Gewinner & Verlierer

Gewinner: Donald Trump (73, Präsident der Vereinigten Staaten) Verlierer: Sebastian Kurz (33, ÖVP)

Gewinner

Der politische Friedhof ist überfüllt mit den »Leichen« derer, die Donald Trump (73) für politisch tot erklärt haben. Es mag einem gefallen oder nicht: Wer den mächtigsten Mann der Welt für dumm hält oder meint, er sei zu keiner Strategie fähig, irrt gewaltig! Ob einem die Strategie nun zusagt oder nicht: Es gibt sie! Trump hat dem Terror-Regime in Teheran mit der Eliminierung von dessen Auslandsterror-Chef eine klare Ansage gemacht. Es ist die einzige Sprache, die die Mullahs verstehen. Qassem Soleimani (62), der mächtige Anführer der iranischen al-Quds-Einheiten, starb in der Nacht zum Freitag bei einem von Trump persönlich angeordneten Drohnenangriff unweit des Flughafens von Bagdad. Für die USA war der Iraner einer der größten Staatsfeinde. Er steuerte die Einsätze seiner Terror-Brigaden u.a. im Irak, in Syrien, im Libanon und Jemen. Zu seinen erklärten Zielen gehörte die Vernichtung Israels. Der in seinem Auto von einer sogenannten Sensenmann-Drohne zerfetzte Terror-General konnte nur anhand eines Ringes identifiziert werden, den Soleimani wie üblich an der Hand trug. Trump selbst hatte nach dem erfolgreichen Schlag im Irak auf ›Twitter‹ das Bild einer US-Flagge verbreitet – ohne jeden weiteren Kommentar. Cool, auch wenn es jetzt politisch heiß werden dürfte im Nahen Osten!

Verlierer

So viel steht fest: Das wird eine Koalition aus Wasser und Feuer! Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (33, ÖVP) will künftig mit den Grünen regieren – auch wenn der Koalitionsvertrag formal noch unter Vorbehalt steht. Dabei können es die machtgeilen Alpen-Ökos kaum erwarten, endlich an die Futtertröge zu kommen. Endgültig entzaubert wurde allerdings der scheinkonservative ÖVP-Chef als vermeintliche Führungsfigur eines patriotischen Aufbruchs in Europa. Der Ösi-Kanzler zeigt sein wahres Gesicht. Viele hatten es hinter seinen Jumbo-Ohren ohnehin immer schon vermutet: Kurz ist aalglatt und von politischer Beliebigkeit – sozusagen der Mensch gewordene Zeitgeist. Unter der antiseptischen Maskerade sehen wir keinen politischen Rockstar, zu dem viele Kurz verklärt hatten. Wir erkennen eine durchgestylte Polit-Barbiepuppe à la Ken, einen (bestenfalls) Heimatsänger aus Kalkül, dessen Grundcharakter eine machiavellistische Eiseskälte kennzeichnet. Wofür brennt Kurz, wofür schlägt sein Herz? Für die Macht – und sonst gar nichts! Alle ihm nachgesagten Ideale verrät er für eine Handvoll grüner Silberlinge. Eine Blaupause für Deutschland? Gott bewahre – tu infelix Austria!

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