Getuschel in der Hauptstadt:

Woher hat Spahn das Geld für eine Millionen-Villa?

Man gönnt sich ja sonst nichts …

Während Millionen Menschen in Deutschland wegen Corona um ihre Jobs bangen, haben sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und sein »Ehemann« Daniel Funke mal eben eine denkmalgeschützte 300 Quadratmeter große Luxusvilla in Berlin-Dahlem gekauft. In dem Nobelviertel im Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf residieren hochherrschaftlich u. a. Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und Verleger-Witwe Friede Springer. Laut internen Unterlagen des Maklers sollen Spahn und Funke 4,2 Millionen Euro bezahlt haben, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Immer mit Mittelpunkt der Berliner Society: Jens Spahn (CDU) und sein Göttergatte Daniel Funke

›RTL‹ zufolge soll die Kaufentscheidung wegen Corona gefallen sein. Demnach habe sich Spahn in seiner jetzigen Eigentumswohnung im vergleichsweise piefigen Berliner Stadtteil Schöneberg nicht mehr wohl gefühlt. Immer wieder sei er in den vergangenen Wochen vor seiner Haustür angesprochen worden. Dabei seien nicht immer positive Worte gefallen (was gut nachvollziehbar ist).

Aber auch Göttergatte Funke soll sich in der Wohnung mit dem kleinen Balkon von den ständigen Kontaktaufnahmen gestört und eingeengt gefühlt haben. Vielleicht dürfte der Wunsch nach mehr Platz auch deshalb größer geworden sein:

► Das »Ehepaar« Spahn-Funke hege den Wunsch, ein Kind zu adoptieren, heißt es. Das aber käme in weiten Teilen der Union nicht bzw. noch nicht gut an. Insofern seien »Elternfreuden« erst einmal zurückgestellt worden. So hört man es jedenfalls im Umfeld von Spahn.

Doch woher haben die beiden das Geld für eine Millionen-Villa?

»Für die Finanzierung muss sich das Ehepaar strecken«, lassen Spahns Propaganda-Büchsenspanner irreführend verbreiten. Fakt ist: Spahn erhält als Bundesgesundheitsminister Gesamtbezüge von rund 20.000 Euro im Monat. Funke, der das Hauptstadt-Büro von Hubert Burda Media leitet, dürfte nach Schätzungen von Branchenkennern gut und gerne auf 15.000 Euro brutto monatlich kommen. Macht, gemeinsame steuerliche Veranlagung unterstellt, ein Jahreseinkommen von gut und gerne 420.000 Euro. Und: Als Ex-Pharmalobbyist dürfte Spahn vermutlich das eine oder andere aus seinen früheren nicht zu knappen Nebeneinkünften auf die hohe Kante legen können.

Was allerdings nur wenige wissen: Spahn hat mit seiner »Heirat« vermutlich auch eine, wie der Volksmund sagt, »gute Partie« gemacht. Denn Daniel Funke soll dem gleichnamigen Essener Medien-Clan entstammen. Insofern dürfte Spahns Göttergatte nicht aus »armem Hause« kommen.

Apropos »arm«: »Hartz IV bedeutet nicht Armut«, hatte Spahn 2018 getönt. Die Stütze garantiere jedem »das, was er zum Leben braucht«. Manche brauchen etwas mehr …

Millionen-Darlehen von der »eigenen« Bank

P.S.: Unterdessen sorgt die Spahn-Villa weiter für Wirbel. Pikant: Im Rahmen der Finanzierung gibt es offenbar eine Verbindung zu einem Geldinstitut, in dessen Verwaltungsrat der gelernte Bankkaufmann Spahn jahrelang saß. Wie das Portal »Business Insider« berichtet, sollen Spahn und sein »Ehemann« für die Finanzierung der Villa u. a. ein Darlehen über 1,75 Millionen Euro von der Sparkasse Westmünsterland erhalten haben. Spahn, gebürtiger Münsterländer, habe von 2009 bis 2015 im Verwaltungsrat des Instituts gesessen.

So was nennt man wohl ein »Geschmäckle« … (oys)

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