Die Spitze Feder aus Österreich:

Alarmierende Studie über Asyl-Krankheiten

Johannes Schüller

Es gehört zu den größten Tabuthemen in der Asyl-Debatte: Beharrlich schweigen die Mainstream-Medien über jene Krankheiten, die mit der Masseneinwanderung in Deutschland schrittweise an Boden gewinnen. Und sollte das pikante Thema – so wie vor wenigen Tagen – doch einmal diskutiert werden, verzerrt man alarmierende medizinische Befunde bis zur Unkenntlichkeit!

Dies zeigt auch die im Gleichschritt erfolgte Berichterstattung über eine aktuelle Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Im gewohnt pädagogischen Duktus titelte dazu der durch Zwangsgebühren finanzierte deutsche Radiosender deutschlandfunk: »WHO – Warnung vor Falschnachrichten rechter Politiker über Gesundheit von Migranten.« Eine österreichische Zeitung, die sich fest in staatlicher Hand befindet, entblödete sich nicht zu schreiben: »Migranten befolgen Impfempfehlungen besser als einheimische Bevölkerung.«

Doch die Kernaussage der WHO-Stellungnahme findet sich bei solch dreist geschönten Berichten nur in einem kurzen Satz versteckt: Demnach sind Flüchtlinge laut WHO im Schnitt häufiger von Infektionskrankheiten betroffen! Hinzu kommt: Eben jene Weltgesundheitsorganisation stellte noch im Januar fest, dass Migranten »oftmals mit unvollständigem oder unterbrochenem Impfschutz in Europa« ankommen. Diese klare, doch damals medial verschwiegene Diagnose passt freilich nicht in die Agenda der schreibenden Oberlehrer. Geht es nach so manchen Mainstream-Journalisten, dürfte bei den eingewanderten Facharbeitern selbst der Männerschnupfen ausgerottet sein.

Doch die Fakten sprechen eine andere, teils sehr bittere Sprache. Politisch ignoriert wurden etwa die eindringlichen Warnungen des Robert Koch-Instituts vor einem Import der berüchtigten, hierzulande längst ausgerottet geglaubten Kinderlähmung nach Deutschland. »Das Risiko einer Wiedereinschleppung ist vorhanden«, betonte noch im Oktober RKI-Expertin Kathrin Keeren. Der ›Wochenblick‹ berichtete exklusiv über den Tod eines Jungen, der mutmaßlich wegen einer aus dem Saharagürtel eingeschleppten Meningoenzephalitis im Alter von 15 Jahren sterben musste.

Besonders einhellig blieb das Schweigen zu einer alarmierenden Studie der schwedischen Universität Lund. Demnach sei die spürbare Zunahme der bisweilen tödlich verlaufenden Leishmaniose-Krankheit »wahrscheinlich eine direkte Folge der großen Flüchtlingswelle des Vorjahres, als die meisten Kranken aus Syrien und Afghanistan kamen«. Es sei zudem »wahrscheinlich, dass wir in Zukunft mehr Fälle in Schweden erhalten werden«, heißt es in dem alarmierenden – doch vertuschten – Befund.

Johannes Schüller

ist Stellvertretender Chefredakteur der österreichischen Zeitung ›Wochenblick‹.

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