Immer mehr Asylanträge für in Deutschland geborene »Flüchtlingskinder«:

Da lacht das Migranten-Herz!

Bleiberecht und Kindergeld ahoi: 2019 wurden nach Angaben der Bundesregierung rund 31.500 Asylanträge für erst in Deutschland geborene sogenannte Flüchtlingskinder gestellt.

Nachhaltige Einwanderung: Allein im Jahr 2019 werden in Deutschland 31.500 Asylanträge für sogenannte Flüchtlingskinder gestellt

Die Zahl der Asylanträge für in Deutschland geborene Kinder sogenannter Asylbewerber/Flüchtlinge steigt ungebrochen an. Das geht aus dem am Mittwoch vorgelegten »Migrationsbericht« von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hervor.

Demnach wurden im alten Jahr für 31.500 in Deutschland geborene Kinder Asylanträge gestellt. Damit stieg ihr Anteil an allen Erstanträgen von 19,9 Prozent im Jahr 2018 auf inzwischen mehr als 22 Prozent an.

Seehofers neuester Statistiktrick

Mit Fanfarenstößen schmettert die Regierungspropaganda: Die Zahl der Menschen, die in Deutschland erstmals einen Asylantrag gestellt haben, sei »das dritte Jahr in Folge« gesunken. Demnach wurden 2019 rund 142.500 Asylerstanträge gestellt. Das Innenministerium spricht von einem Rückgang um 14,3 Prozent.

Das ist leicht zu erklären, denn »tricky Horst« bedient sich wieder einmal einer statistischen Manipulation:

  Erstanträge von in Deutschland geborenen Kindern sogenannter Asylbewerber/Flüchtlinge werden neuerdings separat ausgewiesen. Seehofer wertete den behaupteten Rückgang der Erstanträge denn auch als Erfolg. Die Maßnahmen gegen ungesteuerte Zuwanderung würden wirken, erklärte der Bundesinnenminister allen Ernstes und vergaß zu erwähnen:

  Seit 2012 stieg die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder sogenannter Asylbewerber und Flüchtlinge auf mittlerweile rund 102.000 Jungen und Mädchen.

Damit »verbessern« sich die Aussichten für eine nachhaltige Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme – gegebenenfalls auch noch im Zuge des weiteren Familiennachzugs – ganz erheblich! Vor allem: Es winkt Kindergeld – und das nicht zu knapp!

Denn: Sogenannte Asylberechtigte und anerkannte »Flüchtlinge« haben Anspruch auch auf diese Sozialleistung. Der Kindergeldanspruch entsteht sogar unabhängig von der Erteilung eines Aufenthaltstitels, wenn die Eltern bzw. ein Elternteil seit mindestens sechs Monaten im Bundesgebiet wohnt (Art. 2 des Vorläufigen Europäischen Abkommens über Soziale Sicherheit).

In der Regel ist es allerdings schwierig bis unmöglich, Geburtsurkunden für die in Deutschland geborenen Kinder zu erhalten und deren Staatsangehörigkeit zu klären, weil die Eltern nicht über Papiere verfügen. Mangels erforderlicher Dokumente und aus Gründen des in Deutschland großzügig gewährten Familienschutzes können diese Familien deshalb auch nicht in eines der mutmaßlichen Herkunftsländer abgeschoben werden. Folge: Ihr Aufenthalt verfestigt sich im Wege jahrelanger Duldung. Man könnte es auch die »normative Kraft des Faktischen« nennen!

Übrigens: Das Kindergeld beträgt seit dem 1. Juli 2019 für das erste und zweite Kind 204 Euro, für das dritte Kind 210 Euro und ab dem vierten Kind 235 Euro. Dies nur der Vollständigkeit halber! (oys)

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