Innenminister Seehofer kündigt einmal mehr Konsequenzen an

Syrische »Flüchtlinge« machen Heimaturlaub

Einkaufsmeile in der syrischen Hauptstadt Damaskus, Sommer 2019: Syrien ist weitgehend befriedet, syrische »Flüchtlinge« machen dort Urlaub

Mehrfach wurde über Heimaturlaube von Syrern berichtet, die in Deutschland geltend machen, just in jenem Land verfolgt zu werden, das sie sich aber dann doch als Urlaubsziel aussuchen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kündigt einmal mehr Aktionen an und spricht darüber, diesen Personen den Flüchtlingsstatus zu entziehen, wenn regelmäßige Besuche entdeckt werden.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bringt Abschiebungen für solche Asylbewerber aus Syrien ins Spiel, die nach ihrer Flucht regelmäßig aus privaten Gründen dorthin zurückkehren. »Wer als syrischer Flüchtling regelmäßig in Syrien Urlaub macht, der kann sich ja nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müssen wir seinen Flüchtlingsstatus entziehen«, so Seehofer gegenüber der ›Bild am Sonntag‹.

Wenn dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Reisen in das Herkunftsland bekannt würden, werde in der Behörde unverzüglich ein Widerruf des Flüchtlingsstatus geprüft, teilt der Ankündigungsminister aus Bayern mit. Zudem beobachte man intensiv die Entwicklung in Syrien. Seehofer: »Wenn es die Lage erlaubt, werden wir Rückführungen durchführen.«

Etwa 780.000 Syrer sind in den vergangenen Jahren aufgrund einer unheilvollen Migrationspolitik der Bundesregierung über unzählige sichere Staaten hinweg nach Deutschland »geflohen« und werden dort durch den Steuerzahler vollumfänglich unterhalten.

Das BAMF hatte im März im Rahmen seiner ständigen Überprüfung die internen Leitsätze für Syrien aktualisiert: Man könne nicht mehr von einem landesweiten bewaffneten Konflikt ausgehen. Kampfhandlungen gebe es nur noch in wenigen Gebieten.

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