Die Goldene Hoftrompete für den Monat November geht an:

Tina Hassel – das Grünen-Groupie hat wieder zugeschlagen

Man darf sich den Posten einer Leiterin des ›ARD‹-Hauptstadtstudios getrost als Traumjob vorstellen. Jedenfalls für Tina Hassel, die aktuelle Chefin der rotverkleideten ›ARD‹-Trutzburg mitten im Regierungsviertel, gleich neben dem Bundespresseamt. Wo sonst wird man als Grünen-Groupie schon von den Zwangsgebührenknechten auch noch üppig dafür bezahlt, dass man seinen Idolen nachreist und gläubig an ihren Lippen hängt?

Tina Hassel freute sich auch diesmal einen Ast, dass sie wieder zur Krönungsmesse von Kronprinzessin Annalena Baerbock und Prinzgemahl Robert Habeck durfte, und ließ uns alle per Zwangsgebühren-›Twitter‹ auch reichlich daran teilhaben. 97 Prozent für die Wiederwahl der aufgedrehten Annalena, und immerhin noch über 90 für den strubbeligen Robert – dafür nimmt man sogar den Ausflug in die westfälische Provinz nach Bielefeld in Kauf.

Es wurde ja auch so viel geboten. »Richtig! Wichtig!« stimmt die glückselige Tina, diesmal ohne Bibi unterwegs, jauchzend in den Applaus der übrigen Grünen mit ein. Grinsend wie ein Honigkuchenpferd verkündet sie uns das grüne Evangelium: Enteignungen als »letztes Mittel« gegen die Wohnungsnot der eigenen Klientel, warum nicht, und ein »Recht auf Wohnungstausch«, um alleinstehende Rentner schneller aus begehrten Wohnlagen herauszubekommen, damit junge Familien aus der Latte-macchiato-Bourgeoisie zügig die gewünschte Altbauetage bekommen, das ist doch »originell«.

Ja, und die Annalena, der Liebling aller grünen Kobolde, die sich wie Pippi Langstrumpf die Welt zurechtlegt, wie es ihr gefällt. Wie sie da von der »sozialökologischen Transformation« schwärmt, die auch den Stahlarbeiter und den Pendler in der Provinz glücklich machen soll – fehlt nur noch, dass sie uns eine bunte Blumenwiese verspricht, auf der rosarote Einhörner grasen. Ganz einfühlsam spricht die Tina mit ihr über ihre schwierige »Gratwanderung« und wie sie die bockigen Bürger rumkriegen soll. Und ob sie nicht Kanzlerin werden will? Aber da weicht die Annalena doch glatt aus.

Indes, der wahre Kanzler der Herzen ist sowieso Robert Habeck, auch wenn der linksgrüne Medien-Mainstream sich mehr und mehr für Kronprinzessin Annalena begeistert. Das weiß auch Tina Hassel, die ihn schon bei der ersten Robert-und-Annalena-Show so hemmungslos angehimmelt hat, damals, im Januar 2018. Der Robert hat auch seinen Orwell gelesen – »Verbote gehören zur Freiheit dazu« – und wird uns arme, unmündige Untertanen mit strenger Hand führen. Wann begreift er es nur endlich, der große Lausbub, dass er in der treuen Tina die ideale Frau für alle Kommunikationsaufgaben hat, und vielleicht auch noch für mehr? Wann wird er nur endlich Kanzler und holt sie in sein Schloss als Regierungssprecherin?

Noch heißt es geduldig sein. Sollen die Kollegen derweil doch nörgeln. Die Wartezeit wollen wir der braven Tina mit einer »Goldenen Hoftrompete« versüßen. Der Kenner erinnert sich vielleicht, dass sie vor zwei Jahren schon einmal eine bekommen hat. Da war Tina Hassel noch Merkels treuer Herold. Aber dann trat Robert Habeck in ihr Leben, und seither dient sie dem kommenden Prinzen. So viel selbstlose Hingabe muss einfach belohnt werden. Da ist uns keine Hoftrompete zu teuer.

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