Doppel-Gewinner & Verlierer

Doppel-Gewinner: Jörg Meuthen (58) und Tino Chrupalla (44) / Verlierer: Marcel Fratzscher (48)

Doppel-Gewinner:

Während die dahinsiechende SPD sich mit ihrem neuen Führungsduo der Lächerlichkeit preisgibt, weist ein anderes Duo die Zukunft: Der im Amt bestätigte AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen (58) und sein neuer Co-Chef Tino Chrupalla (44) sind entschlossen, die Partei im Bund und in den Ländern in die Regierung zu führen. Das neue AfD-Team ergänzt sich kongenial: hier der eloquente Wirtschaftsprofessor aus Baden-Württemberg (Meuthen), dort der bodenständige Malermeister aus Sachsen (Chrupalla). Tja, liebe Genossen, so »geht« Team, so »geht« Generationswechsel! Die abgewirtschaftete SPD geht unter wie die glutrote Sonne – die unverbrauchte AfD strahlt frisch wie das Blau des Morgenhimmels. Glückauf, Deutschland!


Verlierer:

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher (48), entblödet sich nicht, das Mantra der Altparteien nachzuplappern. Er sieht »Arbeitsplätze durch die AfD in Gefahr«. Fratzscher im ›Handelsblatt‹: »Parteien wie die AfD grenzen aus und machen Deutschland für Zuwanderung, aber auch für deutsche Arbeitskräfte, weniger attraktiv. Dadurch wird Deutschland an Wohlstand und an guten Arbeitsplätzen langfristig verlieren.« Nun wollen wir das Thema der seit 2015 massenhaft ins Land gekommenen »Fachkräfte« nicht vertiefen. Und auch nicht, was deren Alimentation dauerhaft für die Sozialsysteme bedeutet. Vielleicht aber sollte der Herr DIW-Präsident bezüglich der Arbeitsplätze, die er gefährdet sieht, einmal beim Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) nachfragen. Der rechnet mit dem Verlust von Zigtausenden Jobs. Nicht wegen der AfD, sondern wegen der Elektromobilität.

Drucken