Ifo-Institut:

Shutdown-Irrsinn kostet Europa eine Billion Euro

Der europaweite Shutdown-Irrsinn kostet die europäischen Volkswirtschaften (ohne Deutschland) nach vorläufigen Schätzungen bis zu rund 1.000 Milliarden Euro. Das geht aus einer aktuellen Studie des Münchner ifo-Instituts hervor. Eine zweimonatige Teilschließung der Unternehmen verursacht demnach allein in Großbritannien Ausfälle zwischen 193 und 328 Milliarden Euro. Für Frankreich errechneten die Münchner Forscher Kosten zwischen 176 und 298 Milliarden Euro, für Italien von 143 und 234 Milliarden Euro. Für Österreich werden 34 bis 57 Milliarden Euro kalkuliert, für die Schweiz 49 bis 81 Milliarden Euro sowie für Spanien 101 bis 171 Milliarden Euro.

In den Berechnungen wurde nicht nur berücksichtigt, wie viel Wertschöpfung entfällt, solange die Produktion in diesen Ländern unterbrochen ist. Zusätzlich wurden die Folgekosten abgeschätzt, die u. a. durch Pleiten und den Verlust von Geschäftsbeziehungen während des sogenannten Shutdowns entstehen.

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