Henning von Tresckow: Ich bin, der ich war

Texte und Dokumente

Herausgeber: Sigrid Grabner, Hendrik Röder

Am 20. Juli jährt sich das Attentat auf Hitler und der aussichtsreichste Versuch, die NS-Diktatur in Deutschland aus eigener Kraft zu befreien zum 75. Mal. Neben Claus von Stauffenberg ragt Henning von Tresckow unter den Männern hervor, die versuchten, Deutschland aus der Gewalt des Tyrannen zu befreien.

Generalmajor Henning von Tresckow war Kopf und Herz des militärischen Widerstands gegen Hitler. Er verband die Fähigkeit zu weitschauender Planung mit dem unbedingten Willen zur Tat.

Die Frage, ob 1944 ein Umsturzversuch noch sinnvoll sei, wies er brüsk zurück. Das Attentat müsse um jeden Preis gewagt werden. Tresckow: »Sollte es nicht gelingen, so muss trotzdem gehandelt werden. Denn es kommt nicht mehr auf den praktischen Zweck an, sondern darauf, dass die deutsche Widerstandsbewegung vor der Welt und vor der Geschichte unter Einsatz des Lebens den entscheidenden Wurf gewagt hat.«

Trotz vieler Publikationen über die Männer des 20. Juli 1944 wissen wir bis heute wenig über den Menschen von Tresckow – über seinen Werdegang, seine Familie, seine Ansichten und die Antriebe seines Handelns. Das vorliegende Buch macht der Öffentlichkeit erstmals Dokumente und Berichte von Zeitzeugen zugänglich, die ihn persönlich kannten.

Verlag: Lukas
Erscheinungstermin: 11. Mai 2017
Preis: 16,90 EUR
Sprache: Deutsch
Umfang: 159 Seiten
ISBN-10: 3936872449
ISBN-13: 978-3936872446

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