Illegale Einwanderung

Trump schickt weitere Soldaten an die Grenze

Die US-Regierung verlegt 3.750 Soldaten zusätzlich an die Grenze zu Mexiko. Sie sollen 240 Kilometer Stacheldraht verlegen, um das Eindringen von Migranten zu verhindern.

Wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte, sollen die zusätzlich an die Grenze zu Mexiko verlegten Einheiten des US-Militärs neben der Verlegung von Stacheldraht eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren. Mit der Entsendung steigt die Zahl der an der Grenze zu Mexiko stationierten US-Militärkräfte auf rund 4.350.

Trump hält an Mauer fest

Hintergrund ist, dass sich in den vergangenen Monaten Tausende Migranten aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA gemacht hatten. Zum Jahreswechsel 2018/2019 waren rund 6.000 von ihnen bis nach Tijuana an die US-Grenze vorgestoßen, um von dort aus illegal in die USA einzuwandern.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, weitere Soldaten an die Grenze zu entsenden, fällt mitten in den Streit zwischen der Trump-Administration und den Demokraten im Kongress um die Finanzierung einer milliardenteuren Grenzmauer. Trump lässt diesbezüglich nicht locker. Republikaner und Demokraten verhandeln derzeit über die Grenzsicherheit. Sie haben bis zum 15. Februar Zeit, eine Lösung für ein neues Budgetgesetz zu finden. Andernfalls droht Teilen der Regierung erneut eine Haushaltssperre. Um die Milliarden für die Mauer zu bekommen, ist Trump im Kongress auf Stimmen der Demokraten angewiesen.

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