Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

8. März: Halb eins in »Bad Merkelstein«

Frank-Walter Steinmeier hat die Schulschwänzereien für mehr Klimaschutz ausdrücklich begrüßt. Viele der Erwachsenen hätten noch nicht gemerkt, »dass es fünf vor zwölf ist«, sagte der Mullah-Grüßaugust am Freitag in Neumünster zu Schülern einer »Fridays For Future«-Mahnwache vor dem Rathaus. Es war das erste Mal, dass sich der Bundespräsidenten-Darsteller zu den Freitagsdemos äußerte. Es gehe nicht nur um den Schutz des Klimas, sondern auch um den Schutz der Weltmeere, sagte Steinmeier. Er verwies dabei auf seine Eindrücke vor zwei Wochen bei seinem erholsamen Besuch der Galapagosinseln auf Steuerzahlerkosten.

»Deshalb ist es so wichtig, dass ihr euch zu diesem Thema meldet und immer darauf aufmerksam macht, dass wir etwas tun. Wir brauchen junge Menschen wie euch, die sich einmischen.« Kurzer Blick auf die Uhr: Es ist nicht fünf vor zwölf, es ist bereits halb eins in »Bad Merkelstein«.

Immer vorne mit dabei, wenn es um die Klimaideologie geht: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (hier auf der UN-Klimakonferenz in Bonn)

7. März: Bürger*innenmeister*innen

In Hannover heißt das Rednerpult jetzt »Redepult« (der Deutschland-Kurier berichtete). Derweil treibt der Gender-Irrsinn immer skurrilere Blüten. Schon taucht die Frage auf: Warum »Bürgermeister« sagen und nicht »Bürger- und Bürgerinnenmeister«? Genau genommen müsste man/frau/es sogar von »Bürger- und Bürgerinnenmeister*innen« sprechen. In einer Petition hat der »Verein Deutsche Sprache e. V.« (VDS) jetzt »Schluss mit dem Gender-Unfug« gefordert. Initiatoren sind die Schriftstellerin Monika Maron, der VDS-Vorsitzende Walter Krämer und der langjährige Präsident des Lehrerverbandes Josef Kraus. Sie warnen vor »zerstörerischen Eingriffen in die deutsche Sprache«.

Die Verhunzung der deutschen Sprache durch die Gender-Ideologie nimmt immer absurdere Formen an (Symbolbild)

6. März: Gender-Theologie

Die feministische Theologin Aurica Jax, die bis vor Kurzem noch »Aurica Nutt« hieß, übernimmt ab 1. April 2019 die Leitung der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der linksgrünen »Deutschen Bischofskonferenz«. Man ist versucht, dies für einen verfrühten Aprilscherz zu halten. Es ist aber ein weiteres Beispiel dafür, wie die Amtskirche Kirchensteuern für den Gender-Irrsinn missbraucht, meint auf dem konservativen Online-Portal kath.net der Autor Peter Winnemöller. Akribisch hat er die Vergangenheit der Kölner Theologin durchleuchtet und dabei Erstaunliches zu Tage gefördert. So war die Dame bis zur Einstellung des sogenannten Magazins ›Schlangenbrut‹ Mitherausgeberin dieses feministischen Machwerks. Nach Informationen von ›Jouwatch‹ gehört die neue Chef-Frauenseelsorgerin zudem zu den Mitunterzeichnern der AfD-Ausladung für den Kirchentag in Münster. Verdient gemacht hat sich Jax alias Nutt auch um die Gender-Forschung. Ihr aktuelles Forschungsprojekt trägt den Namen »Leib Christi – gendersensible Rekonstruktion einer theologischen Metapher«. Es ist das Nachfolgeprojekt des Forschungsprojekts »Leib Christi – gendertheoretische Dekonstruktion eines zentralen theologischen Begriffs«. Herr, erbarme dich ihrer!

Feministischer Sitzkreis beim Katholikentag 2008

6. März: Fastenzeit

Die Kirchen in Niedersachsen rufen zur Fastenzeit zum Klimaschutz auf. In der sieben Wochen dauernden Fastenzeit, die am heutigen Aschermittwoch beginnt und am Ostersonntag endet, steht jede Woche ein anderes Thema im Fokus, zum Beispiel »Energiehaushalt«, »achtsam kochen und essen«, »fairer Konsum«, »anders unterwegs sein« und »plastikfreies Leben«. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, findet auf der Webseite www.klimafasten.de wöchentliche Hinweise über klimafreundliche Alternativen zum gängigen Verhalten. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister sagte, mit dem »Klimafasten« gehe es um den Erhalt der Schöpfung. An der bundesweiten Aktion beteiligen sich in Niedersachsen die evangelischen Landeskirchen Hannover und Oldenburg und das katholische Bistum Hildesheim. Wie gut, dass es im Irrenhaus Fastenbier gibt, »Salvator Doppelbock«, 7,9 Umdrehungen. Die Mönche wussten früh, was gut fürs Klima ist.

Offizielles Banner »Klimafasten«

5. März: Zum Faschingsausklang

Der neueste GroKo-Schwachsinn: Deutsche ISIS-Kämpfer in Syrien und im Irak sollen ihren deutschen Pass verlieren. Darauf haben sich die Spitzen von SPD und Union verständigt. Allerdings soll die Verschärfung nur für künftige Verbrechen gelten – also nicht für Islamisten, die längst zu Terror-Kämpfern ausgebildet wurden, gemordet haben und jetzt zurückwollen. SPD-Vize Ralf Stegner bekommt heute im Irrenhaus den größten Zuspruch. Er verteidigt den GroKo-Plan: »Es gehört zu den Grundwerten unser Demokratie, dass Gesetze nicht rückwirkend gemacht werden.«

ISIS-Kämpfer (hier auf einem ISIS-Propagandavideo) können nach Deutschland zurückkehren

5. März: Facebook-Stasi

Wäre heute ein Fall für die »Facebook-Stasi«: Altkanzler Helmut Schmidt

Sie haben trotz aller Mühen noch immer keine Sperre durch die »Facebook-Stasi?« Versuchen Sie es einmal mit den nachfolgenden Zitaten –da sind locker 30 Tage Maulkorb gemäß den sogenannten Gemeinschaftsstandards drin, wie Wolfgang Rabe aus Bremen erfahren musste: ► »Wir können nicht mehr Ausländer verdauen, das gibt Mord und Totschlag.« ► »Es war sicher ein Fehler, so viele Ausländer ins Land zu lassen.« ► »500.000 Menschen jährlich, das ist einfach zu viel.« ► »Wir brauchen eine eindeutige und schnelle Abschiebepraxis für alle Fälle, in denen der Antrag abgelehnt wird. Der Art. 16 GG verlangt nicht, dass Asylbewerbern die volle Sozialhilfe zusteht, einschließlich vollständiger Sanierung ihrer Zähne auf Kosten der Sozialämter.«  ► »Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsse, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.« Rätselraten im Irrenhaus. »Eindeutig von Gauland«, meint einer. Knapp daneben ist auch daneben! Die Zitate stammen sämtlich von Helmut Schmidt – nach den Maßstäben des politisch-medialen Komplexes sicher auch ein »Nazi«.

4. März: Politisch korrekter Fasching

Der deutsche Karneval ist um einen Skandal reicher: Bei einer Büttenrede machte die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer einen für ihre Verhältnisse derben Witz über Gender-Klos: »Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür – dazwischen – ist diese Toilette.« Obwohl der »Eklat« schon am Donnerstag vergangener Woche vom ›SWR‹ zur besten Sendezeit übertragen wurde, brauchte der Shitstorm dieses Mal ungewöhnlich lange. Inzwischen läuft die Gender-Gemeinde im Internet Sturm. Der weit über die Grenzen seines Geburtsortes Troisdorf (Rheinland) bekannte grüne Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann schrieb einen »offenen Brief«: Dass Karneval sei, mache »die Sache keineswegs besser«. Im Gegenteil: »Fasching und Karneval sind Feste der Toleranz und Lebensfreude; Feste, bei denen alle Menschen zusammenkommen können, um friedlich und unter Gleichen miteinander zu feiern.« Weshalb auch die früher beliebten »Negerkostüme« im rheinischen Karneval tabu sind und »Negerküsse« neuerdings »Schaumgebäck mit Migrationshintergrund« heißen.

4. März: Parkinson

Der Brite C. Northcote Parkinson fand in den 50er-Jahren heraus, dass Bürokratie noch mehr Bürokratie schafft. Diese wundersame Selbstvermehrung wird deshalb auch das »Parkinsonsche Gesetz« genannt. Eine eindrucksvolle Bestätigung dafür liefern die deutschen Jobcenter. Sie forderten im vergangenen Jahr insgesamt 18 Millionen Euro an Kleinbeträgen bis 50 Euro zurück. Dies führte zu Verwaltungskosten in Höhe von 60 Millionen Euro. Wären die Rückforderungsbeträge noch geringer gewesen, hätte sich das Missverhältnis sogar vergrößert. Forderungen bis 20 Euro hätten 4,6 Millionen Euro eingebracht, aber 40,6 Millionen Euro an Verwaltungsaufwand bedeutet.

Da wiehert der Amtsschimmel: Rückforderungen für Jobcenter kosten mehr als sie einbringen

3. März: Beraterberatungsberater

Lässt wegen Berateraffäre beraten: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU)

Guter Rat ist teuer, im Bundesverteidigungsministerium (BMVg) ist er Inflation: Das BMVg will den Zeugen in der sogenannten Berateraffäre wiederum Berater zur Seite stellen. Die offensichtlich vergaberechtswidrigen Beraterverträge des Ministeriums – es geht um dreistellige Millionensummen auf Kosten der Steuerzahler ¬– stehen im Mittelpunkt eines Bundestags-Untersuchungsausschusses. Dort müssen mehrere Ministeriale wie auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) selbst aussagen. Sie sollen durch eigens angeheuerte Top-Anwälte im Hinblick auf ihre Aussagen »beraten« werden. Dem Vernehmen nach ist dafür ein Budget von 80.000 Euro eingeplant. Sozusagen als Beraterberatungsberater hat das Ministerium renommierte Juristen wie den Berliner Strafverteidiger Johannes Eisenberg und die langjährige Vorsitzende der Berliner Rechtsanwaltskammer, Margarete Gräfin von Galen, engagiert. Deren Honorarsätze belaufen sich auf bis zu 380 Euro – nein, nicht pro Tag, pro Stunde!

2. März: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Imam

Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist keine Kleinigkeit. Sie ist langwierig und schmerzhaft. Sie bedarf mitunter medikamentöser Behandlung. Pharmaunternehmen wie »Ratiopharm«, »Allergan« und »Nordmark« zertifizieren in ihren einschlägigen Gebrauchsinformationen neuerdings die religiöse Unbedenklichkeit ihrer Pankreas-Medikamente, welche aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen gewonnen werden, wie etwa das apothekenpflichtige Panzytrat. Der Hersteller »Allergan« weist dazu in einem gesondert hervorgehobenen Abschnitt ausdrücklich darauf hin, dass auch moslemische Patienten die Pillen einnehmen dürfen. Dazu wird der 173. Vers der 2. Sure des Koran bemüht: »Euch ist nur verboten: das, was verendet ist, und Blut und Schweinefleisch, was nicht im Namen Allahs geschlachtet (oder Götzen geopfert) ist. Wer aber (aus Not) gezwungen, unfreiwillig, ohne Absicht und nicht unmäßig davon genießt, der hat keine Sünde damit (begangen): denn Allah verzeiht und ist barmherzig.« Bei den Ungläubigen im Irrenhaus herrscht zunächst Ungläubigkeit. Nach einer Weile platzt es aus einem dann doch heraus: »Ich glaub, mein Schwein pfeift.«

Pharmaunternehmen legen Wert auf Unbedenklichkeit ihrer Produkte – auch für Muslime

Ältere Irrenhaus-Episoden finden Sie hier.

Drucken