Ein hingerotzter Satz, eine belanglose Pressekonferenz:

Merkels Versagen in der Corona-Krise!

Die Corona-Krise lähmt die Weltwirtschaft, auch in Deutschland wächst die Zahl der Infizierten, das öffentliche Leben kommt immer mehr zum Erliegen. Und was sagt die Kanzlerin? Sie sagt wieder einen ihrer bekannten wurschtigen, teilnahmslosen und substanzarmen Sätze: »60 bis 70 Prozent der Menschen werden damit etwas zu tun haben.«

Leere Worthülsen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erging sich auf der Pressekonferenz zur Corona-Krise in Wurschtigkeit und Plattitüden

Für eine Krisen-Ansprache zur Lage der Nation – und zwar dort, wo sie hingehört, nämlich in den Deutschen Bundestag – reicht es nicht. Da muss ein hingerotzter, oberflächlicher und nicht reflektierter Satz am Rande der CDU/CSU-Fraktionssitzung reichen, über den u. a. die ›Bild‹-Zeitung berichtete: »60 bis 70 Prozent der Menschen in Deutschland werden sich mit dem Coronavirus infizieren« bzw. werden laut ›Welt‹ damit etwas »zu tun« haben. Es komme jetzt wirklich »auf uns« an – »wir stehen bei Corona vor einer Herausforderung, wie wir sie so noch nicht hatten«.

Inhaltslose Worthülsen wie »Wir schaffen das«, »jetzt sind sie (die Migranten) halt da – mir doch egal« oder »eine Islamisierung sehe ich nicht«.

Während sich die Regierungschefs in Frankreich, Italien und Großbritannien mit Empathie an ihre verunsicherten und verängstigten Landsleute wenden, plappert Merkel wieder einmal drauf los und klopft ihrem in der Krise nicht gerade überzeugend wirkenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf die Schulter: »Die Hauptlast trägt Jens Spahn. Er macht das ganz toll. Das ist auch Ansporn für die nächste Zeit. Denn die Krise ist natürlich noch nicht vorbei.«

Nicht weniger erhellend war Merkels Auftritt vor der Bundespressekonferenz heute, wo ein Mainstream-Claqueur sie als »erfolgreiche Krisenmanagerin« umschleimte.

Merkels neueste Plattitüde: »Maß und Mitte«

»Man muss nicht alle Bereiche des öffentlichen Lebens einem Stresstest aussetzen. Maß und Mitte sind die richtige Antwort«, laberte Merkel die Mainstream-Presse voll. »Wir schaffen das« lässt grüßen!

›Bild.de‹ berichtet: Merkel, die sich in den vergangenen Tagen immer wieder von Spahn und ihrem Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), einem promovierten Arzt und Honorarprofessor »unterrichten« ließ, habe darauf hingewiesen, dass noch mehr Veranstaltungen abgesagt werden müssten, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

Sie hätte noch anmerken können: »Mir doch egal!«

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