Den Sicherheitsbehörden ist ein erfolgreicher Schlag gegen die Islamisten-Szene in Berlin gelungen. Die Ermittler sind sicher: Ein möglicherweise unmittelbar bevorstehender schwerer Anschlag konnte verhindert werden!

Bei der Razzia in den Stadtbezirken Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf haben Sondereinsatzkräfte der Berliner Polizei Waffen und große Mengen Munition beschlagnahmt. Es habe Anlass zu der Befürchtung gegeben, »dass diese für Anschläge genutzt werden sollten«, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der Razzia waren mehrmonatige Ermittlungen gegen einen 40-jährigen Deutschen vorausgegangen. Er steht im Verdacht, dem islamistischen Umfeld anzugehören. Auf die Spur des Verdächtigen waren die Fahnder zufällig bei Ermittlungen in einem anderen Zusammenhang gestoßen. Dabei fielen Erkenntnisse an, dass der Deutsche Zugriff auf scharfe Waffen und sogar Kriegswaffen hatte. Durchsucht wurden insgesamt vier Orte in den Berliner Bezirken Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf.

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