Ideologische Sprachverhunzung stoppen

Mehr als 60.000 Unterschriften für Initiativen gegen Gendersprache

Gleich zwei Initiativen machen sich für die Verteidigung der deutschen Sprache gegen die Gender-Ideologie stark

Gleich zwei Initiativen stellen sich gegen die sogenannte »Gendersprache« samt angeschlossener »Sprachpolizei«. Unterstützt werden die Initiativen auch von der Fraktionsvorsitzenden der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel. Die sogenannte Gendersprache vergewaltige unsere Muttersprache und zertrümmere Texte bis zur Unlesbarkeit.

Der Aufruf des »Vereins Deutsche Sprache« (VDS) hat für seine Initiative gegen die sogenannte Gendersprache bislang rund 40.200 Unterzeichner gewinnen können (Stand 12.03.2019). Prominente Publizisten und Schriftsteller – darunter die Schriftstellerin Monika Maron, der Sprachkritiker Wolf Schneider oder der frühere Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus – haben zum Kampf gegen die vermeintlich geschlechtergerechte Sprache aufgerufen. Weitere Unterzeichner sind unter anderem die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff, Fernsehmoderator Peter Hahne, Ex-›Bild‹-Chefredakteur Kai Diekmann sowie die Kabarettisten Dieter Nuhr und Dieter Hallervorden, aber auch Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, Bestseller-Autor Rüdiger Safranski sowie Ex-Diplomaten und Ex-Bundesbankdirektoren, Anwälte und Unternehmer.

Der Initiative »Stop Gendersprache jetzt« gegen »Gender-Unfug« und »Sprachwillkür« folgten seit Anfang März über 20.000 Unterzeichner. Unter den Erstunterzeichner finden sich u. a. Gerhard Amendt, Hedwig v. Beverfoerde, Frank Böckelmann sowie Matthias Matussek, Helmut Markwort, Gunther Nickel, Thomas Paulwitz, Andreas Popp, Karl Albrecht Schachtschneider und die Bloggerin Anabel Schunke.

Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, unterstützt ebenfalls die Aufrufe gegen die Gendersprache. Weidel prangert an, dass die sogenannte »gendergerechte« Sprache ein Orwell-Projekt sei. Sie vergewaltige nicht nur unsere Muttersprache und zertrümmere Texte bis zur Unlesbarkeit, sie wolle über die Manipulation der Sprache auch unser Denken im Sinne der Gender-Ideologie beeinflussen und kontrollieren.

Weiter stellt Alice Weidel fest:

»Die Propagandisten der ›Gendersprache‹ stellen sich dabei vorsätzlich dumm. Sie verwechseln absichtlich grammatikalisches und biologisches Geschlecht, obwohl beides im Deutschen nicht direkt zusammenhängt, und ignorieren bewusst das seiner Definition nach geschlechtsneutrale generische Maskulinum in Bezeichnungen wie ›Bürger‹ oder ›Lehrer‹. Das ist absurd und unwissenschaftlich.

Durch lächerliche Wort- und Sprachgebilde und Unfug wie ›Gendersternchen‹ will die ›Gendersprache‹ nicht nur der Sprache ihre Ideologie überstülpen, dass Geschlecht ein beliebiges soziales Konstrukt sei, sondern diese Ideologie auch noch in die Köpfe der Menschen hineinpressen. Mit ›Gleichberechtigung‹ hat das nichts zu tun, das ist nur ein vorgeschobener Vorwand.

Eine Minderheit will der Mehrheit ihr Denken aufzwingen und findet dabei immer öfter willige Helfer in Politik, Medien und Verwaltungen. Sprachpolizisten verstehen Gendersprech als Ermächtigung, um durchzusetzen, dass Bürger sich nur noch im Sinne der Gender-Ideologie äußern können sollen. Das ist ein Anschlag auf die Rede- und Meinungsfreiheit.

Es ist deshalb zu begrüßen, dass namhafte Autoren, Journalisten, Wissenschaftler und Personen des öffentlichen Lebens sich zusammengefunden haben, um den Widerspruch der Bürger gegen die freiheitsfeindliche Ideologie der ›Gendersprache‹ zu mobilisieren. Die Aufrufe des Vereins Deutsche Sprache (VDS) und der Initiative ›Stop Gendersprache jetzt‹, die zusammen bereits über 60.000 Unterstützer gefunden haben, sind ein richtiges und wichtiges Signal und verdienen jede Unterstützung.«

Aufruf des Vereins Deutsche Sprache (VDS):
https://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/gendersprache/gendersprache-unterschriften/schluss-mit-dem-gender-unfug/

Aufruf der Initiative »Stop Gendersprache jetzt« gegen »Gender-Unfug« und »Sprachwillkür«:
https://stop-gendersprache-jetzt.de/

Drucken