Die drei Vollpfosten der Woche:

Katja Meier, Saskia Esken und Josef »Joe« Kaeser

»Antifa«-Ministerin: Katja Meier

Im grünen Reich muss man nichts von Jura, Recht und Gesetz verstehen, um ein Justizministerium zu leiten: Stramme feministische Haltung, ein wenig Politologie-Studium und ein strenger linksextremer Stallgeruch reichen völlig. Die Grünen-Spitzenkandidatin Katja Meier hat es damit zur »Superministerin« für Justiz, Demokratie, Europa und Gleichstellung in Sachsens schwarz-grün-roter Koalition gebracht.

Es müssen wohl rechte Hetzer gewesen sein, die sich nach den linksextremen Jagdszenen an Silvester in Leipzig-Connewitz daran störten, dass die neue Verfassungsministerin einst einer Punkband angehörte, die lustig »Advent, Advent, ein Bulle brennt« grölte. CDU-Ministerpräsident Kretschmer gab sich schon mit einer lahmen Halb-Distanzierung zufrieden.

Die »Antifantin« im Ministerrang bleibt im Amt und wird künftig sogar noch für politische Bildung und die dazugehörige Landeszentrale zuständig sein. Dann kann die totale grüne Umerziehung des Freistaats ja losgehen. So was kommt davon, wenn man CDU wählt, liebe Sachsen!

Ewiggestrige: Saskia Esken

Bei der SPD weiß man dagegen genau, woran man ist. Die politischen Vorstellungen ihrer neuen Parteichefs sind genauso altbacken und ungelüftet, wie die beiden aussehen. Der eine denkt sich schon morgens nach dem Aufstehen gleich wieder eine neue Steuer aus, und die zur Parteivorsitzenden beförderte Hinterbänklerin und Ex-Landeselternbeiratsvorsitzende Saskia Esken hängt unverdrossen am Sozialismus und findet Enteignungen und Staatswirtschaft eine super Idee.

Hat in der DDR ja auch schon prima funktioniert. Gerechte Enteignungen sind zwar genauso ein weißer Schimmel wie Eskens »demokratischer Sozialismus«, und alle Wege des Sozialismus führen bekanntlich in Armut und Diktatur. Aber egal: Macht nur weiter so, Genossen, dann knackt ihr auch noch die Fünf-Prozent-Hürde von oben und müsst euch gar nicht mehr mit dieser komplizierten Politik beschäftigen. Ihr schafft das!

Klima-Sugardaddy: Joe Kaeser

Ach, wären doch nur alle Manager doch so zeitgeistgewandt wie der Käser Sepp aus Niederbayern, der sich als Siemens-Chef und transatlantischer Lobbyist weltläufig Joe Kaeser nennt. Dann wären wir schon weiter mit der Klimaschutz-gerechten Deindustrialisierung Deutschlands.

Bei den Diktatoren dieser Welt geht er ein und aus, in China, Iran und bei den Saudis; das sieht man auch im Kanzleramt gern. Dafür nimmt er klaglos hin, dass ihm die Politik das Kraftwerk-Geschäft systematisch kaputtmacht, und tut sich auch noch fleißig mit markigen Tiraden gegen die böse AfD-Opposition hervor.

Aber wehe, Siemens will im demokratischen Australien eine Kohlebergwerksbahn bauen: Dann empört sich die grüne Freitags-Aktivistin Luisa Neubauer, die deutsche Prophetin der heiligen Schulstreik-Greta, und macht dem Joe Dampf. Der stellt darauf gleich das ganze Geschäft in Frage, trifft sich mit der grünen Studentin und bietet ihr sogar einen Aufsichtsratsposten an. Pech gehabt: Langstrecken-Luisa will nichts vom Siemens-Sugardaddy. Schöne Jobs, bei denen man ohne Ahnung und Studienabschluss, aber dafür mit viel Haltung ordentlich Geld kriegt und mit gutem Gewissen um die Welt jetten kann, gibt’s schließlich zu Genüge in der Politik.

Grämen muss sich der abgeblitzte Zeitgeist-Manager trotzdem nicht, nachdem er sein Unternehmen gleich doppelt lächerlich gemacht hat: Wenn er in Rente geht, wird der Siemens-Konzern aufgespalten und er kassiert auch noch mal einen fetten Millionen-Bonus. Den neidet ihm auch keiner. Er gehört ja zu den Guten.

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