»Extinction Rebellion« & Co:

Der Allmachtswahn der Öko-Extremisten

Die Demonstrationen, Kundgebungen Straßenblockaden der »Klimabewegung« sind keineswegs harmlose Proteste »von unten«. Hinter den aufgehetzten Kindern und Jugendlichen stehen Organisationen mit handfesten wirtschaftlichen Interessen. Ihre Anführer träumen von einer Weltdiktatur.

Klimahysteriker demonstrieren landauf, landab für einen Systemwechsel: Freiheit und Demokratie stehen auf dem Spiel

Selbst unserem bräsigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier wird es offenbar allmählich mulmig angesichts der Diktaturträume und Allmachtsfantasien der radikalen Klimahysteriker. In einem Interview kritisierte Steinmeier das Demokratieverständnis von Öko-Extremisten wie dem Gründer der obskuren Organisation »Extinction Rebellion«, Roger Hallam, der behauptet hatte, der »Klimawandel« sei »größer als die Demokratie«.

»Wer meint, dass irgendeine autoritäre Ordnung besser mit den Herausforderungen der Gegenwart umgehen kann, der irrt«, sagte Steinmeier. Damit hat er zweifellos recht. Diese Geister hat die politische Klasse allerdings selbst gerufen, und sie wird sie so schnell auch nicht wieder loswerden.

Merkels Einflüsterer – ein Diktatur-Träumer

Einer, der ganz ähnlich denkt wie Hallam, war jahrelang einer der einflussreichsten Ohrenbläser der Bundeskanzlerin: Hans Joachim Schellnhuber, unter Merkel vom wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Provinzuniversität zum Chef des »Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung« berufen.

Einflussreicher Ohrenbläser der Bundeskanzlerin:  Hans Joachim Schellnhuber, Chef des »Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung«

Als langjähriger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Mitglied des Weltklimarats (IPCC) ist der beharrlich von einer Expertendiktatur träumende Schellnhuber einer der Chefarchitekten der milliardenverschwendenden und wohlstandszerstörenden »Klimapolitik« der Bundesregierung.

Ginge es nach Schellnhuber, würden die demokratischen Institutionen zur bloßen Fassade degradiert und ihnen ein von niemandem gewählter und niemand verantwortlicher »Zukunftsrat« vor die Nase gesetzt, der nach Gutdünken Gesetze kassieren oder verhindern könnte, die dem vermeintlich allem übergeordneten Ziel des »Klimaschutzes« seiner Meinung nach zuwiderlaufen.

Für die von Schellnhuber ausgerufene »Große Transformation« zur »Klimaverträglichkeit«, die mit allen Mitteln durchgedrückt werden soll, gibt es einen prägnanteren Ausdruck: Ökodiktatur, am besten global.

Verbotsparteien

Dieser Ungeist hat weite Teile von Politik, Medien und Gesellschaft tief durchdrungen und auf gefährliche Abwege geführt. Am unverhohlensten lässt die Verbotspartei der Grünen ihren diktatorischen Impulsen freien Lauf.

Wenn es ums Überleben geht, sind demokratische Prozesse störend: Demonstration der radikalen Bewegung »Extinction Rebellion« in Berlin

Verbrennungsmotoren verbieten, Fleischkonsum bekämpfen, individuelle Mobilität einschränken oder gleich ganz unmöglich machen, alles, was ihnen nicht passt, mit Steuern belegen, bis die Augen tropfen und der Mittelschicht die Luft ausgeht – kaum ein Lebensbereich, in den sich die grünen Gouvernanten nicht mit Vorschriften und Verboten einmischen.

Die Bundesregierung, die von den Öko-Ideologen beständig am Nasenring vorgeführt wird, verfolgt mit ihrem Krieg gegen Verbrennungsmotoren, der planwirtschaftlichen Energie- und Mobilitäts-»Wende«, der E-Mobilitätspropaganda zulasten des industriellen Kerns der deutschen Volkswirtschaft, ihren »Klimapaketen« und Gesetzesfeuerwerken kaum andere Ziele.

Radikale Fußtruppen

Reißerisch auftretende »Bewegungen« wie »Fridays For Future« oder die noch schrillere Variante »Extinction Rebellion« haben in diesem Schema eine vorgezeichnete Funktion: Sie sind die radikalen Fußtruppen, die Druck auf die Straße bringen und eine hysterische Grundstimmung erzeugen und verbreiten, um die öffentliche Meinung sturmreif zu schießen.

Politiker können sich auf die vermeintliche Massenbewegung berufen, Medien bekommen die passenden Propagandabilder geliefert, und beide zusammen hämmern den Bürgern ein, sie müssten eben auch extreme Einbußen an ihrem Wohlstand und an ihrer gewohnten und bevorzugten Lebensweise hinnehmen, um den Planeten vor dem, je nach aktueller Lesart, Verbrennungs- oder Kältetod zu retten, sich von den ihnen eingeredeten Sünden freizukaufen und den drohend an die Wand gemalten Weltuntergang doch noch abzuwenden.

Staatsdemo mit Gruppenzwang: »Fridays For Future« ist keineswegs die Graswurzelbewegung, als die sie sich gerne gibt

Diese Organisationen sind entgegen der von ihnen gepflegten Legende nicht spontan entstanden oder schicksalhaft vom Himmel gefallen. Es muss schon misstrauisch stimmen, wenn eine selbst ernannte Jugendbewegung wie »Fridays For Future« ihr Treiben unter dem allgemeinen Beifall eben derjenigen Politiker und Autoritäten ungestört abhalten können, gegen die sie angeblich doch »rebellieren«.

Quasi-Staatsdemos mit Gruppenzwang

Ob Schule schwänzen oder Straßenblockaden, die Kanzlerin findet es genauso gut wie die Grünen, Schulleiter ermuntern zum Schwänzen, statt die Verletzer des Schulgesetzes zu sanktionieren, oder üben sogar mehr oder minder deutlichen Gruppenzwang aus – fast fühlt man sich an »DDR«-Zeiten erinnert, als Schulkinder klassenweise auf Lastwagen verladen wurden, um für diesen oder jenen von der Partei gewünschten Zweck zu demonstrieren, und wer sich verweigerte, der musste sich vor dem Kollektiv rechtfertigen und Selbstkritik üben.

Zunehmende Radikalisierung ist die logische Folge dieser Ermunterung. Ende September legten »Fridays For Future«-Extremisten im Rahmen eines globalen »Klimastreiks« in mehreren Großstädten den Verkehr lahm; Autofahrer von Stuttgart bis Berlin wurden schikaniert und verärgert. In Hamburg rückten gar prophylaktisch Wasserwerfer an.

In Frankfurt drangen Protestierer in die Paulskirche ein, die Internationale Automobil-Ausstellung wurde mit Blockaden und Straßenschmierereien heimgesucht. In Stuttgart blockierten Anhänger einer antikapitalistischen Untergruppe eine Filiale der Deutschen Bank, »Klima«-Demonstranten warfen am Flughafen Papierflieger durch die Schalterhalle. Im Münchner Stadtteil Schwabing wurde eine zweistellige Zahl an Geländewagen mit Stickern beklebt (»Du stinkst!«).

Gewalt im Namen des »Klimaschutzes«

Nach Brandanschlägen auf Berliner Bahnanlagen Ende September tauchte ein mögliches Bekennerschreiben im Netz auf, das ebenfalls auf eine Klima-Aktion hindeutet. »Zu einem richtigen Generalstreik gehören auch Blockaden und feurige Sabotageaktionen«, heißt es darin, berichtete die ›Bild‹-Zeitung. Linksextreme Feuerteufel haben eine neue Rechtfertigung für ihre Brandanschläge, und Sachbeschädigungen an als »klimaschädlich« denunzierten größeren Pkws und Geländewagen sind in mehreren Städten zum neuen Extremistensport geworden.

Nötigung der arbeitenden Bürger: Straßenblockade der selbst ernannten Klimaretter in Berlin

Keine Überraschung also, dass sich auch militante Linksextremisten aus dem Umkreis der sogenannten »Antifa« zunehmend unter die Protestaktionen mischen und die Gelegenheit zu Gewalttätigkeiten und Straßenterror nutzen. Auch sie dürfen sich schließlich dadurch ermuntert fühlen, dass sie durch die quer durch die Parteien inzwischen gepflegte »antifaschistische« Kampfrhetorik einen quasioffiziellen Status genießen und nicht zuletzt über diverse fragwürdige »Gegen rechts«-Programme auch ihr Scherflein von den ausgeschütteten Steuermillionen erhalten.

»Fridays For Future« – ein PR-Produkt

Dass man mit der zur Ikone hochstilisierten »Heiligen Greta«, der 16-jährigen schwedischen Schülerin Greta Thunberg, eine Jugendliche mit unreifer Persönlichkeit und massiven mentalen Problemen als »Anführerin« einer »globalen Klimaschutzbewegung« vorgestellt hat, die noch dazu in der Öffentlichkeit keinen geraden Satz herausbringt, wenn sie nicht von anderen vorbereitete Texte vorliest, war wohl eine Probe aufs Exempel, wie weit man die Bürger mit einer planvoll entfachten Hysterie manipulieren und für dumm verkaufen kann.

Auch diese Personalisierung ist keineswegs zufällig erfolgt. Unabhängige Blogger haben die Recherchearbeit geleistet, die die etablierten Medien in ihrem Selbstverständnis als Transmissionsriemen einer vorherrschenden Zeitgeist-Ideologie verweigert haben, und Greta Thunberg als »Marionette des linken Mainstreams« entlarvt.

Finanzielle und kommerzielle Interessen

Hinter diesem PR-Coup stecken massive finanzielle und kommerzielle Interessen. »Entdeckt« wurde Greta Thunberg von einem schwedischen Finanzinvestor namens Ingmar Rentzhog, der schon zuvor als Gründer dubioser »Klimaschutz«-Organisationen zur Beförderung eigener Interessen hervorgetreten war. Die Eltern der Jugendlichen gehören einer wohlhabenden großbürgerlichen Familie an, die mit der »Klimaschutz«-Szene ebenfalls vernetzt ist und über Buchprojekte und Marketing auch an der geplanten Prominenz ihrer Tochter mitverdienen.

Linksradikale Kapitalismusgegner marschieren bei den Klima-Demos vorne mit: Ironischerweise scheffeln ihre Hintermänner dabei Millionen

Das passt zum Erscheinungsbild der »Bewegung«, in dem Migranten und Arbeiterkinder nicht zu finden sind; mit der vielgepriesenen linken »Diversität« ist es bei »Fridays For Future« nicht weit her. Es sind die »Kinder der Privilegierten«, die dort risikolos rebellieren. »In allen westlichen Industriegesellschaften gibt es denselben Typus linker, gutverdienender Akademiker. Sie arbeiten als Lehrer, Hochschullehrer, in der Verwaltung, als Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten«, schreibt Gérard Bökenkamp in einem Essay für ›eigentümlich frei‹. Die Kinder dieser typischen Grünen-Wähler werden als Fußvolk auf die Straße geschickt, um für ihre Ideologie zu werben.

Kapitalismusfeindliche Globalisten als Drahtzieher

Nicht anders verhält es sich mit den Hinterleuten der Bewegung: ein »kapitalismusfeindlicher, internationaler Geldadel, der sich ständig mit falschen Prognosen hervortut, Wasser predigt und Wein trinkt«, beschreibt Jürgen Fritz treffend diese Klientel. Die Spuren führen zum Club of Rome, der seit seinem Propagandaerfolg »Die Grenzen des Wachstums« aus den siebziger Jahren die Welt mit immer groteskeren und zuverlässig nicht eintretenden apokalyptischen Visionen in Panikstimmung zu versetzen versucht, und zu dessen Vizepräsidenten in Deutschland, Frithjof Finkbeiner.

Finkbeiner ist zugleich Vater des Gründers der »Plant-for-the-Planet-Foundation« und deren vertretungsberechtigter Vorstand. Außerdem ist Finkbeiner, wie Ansgar Neuhof bei ›Tichys Einblick‹ schreibt, »zugleich auch Mitbegründer und Vorsitzender der Global Marshall Plan Foundation und Global Contract Foundation und Aufsichtsratsvorsitzender der Desertec Foundation. Alles Organisationen, deren Geschäft die Angst vor dem Klimawandel ist«.

Die Protestaktionen sehen mitunter harmlos-infantil aus, doch die Forderungen der »Aktivisten« laufen auf eine Öko-Diktatur hinaus

Die »Plant-for-the-Planet-Foundation« steuert «Fridays For Future« und verwaltet deren Finanzen; die demonstrierenden Schüler sind ihre Fußtruppen, ihre »nützlichen Idioten«. Die Ideologie dieser zweifelhaften globalistischen Netzwerke ist nicht viel anders als die des »Club of Rome«: Wachstum, Marktwirtschaft und Wohlstand sind böse und müssen verteufelt werden.

Rettung können »allein staatliche Planung oder besser noch internationale Behörden, die die Weltgeschicke nach den Vorgaben des Club of Rome steuern. Sie sollten das Wachstum drosseln, Wirtschaft und Konsumenten an die Kandare nehmen«, hat der Publizist Michael Miersch diese Ideologie schon 2007 auseinandergenommen. Womit wir wieder bei der Denkweise von Merkels Chefeinflüsterer Hans Joachim Schellnhuber wären.

Kriegserklärung an die Normalbürger

Ganz ähnliche Hintergründe weist die noch radikalere Variante »Extinction Rebellion« auf, deren Mitgründer Roger Hallam den Normalbürgern, die er als Bedrohung des Planeten sieht, den Krieg erklärt hat und dabei nach eigener Aussage durchaus bereit ist, auch »Tote in Kauf« zu nehmen. Die in der medialen Berichterstattung landauf, landab hochgejubelte Organisation hat zwar lediglich 5.000 Mitglieder, ernst nehmen muss man sie dennoch, meint der liberale Publizist Ramin Peymani.

So weit ist es bis jetzt noch nicht gekommen; Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sind bei den Aktionen der mit »XR« abgekürzten Organisation dennoch die Regel und nicht die Ausnahme. In Deutschland wird auch diese dubiose Bewegung regelrecht verhätschelt.

Ökoextremist Roger Hallam: Der Mitgründer von »Extinction Rebellion« ist auch bereit, »Tote in Kauf« zu nehmen

In anderen westlichen Ländern wurden Störer und Blockierer während des weltweiten Aktionstags zur Lahmlegung großer Städte Anfang Oktober zu Hunderten und Tausenden verhaftet und bekamen in London auch schon mal den Volkszorn der arbeitenden Bevölkerung zu spüren. Die Berliner Polizisten mussten dagegen zu ihrem eigenen Verdruss und Ärger tatenlos danebenstehen, wenn Brücken und zentrale Verkehrswege tagelang vom jugendlichen »Klimaschutz«-Partyvolk blockiert wurden. Politisch war das so gewollt.

»Extinction Rebellion« und die Milliardäre

Dafür wurden die »Aktivisten«, die in der Erscheinung dem »Fridays For Future«-Fußvolk ähneln, zum Teil auch noch gut bezahlt mit bis zu 400 Euro wöchentlich, wie »Science Files« aufgedeckt hat. Geld spielt bei »Extinction Rebellion« auch keine Rolle. Hinter der Organisation steckt der Verein »Compassionate Revolution Ltd.«, zu Deutsch etwa »Mitfühlende Revolution GmbH«.

Drahtzieher und einer der Hauptfinanzierer ist ein britischer Hedgefonds-Milliardär, zitiert Ramin Peymani aus den Recherchen der britischen Presse. Die demokratiefeindliche Organisation rekrutiert sich nach Erkenntnissen des früheren Leiters der Terrorismusabwehr von Scotland Yard, Richard Walton, aus politischen Extremisten und Anarchisten und missbraucht den »Klimaschutz« als Tarnung. Walton empfiehlt »kompromissloses Vorgehen« gegen »XR«, das die britische Polizei auch an den Tag gelegt hat.

Sozialistisch-globalistische Internationale

Kritisch gesehen wird »Extinction Rebellion« auch in Deutschland, und das nicht nur vom eingangs zitierten Bundespräsidenten. Konsequenzen werden daraus allerdings nicht gezogen. Mit Beginn der kälteren Jahreszeit haben die Demonstrationsaktivitäten der meist von verwöhnten Kindern grüner Besserverdiener unterstützten Panikorchester zwar nachgelassen. Ihre Ideologie spukt allerdings weiter herum.

Es ist die unheilige Allianz von linksextremen und globalistischen Internationalisten, die beim »Klimaschutz« ebenso wie bei Multikulturalismus und Einwanderungspropaganda zum Tragen kommt, um Nationalstaaten und demokratische Institutionen zu schleifen und den alten sozialistischen Traum vom neuen Einheitsmenschen mit Umerziehung, Verboten und Freiheitsentzug doch noch zu verwirklichen.

Wer Freiheit und Demokratie liebt, bleibt wachsam, wenn die globalistische Internationale wieder einmal die Menschen zwangsbeglücken will.

(fh)

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