Die Durchschnittsrente für Frauen beträgt 622 Euro – aber dafür ist Geld da:

1.400 Euro für »Flüchtling« – pro Tag!

Wegen eines einzigen »Flüchtlings« zahlt die Stadt Krefeld 1.400 Euro täglich an einen Sicherheitsdienst (Symbolbild, Montage: Deutschland Kurier)

Klarer Fall von Fake News – das ist der erste Gedanke, wenn man den unglaublichen Bericht liest, über den die in Essen erscheinende ›Neue Ruhr Zeitung‹ (›NRZ‹) hinter ihrer Bezahlschranke berichtet.

Der deutsche Michel ächzt zwar nach Belgien unter der zweithöchsten Steuerlast weltweit und immer mehr Rentnerinnen rutschen in die Altersarmut ab – aber man gönnt sich ja sonst nichts:

Allein im Monat Juli musste die Krefelder Stadtverwaltung (sprich: der Steuerzahler) 42.000 Euro, also rund 1.400 Euro täglich, für den Sicherheitsdienst in der sogenannten Unterkunft am Wehrhahnweg, einer ehemaligen Grundschule im südlichen Stadtbezirk Fischeln, aufbringen. Und das wegen eines »Flüchtlings«, über dessen Herkunft vorsorglich keine Angaben gemacht wurden. Das berichten die ›NRZ‹ und andere Regionalmedien.

270.000 Euro in einem Jahr

Der Merkel-Schützling rastet regelmäßig so aggressiv aus, dass sich die Stadt gezwungen sah, zum Schutz der eigenen Mitarbeiter einen Wachdienst einzurichten. Dafür machte der Stadtrat am 17. September per Dringlichkeitsbeschluss weitere 104.000 Euro locker. Insgesamt wird der Steuerzahler durch diese »einzelne Maßnahme« in diesem Jahr mit voraussichtlich 270.000 Euro belastet.

»Wir reden hier nicht über einen zerschlagenen Stuhl«

Eine Sprecherin der Stadt sagte, es gehe in diesem Fall »um das Risiko, dass die körperliche Unversehrtheit von in der Einrichtung untergebrachten Menschen sowie der dort tätigen Unterkunftsbetreuer und Sozialarbeiter gefährdet ist«. Andreas Pamp, Leiter des Fachbereichs »Migration und Integration« der Stadt Krefeld wird deutlicher: »Wir reden hier nicht darüber, dass womöglich ein Stuhl kleingeschlagen wird.«

Die Gefahr, dass es ohne Sicherheitsdienst Verletzte, wenn nicht sogar Tote geben könnte, ist im vorliegenden Fall nach Recherchen des Deutschland Kuriers nicht von der Hand zu weisen: Schon vor der Zuweisung des betreffenden »Flüchtlings« in seine jetzige Unterkunft wurde die Stadt darüber informiert, dass der Mann in seiner Erstaufnahmestelle bereits mehrere Polizeieinsätze ausgelöst hatte und als gemeingefährlich einzustufen sei.

Alles klar: »Psychisches Leiden«

Bei der Zuweisung sei die Stadt auf das aggressive Verhalten des Bewohners hingewiesen worden, bestätigt Fachbereichsleiter Pamp. Der nicht näher beschriebene Merkel-Gast habe ein »psychisches Leiden«, sei womöglich »traumatisiert«. Gutmensch Pamp legt ausdrücklich Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem »Schutzsuchenden« um einen von 1.787 untergebrachten Personen in insgesamt drei Großeinrichtungen der Stadt Krefeld um einen Einzelfall handele: »Die meisten Menschen sind total unproblematisch.«

Das sei einmal dahingestellt. Der Deutschland Kurier hat sich in der Nachbarschaft der jeweiligen Unterkünfte umgehört und anderes erfahren: Bei allen Krefelder Unterkünften seien Polizeieinsätze quasi an der Tagesordnung.

Vertuschung aus Angst vor der AfD

Am liebsten hätten die Stadt Krefeld und das Altparteien-Vertuschungskartell im Stadtrat den skandalösen Fall unter den Teppich gekehrt. Verständlich: »Wir haben hier einen absoluten Ausnahmefall, den die AfD jetzt bestimmt freudig aufnehmen wird«, hat Heidi Matthias, ihres Zeichens Fraktionschefin der Grünen im Krefelder Stadtrat, sehr richtig erkannt. Dass der unglaubliche Vorgang überhaupt an die Öffentlichkeit gelangte, geht auf eine Anfrage der parteilosen Stadträtin Ruth Brauers zurück.

Bleiben eigentlich nur noch zwei Fragen: Wieso sitzt der Typ nicht längst in der »Geschlossenen«? Warum wurde der Merkel-Gast nicht längstens abgeschoben? (hh/lol)

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