Die drei Vollpfosten der Woche:

Anton Hofreiter (GRÜNE), Monika Hohlmeier (CSU) und Prinz Harry

Der Deutschland Kurier präsentiert Ihnen die drei Vollpfosten der Woche: Anton Hofreiter (GRÜNE), Monika Hohlmeier (CSU) und Prinz Harry.

Hofreiter, der grünspießige Verbotsfanatiker

Egal welches Problem, die Grünen kennen die Patentlösung: Einfach irgendwas verbieten. Billiglebensmittel zum Beispiel: Wenn es nach dem Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter geht, soll es künftig verboten sein, Lebensmittel billiger zu verkaufen, als ihre Produktion die Landwirte kostet. Zwar weiß keiner, wie man das überhaupt ausrechnen soll. Und der Verband der Einzelhändler, der von der Idee nicht begeistert ist, erlaubt sich den Hinweis, dass in der Marktwirtschaft »Preise als Ergebnis von Angebot und Nachfrage« gebildet werden.

Als ob man einen Ökosozialisten, der »Markt« sowieso für Teufelszeug hält, und davon träumt, dass ein allmächtiger Staat alle zu seiner eigenen grünspießigen Lebensweise zwingt, mit solchen Fakten beeindrucken könnte. Wer Lebensmittel beim Discounter kauft und nicht im Biomarkt, ist eh eine »Umweltsau«, hat uns der Staatsfunk ja gerade belehrt. Und wenn es Leute gibt, die dann kein Brot mehr kaufen könnten, weil sie nicht zur Klasse der steuerfinanzierten grünen Besserverdiener gehören? Soll der Pöbel doch veganen Bio-Kuchen essen.

Hohlmeier, die peinliche Tochter

Die CSU hat im Europaparlament die faktische Abschaffung des Verbrennungsmotors mitbeschlossen. Auch Monika Hohlmeier machte mit. Vater Franz Josef Strauß hat Bayern zum modernen Industriestandort umgebaut, in dem gleich zwei Premium-Autohersteller ansässig sind; seine missratene Tochter stimmt mit der grün-rot-schwarzen Meute für die Deindustrialisierung.

Sonst hört man politisch ja nicht viel von der Hohlmeier Monika, die vom Papa zwar die Physiognomie geerbt hat, aber eben nicht das, was im Kopf drinsteckt. Die letzte Schlagzeile hat sie mit dem Verlust ihrer Immunität gemacht, damit der Staatsanwalt wegen Fahrerflucht gegen sie ermitteln kann.

Dabei kann sie froh sein, dass sie den Versorgungsposten im EU-Parlament überhaupt noch auf dem Oberfranken-Ticket ergattert hat. Die Münchner CSU musste sie verlassen, weil sie als Bezirksvorsitzende tief in die Affäre um gefälschte Mitgliedschaften und interne Spitzel-Dossiers verstrickt war; auch als bayerische Kultusministerin ist sie deswegen gescheitert – und weil sie es mit Mauscheleien, Postenschiebereien und Vetternwirtschaft im Amt sogar für CSU-Verhältnisse übertrieben hatte. Bis heute kursieren in CSU-Kreisen Gerüchte, sie habe eine homosexuelle Beziehung zur oberbayerischen Bezirkschefin und heutigen Landtagspräsidentin Ilse Aigner unterhalten.

Dass eine Skandalnudel ihres Kalibers im Europaparlament ausgerechnet im Haushalts- und Haushaltskontrollausschuss und sogar im »Sonderausschuss gegen organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche« sitzt, ist wohl EU-Humor. Anders als ihr Papa heult »die Moni« aber auch immer schön mit den Wölfen, findet den UN-Migrationspakt toll und behauptet allen Ernstes, dass FJS sich mit Merkel und Söder prächtig verstanden und auf keinen Fall AfD gewählt hätte.

Wir wissen nicht, ob der gute Franz Josef seine Tochter vielleicht mal zu heiß gebadet hat. Aber man kann es noch in München und Straßburg hören, wie er in seiner Gruft in Rott am Inn rotiert.

Harry, der pflichtvergessene Pantoffelprinz

Es kommt ja öfter vor, dass ein an sich charmanter junger Mann aus gutem Haus sich am Haken einer berechnenden Frau zum Vollhorst macht. Handelt es sich dabei allerdings um die Nummer sechs in der britischen Thronfolge, sind weltweite Schlagzeilen garantiert. Queen-Enkel Prinz Harry hat sich von einer mittelmäßigen US-Seriendarstellerin heiraten lassen und dafür einiges aufgegeben: Bruch mit der Familie, Schluss mit »Königliche Hoheit«, Flucht nach Kanada; auch die geliebte Uniform muss der Afghanistan-Veteran an den Nagel hängen. Die Jagdleidenschaft musste Harry vorher schon aufgeben; Hollywood-Linke wie Ehefrau Meghan Markle mögen so etwas nämlich gar nicht.

Als nurmehr »Herzog und Herzogin von Sussex« wollen Harry und Meghan jetzt ihr »Privatleben« pflegen und »finanziell unabhängig« werden, sprich: den Abglanz des Königshauses zu Geld machen. Die kulturmarxistische Internationale ist begeistert und verbreitet schon eifrig die Legende von der edlen Progressiven, die »frischen Wind« ins verstaubte Königshaus bringen wollte und, na klar, wegen ihrer gemischten Abstammung zum »Rassismus«-Opfer geworden sei.

Für das geadelte Serien-Sternchen dürfte sich der Ausflug gelohnt haben: Ihr Marktwert als ehemalige No-Name-Darstellerin hat sich vervielfacht, und sie kann sich mit jedem grünlinken Zeitgeist-Quark, den sie unter royalem Aufmerksamkeitssiegel absondert, weiter interessant machen.

Prinz Harry, der im Selbstverwirklichungstrip auf seine Pflichten gegenüber dem Land und dem Königshaus pfeift, dem er alles verdankt, mag sich eine Weile als Posterboy der selbstverliebten Generation Schneeflocke feiern lassen. Doch selbst wenn er als verlorener Sohn zurückkehrt: Der Schaden ist angerichtet, und die versäumte Zeit mit seiner Familie und der nunmehr 94-jährigen Großmutter, die ihm in ausgesuchter Diplomatie und feinem Understatement eine Türe offenhält, bleibt verloren.

Seit Edward VIII. 1937 wegen Wallis Simpson den Thron aufgab, weiß man im Palast: Auf Beziehungen mit geschiedenen Amerikanerinnen ruht für die Royals kein Segen.

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