Die drei Vollpfosten der Woche:

Winfried Kretschmann (Grüne), Markus Söder (CSU), Katharina Schulze (Grüne)

Kretschmann, der Orthografieverächter

Ganz schön schräge Ansage, noch dazu von einem ehemaligen Lehrer: Rechtschreibung sei im Schulunterricht ja gar nicht mehr so wichtig, meint der baden-württembergische Ministerpräsident von den Grünen. Es gebe inzwischen ja genug »kluge Geräte«, die einem die Orthografie- und Grammatik-Korrektur abnehmen könnten, und außerdem schrieben die Leute heutzutage ja sowieso kaum noch mit der Hand.

Klingt doof, ist aber ganz schön raffiniert, wenn man es zu Ende denkt. Wendet man diese Argumentation auch auf alle anderen Fächer an, braucht man am Ende nämlich gar nichts mehr zu lernen. Für Mathe gibt’s ja Taschenrechner, für Fremdsprachen Übersetzungs-Apps, und statt Romane zu lesen, kann man sich doch auch ›Wikipedia‹-Einträge vom Computer vorlesen lassen.

Dafür hätten die Schüler dann plötzlich jede Menge Zeit, um sich von ihren grünen Lehrern noch mehr als sowieso schon in Sachen Klimaschutz, Auto-Verachtung und Kampf gegen rechts indoktrinieren zu lassen. Bildung, die jungen Menschen Wissen vermittelt, Kulturtechniken und das Handwerkszeug, um selbst zu denken und sich die Welt zu erschließen, ist nämlich gefährlich, weil man ja nie weiß, was dabei herauskommt.

Da lässt man die Jungen doch lieber als ideologisch auf Linie gebrachte Halbtrottel die Schule verlassen, die man dann umso leichter lenken und manipulieren kann. Mit »klugen Geräten« zum Beispiel.

 

Söder, der Oppositionsdenunziant

Der Söder Markus ist ein ganz Schlauer. Wenn irgendwas schiefläuft, fällt ihm immer ein Sündenbock ein, dem er den Schlamassel in die Schuhe schieben kann. Wer diese Kunst so mühelos beherrscht wie Söder, der schafft es in der CSU auch ganz nach oben und wird Parteichef und bayerischer Ministerpräsident.

Und vielleicht sogar noch mehr; dass manche ihn schon als Unions-Kanzlerkandidaten handeln, schmeichelt dem Markus Söder sichtlich. So runtergerockt wie CDU, CSU und SPD nach bald fünfzehn Merkel-Jahren inzwischen sind, bräuchte er dafür natürlich das Wohlwollen der Grünen, an die er sich auch eifrig heranschmeißt.

Da darf man natürlich auch kein kritisches Wort mehr über Massenzuwanderung sagen, und schon gar nicht über den muslimischen Antisemitismus, der damit gleich mit importiert wurde. Damit hat sich ja gerade erst dieser Jungspund von der CDU die Finger verbrannt und wurde in den Senkel gestellt. Da müsste man ja womöglich die Verantwortung bei sich selbst suchen.

Nein, schuld sind immer die anderen, am besten die Opposition, die einen immer ans eigene Versagen erinnert. Deswegen behauptet der Söder einfach mal in bester linksgrüner »Antifa«-Diktion: Die AfD sei schuld am wachsenden Antisemitismus.

Zwar ist die AfD die einzige Partei, in der es einen eigenen Zusammenschluss jüdischer Mitglieder gibt, die sich von ihr offenbar gut vertreten fühlen. Sie bringt auch regelmäßig Pro-Israel-Initiativen im Bundestag ein und geißelt die Förderung palästinensischer Terroristen durch EU und Bundesregierung, sehr zum Ärger linksgrüner Israel-Hasser.

Aber wenn man nur lang genug mit Dreck wirft, bleibt schon etwas hängen, auch wenn die rufmörderischen Behauptungen frei erfunden sind, sagt sich der Söder Markus. Offenbar hält er die Bürger für so blöd, dass sie diese billige Masche nicht durchschauen.

 

Schulze, das Plappermäulchen

Katharina Schulze jettet nicht nur gerne kreuz und quer durch die Welt und zum Eis essen nach Kalifornien – »Klimaretter« dürfen das, im Unterschied zum gemeinen Pöbel – und plappert bei jeder Gelegenheit munter und faktenfrei drauflos. Wie es halt so üblich ist in der Pippi-Langstrumpf-Partei der Grünen, wo man sich die Welt zurechtschwätzt, wie es einem gefällt, und fest dran glaubt, dass man Naturgesetze und ökonomische Tatsachen durch politische Beschlüsse außer Kraft setzen kann.

Auf diese Weise hat die dralle Blondine mit dem festgenagelten Heile-Welt-Lächeln es immerhin von der Abgeordneten-Mitarbeiterin zur bayerischen Landtags-Fraktionschefin gebracht, ohne sich jemals im realen Leben bewähren zu müssen. Funktioniert ja auch prima, solange Journalisten und Talk-Moderatoren immer schön gläubig an ihren Lippen hängen. Fragt mal einer nach, wie neulich Markus Lanz, platzen ihre Seifenblasen allerdings recht schnell, und es kommt heraus, dass sie eigentlich gar keine Ahnung hat, wovon sie redet.

Auch sonst fällt es ihr öfter mal auf die Füße, wenn das Nachdenken wieder zu beschwerlich war. Bei einer Anti-NPD-Demo in München beleidigte sie Teilnehmer der Gegenseite mit ausgestrecktem Mittelfinger. Anzeige, Immunität aufgehoben, Geldbuße an eine gemeinnützige Organisation. Auch wenn es schwerfällt, das einzusehen: Nicht mal die selbst ernannten Guten dürfen sich alles erlauben.

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