Irrenhaus-Tagebuch

Masseneinwanderung, Multikulti, Euro-Irrsinn, Gender-Gaga: Im 14. Jahr der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) ist Deutschland reif für die Klapse. Lesen Sie die neue Folge aus dem »Irrenhaus-Tagebuch«

15. März: Workshop »Vulven malen«

Vom 19. bis 23. Juni findet in Dortmund der linksgrüne 37. Evangelische Kirchentag statt (https://www.kirchentag.de/). Der Andrang ist schon jetzt gewaltig. Auch das Irrenhaus hat mehrere Busse gechartert. Das Programm ist in einem hohen Maße vielversprechend. Wie immer gibt es spirituelle Workshops – zum Beispiel »Vulven malen«, »Potentiale von Frauen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrungen nutzen«. Alle sind schon so gut wie ausgebucht. Für Teilnehmer*innen der Kategorien »inter«, »diverses« sollen aber dem Vernehmen nach in jedem Fall noch Plätze reserviert sein. AfD-Wähler sind übrigens nicht erwünscht – deren Vertreter schon gar nicht.

14. März: Mütter und Väter für alle

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will sogenannte Regenbogenfamilien durch eine Reform des Abstammungsrechts stärken. Ein jetzt veröffentlichter Gesetzentwurf sieht vor, dass etwa bei lesbischen Ehen die »Gattin« der leiblichen Mutter als rechtliche »Mit-Mutter« des Kindes anerkannt werden kann, sofern sie bei der Geburt des Kindes mit der Mutter »verheiratet« ist oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt. Das Beste wie immer zum Schluss: Geregelt wird in dem Gesetz auch der Fall einer heterosexuell liierten schwangeren Frau, die sich von dem Kindsvater trennen will. Hier soll es künftig möglich sein, dass dem neuen Partner die Vaterschaft zugeordnet werden kann. Nur zur Sicherheit: Heute ist der 14. März.

Queeres Mutterglück: Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will das Abstammungsrecht ändern

14. März: Das ist der Hammer!

Im brandenburgischen Rathenow wurde nicht gemessert, sondern gehämmert. Zwei Männer aus Afghanistan im Alter von jeweils 19 und 22 Jahren liefen eigenen Aussagen zufolge die Jahnstraße aus Richtung Friesacker Straße in Richtung Friedrich-Ebert-Ring, als ihnen ein Syrer entgegengekommen sei. Dabei habe man sich gegenseitig angeblich versehentlich an der Schulter berührt. Daraufhin soll der Syrer ausgerastet sein, sich umgedreht und dem 22-jährigen Afghanen eins mit einem Hammer übergebraten haben. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Wie sang Trini Lopez in seinem Hit anno 1963 so schön: »If I had a hammer …«

Hammerharte Attacke unter Merkel-Gästen (Symbolbild)

13. März: Joystick-Klage

Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster hat ein Berufungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen eines US-Drohnenangriffs in Somalia begonnen, meldet heute der ›Deutschlandfunk‹ (Dlf). Ein somalischer Kläger werfe der Bundesregierung vor, den Angriff im Jahr 2012 nicht verhindert zu haben. Bei dem Vorfall sei sein Vater getötet worden. Die Klage richtet sich laut ›Dlf‹ gegen Deutschland, weil die US-Armee zur (Joystick-)Steuerung von Drohnenangriffen ihren Standort im rheinland-pfälzischen Ramstein nutze. Das Kölner Verwaltungsgericht hatte die Klage im Jahr 2016 abgewiesen. Merke: Wo ein Kläger, da auch ein Richter!

US-Air-Base in Ramstein: Ein somalischer Kläger wirft der Bundesrepublik Deutschland vor, einen von hier aus gestarteten Drohnenangriff auf sein Land nicht verhindert zu haben

13. März: Schnitt

Diese »Relotiade« der Berlin-Brandenburger Staatsfunker hätte selbst Claas Relotius erblassen lassen: Ein ›rbb‹- Reporter legte, wie erst jetzt herauskam, dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer eine gefälschte Antwort in den Mund. Eine Erklärung dafür könnte sein: Palmer ist zwar ein Grüner, aber einer von den Bösen. Jedes Mal, wenn der Kommunalpolitiker aus dem Südwesten nach Berlin reist, beschleicht ihn das nachvollziehbare Gefühl, den funktionierenden Teil Deutschlands zu verlassen. Palmer sieht die Hauptstadt nicht als deutsches Kreativ-Zentrum, sondern als ein von unfähigen Sozialdemokraten, Kommunisten und Grünen verwaltetes Riesendreckloch, in dem außer dem Drogenhandel kaum noch etwas funktioniert.  Vor drei Wochen kam der Tübinger OB auf Einladung der Berliner CDU zum »Ortstermin«. Mit einem Reporter-Schwarm besichtigte er einige der sogenannten sozialen Brennpunkte, darunter den Drogen-Großhandelsmarkt »Görlitzer Park«. In seinem »Bericht« jubelte der Staatsfunk dem Tübinger OB eine nachträgliche »Frage« unter: »Herr Palmer, würden Sie denn nach dem heutigen Tag Ihren Satz mit dem Verlassen des funktionierenden Teils Deutschlands wiederholen?”. Als »Antwort« wurde Gelächter Palmers geschnitten. Die Moderatorin moderierte den Beitrag mit den Worten ab: »Okay, das ist dann auch ‘ne Antwort.« Das kritische Journalisten-Portal ›Übermedien‹ kam der Fälschung auf die Schliche.

13. März: Alles so schön grün hier

Die Grünen haben ein neues Mitglied. Es handelt sich um den »Flüchtlingsblogger« Aras Bacho, den das Amtsgericht Lemgo (Ostwestfalen-Lippe) vor drei Monaten wegen sexueller Belästigung in fünf Fällen zu 80 Sozialstunden verurteilte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 20 Jahre alte Syrer mehrere Mitschülerinnen an Po und Brust gegrapscht hatte. Nach dem Urteil löschte der bereits 2010 eingereiste »Schutzsuchende« seinen Blog. Jetzt meldete sich der Grapscher auf ›Twitter‹ entzückt zurück – als »überzeugtes Mitglied der Grünen«. Vor allem Bundestags-Vize Claudia Roth und Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hätten es ihm angetan. »Grün ist gesund, gut und schön«, twitterte der »Flüchtlingsblogger« mit Smiley und Sonnenblume. Nur zwei Minuten später zwitscherte ihm Göring-Eckardt ein herzliches »Willkommen« zu. Das Irrenhaus schließt sich dem Willkommensgruß an: Hier wächst zusammen, was zusammengehört!

12. März: Fortbildung

Gestern begannen in Halle die »Bildungswochen gegen Rassismus 2019«. Bis zum 24. März werden mehr als 20 Veranstaltungen unter dem Motto »Halle gegen Rechts« stattfinden – mit zahlreichen »Partner*innen und Unterstützer*innen«. Ob A wie »Arabisch-deutsche Lesung« oder T wie »Transkulturalität«: Munter geht es mit dem Geld der Steuerzahler, bereitgestellt durch Bundes- und Landesprogramme, in die bunten Fortbildungstage. Einer der Top Acts ist zweifellos der Auftritt des Berliner Rappers »Amewu«, der sich in seinen Songs nach eigener Darstellung mit dem »Erleben und der Verarbeitung von Rassismus« auseinandersetzt und sich öffentlich für »antifaschistische und antirassistische Positionen« stark macht. Durch das Irrenhaus schwirrt ein Gerücht, das bislang allerdings noch nicht erhärtet werden konnte: Als Überraschungsgast werde Schulschwänzerin Greta Thunberg aus Schweden erwartet.

Gast auf den steuerfinanzierten »Bildungswochen«: Rapper »Amewu«

11. März: »Relotienten«

Das Wirken von »Relotienten« ist keineswegs auf die Flaggschiffe des deutschen »Qualitätsjournalismus« beschränkt. So fand sich dieser Tage im ›Berliner Abendblatt‹, einem Anzeigenblatt aus dem Kölner Medienhaus DuMont, das seine an galoppierender Schwindsucht leidenden Zeitungen (u. a. ›Express‹, ›Hamburger Morgenpost‹) lieber heute als morgen verkaufen würde, ein Bericht über Zwangsverheiratungen in der Hauptstadt. Die in dem Artikel genannten Zahlen sind in der Tat erschreckend. Danach wurden 2017 insgesamt 570 Fälle von versuchter oder erfolgter Zwangsverheiratung bekannt (die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen, die Red.). Das waren 19 Prozent mehr als bei der letzten Befragung 2013. Mit 93 Prozent waren größtenteils Mädchen und Frauen betroffen.

Zwangsverheiratungen gehören zum Islam wie Freitagsgebet und Fastenbrechen. Das Wort »Islam« kommt in dem ganzen Beitrag nicht einmal vor. Merke: Jede halbe Wahrheit ist immer eine ganze Lüge(npresse)!

Proteste gegen Zwangsverheiratungen (Archivbild): Das ›Berliner Abendblatt‹ schafft es, über dieses Thema zu berichten, ohne einmal das Wort »Islam« zu verwenden

11. März: Ratlosigkeit im Rathaus

Im denkmalgeschützten Rathaus von Blieskastel (Saarland) herrscht Ratlosigkeit: Der Stein des Anstoßes ist etwa 8 × 8 Zentimeter groß und im unruhigen Mosaik nicht auf Anhieb zu erkennen. Der Schandfleck fiel erst jetzt, nach Jahren, einem Besucher auf. Offenbar hatte sich ein nicht mehr feststellbarer Fliesenleger einen (strafbaren) Scherz erlaubt und in das Mosaik ein Mini-Hakenkreuz eingemauert. Sofortmaßnahme: Eine Fußmatte, die über das Corpus Delicti im Türbereich gelegt wurde.

Nazi-Mosaik-Alarm im Rathaus Blieskastel

10. März: Plan B wie Bedlam

Auf der berühmtesten Baustelle Deutschlands laufen die Arbeiten weiterhin auf Hochtouren. Alles wie gehabt. Auch diesmal wird die Zeit am künftigen (?) Hauptstadtflughafen BER wieder einmal knapp. Ein Problem sind nach wie vor die Kabeltrassen für die Notstromversorgung sowie die Brandschutzsteuerung. Bis Ende März sollten die jahrelangen Sanierungsarbeiten an diesen Anlagen eigentlich abgeschlossen sein. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup muss inzwischen einräumen: Es gebe noch rund 2.000 Mängel. Bis wann diese beseitigt sein sollen, sagte er nicht. Aber: »Wir haben einen Plan B.« B wie Bedlam? So heißt die berühmt-berüchtigte Irrengroßanstalt in London – irgendwie passend zum Großflughafen BER.

Pannen, Pannen und kein Ende: die Dauerbaustelle BER

9. März: Kita-Imam

Bis zum 1. April sind es zwar noch drei Wochen hin – trotzdem vorsorglich der Hinweis: Es handelt sich nicht um einen verfrühten Aprilscherz. Ein Imam soll ab 1. April deutschen Kleinkindern im Auftrag der Diakonie Düsseldorf den »Islam erklären«. Man könnte es auch Gehirnwäsche nennen. Ausgedacht hat sich den »interreligiösen Dialog« ein evangelischer Pfarrer. Auch Themen wie das Tragen eines Kopftuches »sollen liberal angesprochen werden«, meldet der westdeutsche »Rotfunk« WDR. Kein Wort darüber, dass noch jeder Imam zugleich ein eifernder Missionar mit einem ausgeprägten Sendungsbewusstsein ist. Unwillkürlich muss der Chronist an Peter Scholl-Latour denken, der einmal sagte: Er fürchte weniger die Stärke des Islam als vielmehr die Schwäche des Christentums.

Die »Kita-Morgenland« (hier Aufnahme eines Gebäudes in Berlin-Wedding): mit kirchlichem Segen bald Standard in ganz Deutschland?

Ältere Irrenhaus-Episoden finden Sie hier.

Drucken