Eine Kolumne von Hans Peter Stauch:

Gegen fast alles, dafür aber mit Staatsknete

Die Schlägertruppen der »Antifa‹ sind die Faust der parlamentarischen Linken auf der Straße. Der Verdacht erhärtet sich, dass die linksextremen Stiefeltruppen gewollte Akteure in einem üblen Spiel sind.

Spätestens als sich die Grünen-Politikerin Renate Künast und die SPD-Vorsitzende Saskia Esken als Fans der »Antifa« bekannten und Unterstützung für diese forderten, spätestens ab dem Zeitpunkt, als die ehemalige IM-Mitarbeiterin Anetta Kahane, heute Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, endlich mehr Geld für »Antifa«-Strukturen und deren Projekte forderte, spätestens als bekannt wurde, dass der »Kampf gegen rechts« vom deutschen Familienministerium mit jährlich über 100 Millionen Euro geführt wird, spätestens da hätte man in dem Teil des politischen Betriebes, der sich noch zum Rechtsstaat mit seiner grundgesetzlichen Basis bekennt, hellhörig werden müssen. Nichts dergleichen ist geschehen, lediglich die AfD forderte und fordert ein Verbot des mit Staatsgeldern und von den linken Gewerkschaften unterstützen Terrors. Die schwarz vermummten Schläger, die als gut organisierte und offenbar gut finanzierte linksextreme Sturmabteilungen die deutschen Straßen terrorisieren und den politischen Gegner brutal angreifen, dessen Leib und Leben bedrohen, kennen keine Gnade und verhüllen ihre dreisten und FDGO-feindlichen Aktionen in ein krudes anarchistisch-marxistisches Weltbild.

Wer einmal die mit dem üblichen linken Theorie-Geschwafel gefüllten Homepages der unterschiedlichen »Antifa«-Gruppen angeschaut hat, weiß, hier geht es ausschließlich um das Niederhalten, die brutale Unterdrückung des politischen, konservativen und rechten Gegners und die Zerschlagung des sogenannten kapitalistischen Systems. Der antifaschistisch-soziale Gegenentwurf zu den augenblicklich herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen lässt sich wunderbar nicht nur in Berlin, Hamburg und mittlerweile auch Stuttgart studieren, beredte Beispiele finden wir aktuell auch in den USA, wo zum Beispiel in Seattle die »Antifa« dank der linken Stadtregierung eine »autonome Zone« ohne Polizeikontrolle errichten konnte. Eine bewaffnete »Antifa«-Miliz kontrolliert den Bereich so erfolgreich, dass Vergewaltigungen, Nahrungsmittelknappheit und Schutzgelderpressung an der Tagesordnung sind.

Das hindert allerdings Die Linke keineswegs daran, dieses sogenannte Projekt zu romantisieren. Die hiesigen Mainstream-Medien, wie etwa die ›Frankfurter Rundschau‹, äußern sich in wohlwollender Sachlichkeit, die den höchst gewalttätigen und staatsfeindlichen Charakter der katastrophalen Entwicklung ganz bewusst unter den Tisch kehren soll.

Die AfD fordert in Deutschland deshalb endlich die Einstufung der »Antifa«-Gruppen als verfassungsfeindlich und fordert ihr totales Verbot. Es muss auch dem denkfaulsten Bundesbürger mittlerweile ein Licht aufgegangen sein. Und wenn nicht, empfehle ich jedem, die furchtbaren Vorgänge in Stuttgart am 16. Mai rund um den Beinahe-Mord an dem Alternativ-Gewerkschafter Andreas Ziegler zur Kenntnis zu nehmen.

Hans Peter Stauch

Jahrgang 1952, ist seit 2016 Mitglied des Landtags
von Baden-Württemberg. Er ist der verkehrspolitische Sprecher der
dortigen AfD-Fraktion. Darüber hinaus liegen seine Themenschwerpunkte
auf Fragen der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik.

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