Seit 1880 gilt das von dem preußisch-deutschen Gymnasiallehrer Konrad Duden (1829–1911) herausgegebene und nach ihm benannte Wörterbuch als Regelwerk für eine einheitliche Rechtschreibung im deutschen Sprachraum. Um ein Haar hätte es die Lobby der »Queeren«, wie sie sich selbst nennen, geschafft, sogar den »heiligen Duden« im Sinne von Gender-Gaga und linksgrüner politischer Bewusstseinsbildung zu verhunzen. Doch der Genderstern bleibt der deutschen Sprache zumindest vorläufig erspart. In das Standardwerk jedenfalls wird der sogenannte Asterisk auf absehbare Zeit nicht einziehen. Das hat der »Rat für deutsche Rechtschreibung« beschlossen. Man habe vorerst davon Abstand genommen, Empfehlungen für den Umgang mit dem Genderstern zu beschließen, hieß es in einer Erklärung nach der jüngsten Sitzung der Sprachwächter in Passau. Die 41 Mitglieder des Rates wollen die Sprachentwicklung »zunächst weiter beobachten«.

Drucken