Im Gleichschritt mit Allah

MAD warnt vor Islamisten in der Bundeswehr

Bei seinen Vorgesetzten und Kameraden galt Sascha B. als ein vorbildlicher Soldat – bescheiden, hilfsbereit, sozial engagiert, verantwortungsvoll. Vor acht Jahren, bei den Panzergrenadieren im lippischen Augustdorf, schaffte es der damals 26-Jährige schnell vom Gefreiten zum Stabsunteroffizier.

Nach einem Lehrgang im niedersächsischen Munster begann eine merkwürdige Veränderung: Der zum Islam konvertierte Berufssoldat ließ sich einen 14 Zentimeter langen Bart wachsen. In seiner Freizeit trug Sascha B. nur noch traditionelle arabische Gewänder. Einem Reservisten verweigerte er die Ausbildung an der Waffe: Sie könnte sich gegen muslimische Glaubensbrüder richten …

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) wurde hellhörig. Zwei Mal wurde Sascha B. vom Bundeswehr-Geheimdienst vernommen.

Es stellte sich heraus, dass der Ex-Feldwebel in salafistischen Moscheen unterwegs war und Koran-Flugblätter verteilt hatte.

Ein halbes Jahr später wurde Sascha B. aus der Bundeswehr entlassen.

Der MAD schlägt Alarm: In der Bundeswehr wurden bisher rund 80 Islamisten enttarnt. Und dies ist vermutlich nur die Spitze eines Eisberges. Insgesamt gibt es nach Informationen dieser Zeitung unter den 178.000 Soldaten schätzungsweise 1.600 Muslime. Die genaue Zahl kennt kein Mensch, weil angehende Soldatinnen und Soldaten ihre Religionszugehörigkeit bis Juli 2017 nicht angeben mussten. Ein Führungszeugnis und ein Bekenntnis zum Grundgesetz reichten.

»Philosophie und die Lehrmethoden des Islam« gehören neuerdings zum Pflichtprogramm deutscher Soldaten

Als gesichert gilt: Islamisten und sogenannte Gotteskrieger versuchen gezielt, bei der Bundeswehr Fuß zu fassen.

Der MAD warnt davor, dass auch IS-Rückkehrer aus Syrien und dem Irak die Armee unterwandern könnten.

Die militärische Führung hat das Problem lange Zeit verkannt. Erst jetzt werden Bewerber vom MAD durchleuchtet. Dafür bewilligte das Bundeskabinett 90 zusätzliche Stellen beim Militär-Geheimdienst.

Trotz aller Warnungen hält es die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für »essenziell«, dass Muslime in der Bundeswehr Dienst tun: »Bei Auslands­einsätzen haben wir derzeit etwa 170 Soldaten mit muslimischem Hintergrund, sie sind unverzichtbar. Mit ihren Sprach- und Kulturkenntnissen erleichtern sie uns den Zugang zur jeweiligen Bevölkerung.«

Im Übrigen gebe es bei der Bundeswehr ja auch Soldaten mit afrikanischer Abstammung. Und natürlich »sehr viele Russlanddeutsche«, wie die Ministerin nicht vergisst, relativierend hinzuzufügen. Dass Russlanddeutsche im Gegensatz zu anderen Migranten eine hervorragend integrierte Einwanderungsgruppe sind (s. Seite 1), unterschlägt Frau von der Leyen geflissentlich.

Die muslimische Ahmadiyya-Sekte wird den Soldaten als »Reform-Islam« verkauft. Erklärtes Ziel ist jedoch die Errichtung eines Kalifats

Integraler Bestandteil der Regierungspropaganda ist es denn auch, die deutschen Streitkräfte als »bunte Truppe« darzustellen. In einem offiziellen »Arbeitspapier« der Bundeswehr findet sich der »Hinweis an Vorgesetzte«, mit den Angehörigen islamischer Religionsgemeinschaften »angemessen« umzugehen. Wünsche nach Gebetsräumen sollten so weit wie möglich erfüllt werden. Barterlass (max. zwei Zentimeter) hin oder her: Ein muslimischer Soldat, der entgegen der zentralen Dienstvorschrift einen »längeren Bart« trage, könne »zu einem akzeptierten Gesprächspartner in Afghanistan werden.«

Das Militärmagazin ›Y‹ berichtete unter der Überschrift »Mit Allah im Flecktarn« über den Alltag des 21-jährigen Hauptgefreiten Usama Pervaiz, der im Unterstützungsbataillon des Kommandos »Operative Führung Eingreifkräfte« freiwillig Wehrdienst leistete. Der Sohn pakistanischer Eltern beklagte lediglich: »Das Essen der Truppenverpflegung ist leider nur ansatzweise an muslimische Bedürfnisse angepasst.«

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es bei der Bundeswehr die ersten Militär-Imame gibt. »Wir stehen solchen Gedanken offen gegenüber«, erklärte Frau von der Leyen.

Ein Anfang ist gemacht: Im Zuge der von den »Ahmadiyya«-Moscheen gestarteten Kampagne »Wir sind alle Deutschland« mussten am 21. November »ungläubige« Bundeswehr-Soldaten aller Dienstgrade an einem muslimischen Moschee-Seminar teilnehmen – auf Socken.

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