Ein Corona-Dossier aus dem BMI, das es nicht geben durfte:

»Es war ein Fehlalarm!«

Was folgt als Nächstes? Seine Zwangseinweisung als »Corona-Leugner« in eine Geschlossene? Ein inzwischen beurlaubter Fachreferent im Bundesinnenministerium (BMI) von Horst Seehofer (CSU) soll mit allen Mitteln mundtot gemacht werden. Weil er die Notwendigkeit für den Shutdown-Irrsinn massiv in Zweifel gezogen hat.

Ein brisantes Papier aus dem Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) äußert massive Zweifel an der Notwendigkeit des Shutdown-Irrsinns

Das »Corpus Delicti« ist eine fundierte Analyse. Sie ist gut 80 Seiten lang, geschrieben auf dem offiziellen Briefpapier des Bundesinnenministeriums. Der Mainstream schweigt das brisante Dossier weitgehend tot. Und wenn es doch Erwähnung findet, dann so, dass der Verfasser als skurriler Eigenbrötler, als »Corona-Leugner« gar erscheint. Mit anderen Worten: Eigentlich gehört der Mann in die Klapse.

Die Gründe liegen auf der Hand: Die Corona-Maßnahmen waren aus Sicht des sachkundigen und untadeligen Fachbeamten K., immerhin Referent im Referat »KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat«, völlig unangemessen!

In den regierungstreuen Medien des Landes liest sich das Ganze allerdings so:

›n-tv‹: »Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums (BMI) hat auf eigene Faust eine Analyse zum Umgang der Bundesregierung mit dem neuartigen Coronavirus erstellt und versendet – an einen großen Verteiler mit Empfängern sowohl innerhalb als auch außerhalb der Seehofer-Behörde. Pikant: Die Thesen des Papiers, das am Wochenende auf dem rechtskonservativen Blog ›Tichys Einblick‹ veröffentlicht wurde, widersprechen der Haltung des Ministeriums diametral.«

›spiegel.de‹: »Das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer (CSU) muss sich mit einem pikanten Vorgang im eigenen Haus beschäftigen. Ein Referent des Ministeriums hat, ohne dafür einen Auftrag bekommen zu haben, ein Papier zur Coronakrise verfasst – das im völligen Widerspruch zur Haltung des Ministeriums steht. Das gut 80 Seiten umfassende Papier soll er nach ›Spiegel‹-Informationen sowohl intern wie extern an einen großen Verteiler verschickt haben. Am Wochenende landete es dann auf der rechtskonservativen Seite ›Tichys Einblick‹ – wo der Referent als eine Art Whistleblower dargestellt wird.»

›focus-online‹: »Deutschlandweit gehen Menschen auf die Straße, um gegen die Maßnahmen im Zuge der Coronavirus-Pandemie zu demonstrieren. Viele von ihnen angetrieben von Menschen, die eine große Verschwörung hinter all dem vermuten. Nun kommt ausgerechnet aus dem Innenministerium ein brisantes Papier – verfasst von einem offensichtlich Corona leugnenden Mitarbeiter.«

Die Mainstream-Medien mögen es drehen und wenden, wie sie wollen – Fakt ist:

Der Ministerialbeamte hat seine Analyse unter den Augen zahlreicher Stellen des Bundesinnenministeriums erarbeitet. Sein Verteiler reicht im BMI bis zum Leiter der Abteilung Öffentliche Sicherheit und umfasst gut 30 Personen, darunter allein 9 im Krisenstab des BMI. Das Deckblatt weist aus, dass die verschickte Fassung 2.0.1 vom 7. Mai auf einer Fassung vom 25. April 2020 beruht. Der Referent hat also über lange Zeit gearbeitet. Die Zahl der Personen und Stellen, die daran aktiv oder passiv beteiligt waren, ist dementsprechend groß. Die Bitte des Fachbeamten, den Alarmruf dem Minister vorzulegen, wurde ohne Prüfung des Inhalts abgelehnt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Die zentralen Aussagen der Analyse lauten:

»Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von Covid-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.«

»Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung«, heißt es weiter. »Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren).« Zu den ergriffenen Maßnahmen schrieb der Ministeriumsmitarbeiter demnach: »Der Kollateralschaden ist inzwischen höher als der erkennbare Nutzen.«

Mehrere höherrangige Beamte und auch die unmittelbaren Vorgesetzten von K. hatten ganz offensichtlich weder Zeit noch Lust, den langen Bericht des hauseigenen Corona-Rebellen zu lesen – geschweige denn das Rückgrat, das gut 80 Seiten umfassende Dossier der politischen Leitung vorzulegen. Sie ließen das Papier im Bermudadreieck der Ministerialbürokratie verschwinden. Bis sich K., der nicht länger schweigen konnte und wollte, ein Herz fasste und den Weg in die kritische Öffentlichkeit der alternativen Medien ging.

Früher (lang ist’s her), da gab es einmal ein politisches Magazin aus Hamburg, das aus diesem hochbrisanten Stoff eine Titelstory gemacht hätte. Da war der ›Spiegel‹ noch ein Nachrichtenmagazin, das »Sturmgeschütz der Demokratie« (Gründer Rudolf Augstein) – und kein von Bill Gates gesponsertes, regierungstreues Gerüchtemagazin!

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