Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

18. April: »Würg, grummel, kotz!«

Der Mann saß 19 Jahre für die CDU im Bundestag, war mal sogenannter GeneralSEKRETÄR der Merkel-CDU (also mehr Sekretär als General) und schaffte es auf diesem Ticket letztlich sogar bis zum Vorsitzenden des Auswärtigen Bundestagsausschusses. Noch heute, mit 73 Jahren, ist er viel unterwegs – auf ›Twitter‹. Man muss zweimal lesen, um sowohl den geballten Schwachsinn als auch die dahinterstehende perfide Absicht zu begreifen, die Ruprecht Polenz (CDU) in zwei Sätzen auf dem Kurznachrichtendienst absonderte: »Wir sind erschüttert, weil mit Notre Dame unser europäisches Kulturerbe brennt. Wenn Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, gehen unsere europäischen Werte mit ihnen unter. Auch daran erinnert Notre Dame.« Vor allem aber erinnert Notre-Dame vorliegend auch daran, dass sich Dummheit und Dreistigkeit (mathematisch betrachtet) stets proportional verhalten: je dümmer, desto dreister!

17. April: Windmaschinen

Mehr als 1.300 Windräder drehen sich bereits in der deutschen Nord- und Ostsee, nun gibt es Zuwachs: Das bisher leistungsstärkste Offshore-Projekt der Ostsee, der »Windpark Arkona«, wurde gestern vor der Insel Rügen im Beisein der »Klimakanzlerin« in Betrieb genommen. Der Windpark, 35 Kilometer nordöstlich von Rügen, hat eine Leistung von 385 Megawatt, was rechnerisch für die Versorgung von 400.000 Haushalten ausreichen sollte. Nach Angaben des Bauherrn »E.ON« wurde der Windpark mit 60 Anlagen in der Rekordzeit von 14 Monaten hochgezogen. Baubeginn des 1,2 Milliarden Euro teuren Projekts war im August 2017. Angela Merkel (CDU) sagte in ihrer »Festrede«, die erneuerbaren Energien seien »aus der Nische heraus ins Zentrum der Energieversorgung gerückt«. Bis 2030 sollen 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Zu welchem Preis sagte die »Klimakanzlerin« nicht. Fest steht aber schon jetzt: Den höchsten Preis dürften Störche, Fischreiher, Rotmilane, Sterntaucher, Möwen und Enten zahlen. »Schule schwänzen für die Seevögel!«, schlägt einer im Irrenhaus vor.

Angela Merkel (CDU) bei der Eröffnung des »Windpark Arkona«

16. April: Schulschwänzen mal ganz anders

Im Rendsburger »Schulschwänzer-Fall« geht es um ein 13 Jahre altes Kind, das mit seiner Erdkundeklasse einen Ausflug in die dortige Moschee der extremistischen »Milli-Görus-Bewegung« machen sollte. Das Kind und seine Eltern sind Atheisten. Dazu mag man stehen, wie man will – Freiheit ist spätestens seit Rosa Luxemburg »immer die Freiheit des Andersdenkenden«. Die Familie entschied sich gemeinsam dafür, dass das Kind niemals einen Sakralbau betreten sollte – egal, ob christliche Kirche, islamische Moschee oder buddhistischer Wellness-Tempel. Also blieb das Kind zu Hause. Die (damalige) Schulleiterin zeigte die Eltern wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem schleswig-holsteinischen Schulgesetz an. Der Landrat verhängte gegen beide Elternteile Bußgelder in Höhe von jeweils 150 Euro. Dagegen legten die Eltern Einspruch ein. Das Amtsgericht Meldorf verurteilte die Eltern in der Folge jedoch zu jeweils 25 Euro Bußgeld. Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (OLG Schleswig) wies die Anträge auf Zulassung der Rechtsbeschwerde gegen die Verurteilung zurück. (Un-)frei nach Rosa Luxemburg: Unfreiheit ist immer die Unfreiheit des Andersdenken!

Innenraum einer Moschee in Deutschland: Wer sein Kind aus Gewissensgründen von einem Moscheebesuch fernhalten will, bekommt die volle Härte des Staates zu spüren

15. April: Von Baumeistern und Zahlmeistern

»Müssen wir diesen Protz-Palast zahlen?«, fragte am Wochenende die ›Bild‹-Zeitung, die in ihrer Auflagennot offenbar dem Volk (Leser) wieder mehr auf das sprichwörtliche Maul schaut. Laut ›Bild‹ könnte es sein, dass Deutschland für den Wiederaufbau des »Sächsischen Palais« in Warschau eine dreistellige Millionensumme hinblättern muss – fast 75 Jahre nach der Zerstörung durch die »Wehrmacht«. Polen wünsche die Rekonstruktion des einstigen Prachtschlosses aus dem frühen 18. Jahrhundert. Für den geplanten Neubau als Sitz des polnischen Senats erhoffe sich die Regierung in Warschau »Wiedergutmachung« aus Deutschland. Die Kosten könne man mit den geforderten Reparationen »verrechnen«. Wirklich zu gütig: Polen will insgesamt 800 Milliarden Euro vom deutschen Steuerzahler haben!

Das »Sächsische Palais« in Warschau vor dem Zweiten Weltkrieg

14. April: Herr, erbarme Dich!

Kurz vor den Osterfeierlichkeiten hat Berlins linkskatholischer Erzbischof Heiner Koch versucht, die Bibel in die Gegenwart zu übersetzen. Er entblödete sich nicht, die Schulschwänzerbewegung um die schwedische sogenannte Klimaaktivistin Greta Thunberg mit Jesus Christus zu vergleichen. »Mich erinnern die Freitagsdemos ein wenig an die biblische Szene vom Einzug Jesu in Jerusalem«, sagte Koch dem Staatssender ›RBB‹ mit Blick auf die Karwoche. Die Gesellschaft brauche »von Zeit zu Zeit echte Propheten«. Gesellschaft und Kirche würden von Vorbildern leben, die »verlässlich und bescheiden« seien, an denen man sich »reiben und von denen man lernen« könne, sagte der Amtskirchenfürst. Herr, erbarme Dich seiner!

Absurde Analogie: Heiner Koch, katholischer Erzbischof von Berlin, vergleicht Klima-Greta mit Jesus

13. April: »Spahnsinn«

Sogenannte Femen-Aktivistinnen haben am gestrigen Freitagabend in Schleswig-Holstein einen Auftritt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gesprengt. Halbnackt warfen sie Flugblätter auf die Bühne und sangen »!Spahnsinn!« – ihre Version des Wolfgang-Petry-Klassikers »Wahnsinn«. Spahn trat bei der Jungen Union (JU) im Kreis Dithmarschen auf. Ein Video auf ›Facebook‹ zeigt zwei »Femen«, wie diese mit entblößtem Oberkörper den Bereich vor der Bühne stürmen. »Mein Bauch gehört mir« und »My Body my Choice« (»Mein Körper, meine Wahl«) hatten sie auf Bauch und Brust gepinselt. Auf ihren Rücken war zu lesen: »5 Millionen für Spahnsinn« und »Was für‘n Spahnsinn«. Der Protest richtete sich gegen eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums (»Häufigkeit und Ausprägung seelischer Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen«), die den Steuerzahler mal eben schlappe fünf Millionen Euro gekostet hat. Spahn, der bekanntlich »vom anderen Ufer« ist, reagierte laut ›Dithmarscher Landeszeitung‹ belustigt: »Bei mir kommt ihr mit Ausziehen nicht so weit. Das bringt bei mir nichts.«

Nackter Protest gegen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)
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