Die Nummer der Selbstzerstörung: 16a

Deutschland ist auf das Grundgesetz stolz. Das heißt aber nicht, dass es keinen Veränderungsbedarf gibt. Der Asylartikel 16a etwa gewährt aktuell mehr als zwei Dritteln der Weltbevölkerung einen Anspruch auf Einreise ins Land und großzügige Versorgung während des Prüfungsverfahrens. Wer in einem Drittweltland lebt, muss nur einen Direktflug nach Frankfurt buchen und dort »Asyl« sagen. Abschiebung ist zwar nach dem jahrelangen Asylverfahren rechtlich vorgesehen, aber praktisch nicht zu befürchten.

Diese selbstzerstörerische Rechtslage spricht sich in Zeiten von Twitter, Facebook und WhatsApp herum. Und deshalb wandern aktuell jährlich 250.000 Menschen von außerhalb der EU ein, werden sich die Zustände von 2015 mit einer Million Einwanderer sehr bald wiederholen und deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis unser Land vollends ruiniert ist.

Zu Recht diskutieren wir über Digitalisierung, Altersarmut, Währungsstabilität, Pflegenotstand und Dieselmotoren – aber ohne eine zeitnahe Grenzschließung sind alle diese Debatten unsinnig. Schon jetzt kosten die seit 2015 eingewanderten »Flüchtlinge« die öffentliche Hand 50 Milliarden Euro, jährlich. Und es wird immer teurer. Der Jahresetat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, also der gesamten universitären Spitzenforschung, beträgt eine Milliarde. Wer lieber in kulturfremde und weithin integrationsunfähige Analphabeten statt in Forschung investiert, der hat keine Zukunft. Was muss noch geschehen, ehe die Mehrheit im Land endlich begreift, was jeder Grundschüler verstehen kann?


Maximilian Krah

war bis 2016 Mitglied der CDU. Der promovierte Jurist ist seit 2018 stv. Landesvorsitzender der AfD Sachsen.

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