des öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührensumpfes im Grunde gar nicht vorstellbar. Warm versorgt und üppig bezahlt, zieht er mit Hass und Unflat über in- und ausländische Politiker her.

Sagt einer in der Öffentlichkeit ein kritisches Wort über ihn oder die Regierungspolitik, missbraucht er die Aufmerksamkeit und Reichweite, die ihm sein Arbeitgeber verschafft, und bläst zur Hatz auf den Andersdenkenden – egal, ob es sich um einen jungen liberalen Nachwuchspolitiker oder einen jüdischen Publizisten handelt.

Passieren kann ihm ja nichts, er hat die geballte Finanzmacht des ZDF hinter sich. Halb Twitter hat Böhmermann schon blockiert, eine seiner liebsten Beschäftigungen ist es, Blockierlisten anzulegen und Zensurkampagnen gegen Leute anzuzetteln, deren Meinung er nicht leiden kann. Obwohl er als „Komiker“ gehandelt wird, ist er nicht wirklich lustig; sein Metier ist die linke Meinungskläfferei.

Wenn eine andere linke Hetzerin in die Kritik gerät, weil sie Polizisten als „Müll“ bezeichnet und entsorgen will, erklärt das Böhmermännchen seine „volle Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah“ und hält das auch noch für Kampf um die „Pressefreiheit“.

Zusammen mit anderen linken Krawallschachteln wie Margarete Stokowski, Carola Rackete, Enissa Amani, Sibylle Berg und den „Aktivisten“ von „Black Lives Matter Berlin“ hat Böhmermann sogar an die Kanzlerin geschrieben. Offenbar mit Erfolg, Merkel pfiff den Bundesinnenminister zurück und nahm die Polizistenentsorgerin in Schutz.

Überhaupt fühlt sich Böhmermann in der Gesellschaft anderer linker Kläffer am wohlsten. Selbstzufrieden grinsend posiert er mit Deutschlandabschaffer Denis Yücel und „Antifa“-Gesinnungshemdchen und schwärmt, wenn man „ganz viele gute Freunde“ habe, dann sei „das Konzept ‚Familie‘ überflüssig“. Hätten seine Eltern auch so gedacht, wäre das Internet wahrscheinlich ein bedeutend friedlicherer Ort.

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