In Bayern ist die Welt noch in Ordnung – glauben jedenfalls viele in Deutschland, die nicht im Freistaat leben. Schön wärs. Die millionenfache illegale Massenmigration trägt wachsende Kriminalität, Unsicherheit, Sexualverbrechen und soziale Spannungen in die letzten Winkel des Landes. Auch das sonst so ruhige und lebenswerte Oberfranken macht da keine Ausnahme. Markige CSU-Sprüche, denen keine Taten folgen, bekommen die Invasion der Merkel-Gäste nämlich auch nicht in den Griff.

Bamberg, die alte fränkische Kaiser- und Bischofsstadt, verdankt dieser Invasion eine zweifelhafte neue Attraktion: Die AEO, die »Aufnahmeeinrichtung Oberfranken« in einem ehemaligen US-Militärgelände in der Oberfranken-Metropole. Allen Protesten von Anwohnern, Stadt und Polizeiführung zum Trotz wurde die AEO letzten Sommer auf eine Gesamtkapazität von 3.400 Plätzen ausgebaut.

Kriminalitätsschwerpunkt in Bamberg

Entstanden ist so ein permanenter Kriminalitätsschwerpunkt. Ein ums andere Mal muss die Polizei wegen schwerer Zwischenfälle in die Erstaufnahmeeinrichtung ausrücken: Prügeleien, Übergriffe und Massenschlägereien, Anfang Dezember mussten gleich sieben Streifen auf einmal ausrücken. Bei anderer Gelegenheit hatte ein 18-jähriger Nordafrikaner bei der Essensausgabe randaliert, um die herbeigerufenen Beamten rottete sich ein Mob aus 50 Nordafrikanern zusammen. Im Januar schickten Asyl-Lobbygruppen Bewohner auf eine »Protestdemonstration« gegen die angeblich menschenunwürdigen Unterbringungsverhältnisse.

Über die hohen Ansprüche von vermeintlich vor Krieg und Verfolgung »Geflüchteter« braucht sich keiner zu wundern. Asylbetrug dürfte auch in der Bamberger AEO die Regel sein und nicht die Ausnahme. Darauf deuten schon die Herkunftsländer hin: Die größten Gruppen kommen aus Georgien, Russland und Eritrea.

Mekka für georgische Einbrecherbanden

Geht der Polizei in Bamberg ein Ladendieb ins Netz, ist es in den letzten Wochen in der Regel ein Georgier, der als Wohnsitz den »Erlenweg 4« angibt – die Adresse der AEO. Thomas Schreiber, Chef der Polizeiinspektion Bamberg, weiß, was dahintersteckt: Georgische Staatsbürger reisen legal ein, als Touristen zum Beispiel, verstecken ihre Pässe und beantragen Asyl – mit dem einzigen Ziel, unter dem Deckmantel des »Asylbewerbers« Straftaten zu begehen und sich durch den Diebstahl hochpreisiger Waren zu bereichern.

Sie stellen inzwischen die stärkste Bewohnergruppe in der AEO.

Den Verantwortlichen fallen als Reaktion auf diesen dreisten Asylbetrug durch organisierte Kriminelle nur die üblichen Beschwichtigungen ein: Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verspricht »mehr Polizisten«, und Stadträtin Ursula Redler von der »Bamberger Allianz« behauptet unverfroren, das hätte alles nichts mit der Nationalität zu tun – »wenn man 1.500 deutsche junge Männer auf einen Haufen werfen würde«, hätte man genauso einen Kriminalitäts-Brennpunkt.

»Ausländische Gruppen« fallen im Stadtbild auf

Für die Bürger, deren Stadt sich vor ihren Augen zum Negativen verändert, ist das ein schwacher Trost. Im Stadtbild falle schon auf, dass »mehr ausländische Gruppen« unterwegs seien, gibt Steffen Schützwohl zu, Sprecher der Stadt Bamberg. Vorbei die Zeiten, da in Bamberg als Erstes der romanische Dom und der Bamberger Reiter ins Auge gestochen sind. Die Kriminalität nimmt zu, und mit ihr »Sorge und Unsicherheit« der Bevölkerung.

Und das mit gutem Grund. Die Kriminalität hat drastisch zugenommen, schlug Polizeichef Schreiber letzten Sommer Alarm:

14 Prozent mehr Straftaten im ersten Halbjahr 2017 als im Vorjahreszeitraum, Diebstähle plus 18 Prozent, Fahrradklau plus 20 Prozent.

Körperverletzungen sind ebenfalls stark angestiegen. 61 Prozent mal mehr als 2016 waren »Zuwanderer«, also Asyl-Immigranten jeder Spielart, an Straftaten beteiligt. Jeder vierte Straftäter in der Domstadt war 2016 Zuwanderer, bei Ladendiebstählen beträgt der Anteil sogar zwei Drittel.

In ganz Oberfranken steigt die Kriminalität

Dieser Trend gilt nicht nur in Bamberg, sondern in ganz Oberfranken. 2016 stieg die Kriminalität im Regierungsbezirk um 3,8 Prozent, doppelt so stark wie noch im Jahr davor. Und das sind nur die angezeigten Straftaten, wie groß das Dunkelfeld ist, weiß niemand. Die Zuwanderer-Kriminalität nahm dabei um satte 50 Prozent zu. Und da sind die »ausländerrechtlichen« Straftaten wie illegale Einreise, die im Grenzgebiet gehäuft auftreten, schon herausgerechnet.

Noch ein Statistik-Trick, denn Straftaten gegen das Ausländer- und Aufenthaltsgesetz sind natürlich ebenfalls Straftaten, auch wenn das Oberlandesgericht Koblenz kürzlich in einem Urteil resigniert festhielt, die »rechtsstaatliche Ordnung in der Bundesrepublik« sei »in diesem Bereich jedoch seit rund eineinhalb Jahren außer Kraft gesetzt«.

Rohheits- und Rauschgiftdelikte, Vergewaltigung, Diebstahl und Sachbeschädigung sind die Spezialität der Tätergruppe »Zuwanderer«.

Organisierte Einbrecherbanden sind oft überregional unterwegs, um Straftaten zu begehen.

Zwar finden zwei Drittel der Gewaltdelikte laut Polizeiangaben in den Unterkünften statt – in ganz Oberfranken gab es Anfang des Jahres 520 Asylunterkünfte, dazu 69 Einrichtungen für »unbegleitete minderjährige Flüchtlinge«.

Wachsende Unsicherheit

Vor allem in den Städten Oberfrankens geht die Kriminalität nach oben: In Coburg laut Kriminalstatistik für 2016 um 4 Prozent, in Bamberg um 7,6 Prozent und in Bayreuth sogar um 41,4 Prozent. Wie sehr das den Alltag der Bürger beeinträchtigt, können Sie laufend in der Zeitung nachlesen. Ein paar Kostproben:
März 2018 – vor dem Landgericht Bamberg wird gegen einen 27-jährigen Asylbewerber aus Tunesien mit mehreren falschen Identitäten (»ich wollte damit Asyl beantragen, damit ich Sozialleistungen bekomme«) wegen Vergewaltigung einer 16-Jährigen und zwei weiteren versuchten Vergewaltigungen verhandelt. November 2017 – in Pegnitz wird ein terrorverdächtiger Syrer verhaftet. Oktober 2017 – ein »Südländer« überfällt in Lichtenfels eine 23-jährige Frau beim Friedhofsbesuch. Mai 2017 – in Coburg bedrängen zwei Dunkelhäutige eine 21-Jährige sexuell und rauben sie aus.

Überforderte Städte

Die Städte, die den Zuwandererstrom unterbringen und versorgen müssen, sind ebenfalls überfordert. In Hof droht die Situation zu »kippen«, warnte OB Harald Fichtner (CSU) letzten Herbst. In nur einem Jahr hat sich die Zahl der »anerkannten Flüchtlinge« in Hof fast verdreifacht, von 600 auf 1.600. Grund sind die vielen billigen und renovierungsbedürftigen Wohnungen in Hof.

Der Freistaat zahlt die Miete, so können Eigentümer noch aus den »letzten Bruchbuden« einen schönen Batzen Geld herausziehen, statt zu modernisieren. Schlecht für die Stadtentwicklung, meint ein Sprecher des Bürgermeisters. Mit Entspannung ist trotzdem kaum zu rechnen, der Asylansturm geht auf hohem Niveau weiter.

Dafür kann sich OB Fichtner bei seinem Parteichef Horst Seehofer bedanken: Der hat mit seinem »Obergrenzen«-Theater im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass jährlich bis zu 220.000 »Flüchtlinge« neu nach Deutschland kommen sollen. Oder auch mehr, wenns nach den Sozis geht. Das sind so viele wie die gesamte Einwohnerschaft der vier größten oberfränkischen Städte – Bamberg, Bayreuth, Hof und Coburg – zusammengenommen. Und das jedes Jahr. Das schaffen wir nicht, auch nicht in Oberfranken. (fh)

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