Gute Nacht, Deutschland:

SPD und Linke arbeiten auf R2G hin!

Für den Moment scheint eine rot-rot-grüne Koalition im Bund (R2G) aufgrund des Corona-Umfragehochs der Unionsparteien wieder knapp außer Reichweite. Doch die Parteichefs von SPD und um-etikettierter SED arbeiten weiter unverdrossen auf einen Wechsel nach der Bundestagswahl 2021 hin.

Der Albtraum schlechthin: Die Parteichefs von SPD und Linke werkeln an R2G im Bund

Es ist die Mutter aller Albträume, schlimmer noch als die jetzt fast 16 Merkel-Jahre:

SPD und Linke wünschen sich eine noch chaotischere Alternative zur Chaos-GroKo! Die Parteichefs beider sozialistischer Bruderparteien hoffen ungeachtet des aktuellen Umfragehochs von CDU und CSU auf ein linkes Regierungsbündnis nach der nächsten Bundestagswahl.

In einem 14-seitigen Strategiepapier haben Die-Linke-Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger ihre sozialistischen Träume »für eine solidarische Zeit nach Corona« aufgeschrieben. Dies sei ein Angebot »natürlich auch« an SPD und Grüne.

Programmatisch kramen die Linken-Chefs etliche Klassiker aus der sozialistischen Mottenkiste hervor: von A wie Akuthilfen à la Mietenstopp über U wie Umverteilung bis V wie Vermögensabgabe. Es versteht sich von selbst, dass auch eine staatliche Kontrolle der zentralen Infrastruktur (sprich: u. a. volkseigene Verkehrs- und Energiebetriebe) sowie höhere Löhne bei kürzeren Arbeitszeiten nicht fehlen dürfen – von der »sozial-ökologischen Transformation« gar nicht erst zu reden. »Die Linke sollte bei den kommenden Bundestagswahlen offensiv das Ziel eines Politik- und Regierungswechsels vertreten«, heißt es in dem Papier.

Auch bei den Genossen von der SPD wächst das Verlangen, endlich mit Stasiroten und Grünen ins gemeinsame Regierungsbett gehen zu können – »weil über den Abbau der wachsenden Ungleichheit mit der Union nicht zu reden ist«, sagte der SPD-Chef Norbert Walter-Borjans dem Hamburger Gerüchtemagazin ›Spiegel‹. Diese Ansicht vertrete er schon lange gemeinsam mit seiner Co-Vorsitzenden Saskia Esken: »Wenn Deutschland nicht auf Dauer von einer Großen Koalition regiert werden soll, müssen sich alle bewegen.«

Gute Nacht Deutschland!

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