Gedankensplitter von Michael Klonovsky

Michael Klonovsky

Mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit erscheinen in den Medien Artikel über bedrohliche »rechte Netzwerke«. Auch auf jeder Buchmesse werden in ihrem Duktus ähnliche Bücher über die besagten Netzwerke präsentiert.

Artikel oder Bücher über »linke Netzwerke« dagegen erscheinen praktisch nie. Das kann drei Gründe haben.
Erstens: Es gibt keine.
Zweitens:
Sie sind so mächtig, dass die Offenlegung ihrer Strukturen unerwünscht ist.
Drittens: Sie durchziehen die gesamte Gesellschaft und sind kaum mehr identifizierbar.

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